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Zirkus-Spezial
Clown

Das Zirkus-ABC

Akrobaten
Akrobaten sind geschickte Turnkünstler. Mit Kraft, Balance und Anmut führen sie ihre Attraktionen vor. An einer hohen Reckstange, einem Trampolin oder einem Seitpferd zeigen sie ihre erstaunliche Körperbeherrschung. Bei der Kraftakrobatik zeigen die Artisten kunstvolle Hebefiguren aus zwei oder mehreren Personen.

Arena
Die Arena war in der Antike ein Kampfplatz mit einem Sandboden. Heute wird ein großes Sportstadion ebenfalls als Arena bezeichnet. Im Zirkus wird die Arena Manege genannt und meint die kreisförmige Fläche in der Mitte des Zirkus, auf der die Artisten ihre Zirkusnummern zeigen.

Artisten
Alle Künstler, die in einem Zirkus oder Varieté auftreten nennt man Artisten.

Äquilibristik
Äquilibristik oder Equilibristik ist die akrobatische Kunst den eignen Körper, Partner oder Gegenstände im Gleichgewicht zu halten. Versuche nur einmal auf einem Bein zu stehen, selbst diese kleine Gleichgewichtsübung fällt vielen Menschen schwer.

Bajazzo
Ein Bajazzo ist ein Clown, der ursprünglich aus dem Theater stammte und dort in einer Komödie mitspielte. In den Anfängen des Zirkus traten Bajazzi häufiger auf.

Balance
Stelle dich auf ein Bein und versuche gleichzeitig ein Buch auf dem Kopf zu halten, ohne es zu berühren. Mit dieser Übung zeigst du schon dein Können als lebende „Waage“, die sich und andere Gegenstände einzeln oder gleichzeitig im Gleichgewicht hält. Die Äquilibristik ist die akrobatische Kunst der Balance.

Mein Bauch Mandala Bauchredner
Ein Bauchredner oder Ventriloquist erzeugt mit seinen Kehlkopfmuskeln und dem Gaumensegel Worte, ohne seine Lippen zu bewegen. Bauchredner treten häufig mit einer Handpuppe auf, die dann plötzlich „sprechen“ kann und sich mit dem Künstler unterhält.
Buffalo Bill
Buffalo Bill hieß mit bürgerlichem Namen William Frederic Cody und lebte von 1846 bis 1917. Er war Oberst in der amerikanischen Armee und kämpfte gegen die Indianer, bis es nichts mehr zu kämpfen gab. Als Büffeltöter und Kundschafter gelangte er zu zweifelhaftem Ruhm, den er nach seinem Ausscheiden aus der Armee nutzte, um mit einem Theaterstück über sein Soldatenleben durch die Vereinigten Staaten zu tingeln. „Buffalo Bill’s Wild West“ Show wurde 1889 zur Weltausstellung nach Paris eingeladen und war anschließend in ganz Europa bekannt. Einige Zirkusdirektoren versuchten sich ebenfalls an Wild-West-Nummern, aber niemand wurde so berühmt und war so beliebt wie der Buffalo Bill. Zwei Jahre lang waren seine 800 Darsteller und 550 Tiere auch in Deutschland zu sehen. In 12 Ländern dieser Erde sahen über 50 Millionen Menschen Indianerkämpfe und Jagdszenen mit lebenden Büffeln, die mit der Wirklichkeit aber nichts zu tun hatten.

Circus Maximus
Der Circus Maximus war der größte und älteste Austragungsort in Rom für die blutigen Wettkämpfe und Wagenrennen der Antike.

Clown
Im Zirkus gibt es verschiedene Clownfiguren. Nicht alle diese Figuren sind geschminkt oder tragen eine rote Pappnase. Ein Clown ist der wahre König der Manege, denn mit seiner Vorstellung bringt er uns zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken.

Diabolo Diabolo
Mit einem Diabolo zeigt ein Jongleur wunderbare Kunststücke, egal wie klein oder groß das “Flugobjekt” ist. Wenn du es auch einmal versuchen möchtest, siehst du hier, wie du dir ein Diabolo basteln kannst.

Dressur
Das Wort „Dressur“ stammt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt „das Abrichten“ von Tieren.

Dummer August
Der dumme August ist eine Clownsfigur, die zusammen mit dem Weißclown auftritt.August zieht bei den gemeinsamen Späßen immer den Kürzeren. Über seine Tollpatschigkeit und Dummheit lacht das Publikum voller Schadenfreude. Der Weißclown ist ihm in allem überlegen.

Exoten in der Manege
Schlangen, Elefanten, Affen, Zebras, Emus und Giraffen sind die Exoten in der Tierdressur. Die Haltung und Dressur dieser Tiere ist für einen Zirkus mit besonders hohem Aufwand und Kosten verbunden. Viele Zirkusse können sich Exoten gar nicht leisten oder lehnen ihre Haltung ab.

Fakire
Fakire sind Menschen, die sich mit dem Rücken auf ein Nagelbrett legen, barfuß über glühende Kohlen oder Scherben laufen und Feuer schlucken. Dabei fügen sie sich scheinbar keine sichtbaren Verletzungen zu. „faqir“ ist arabisch und heißt übersetzt „arm“. Im Morgenland und in Indien haben Fakire und ihre erstaunlichen Körperübungen eine lange Tradition. Im Zirkus treten Artisten mit diesen Darbietungen auf.

Feuerschlucker
Feuerschlucker können nicht nur Feuer schlucken, sondern auch Feuer spucken. Um brennende Fackeln schlucken zu können, beherrschen die Artisten eine bestimmte Technik. Für das Feuerspucken gibt es spezielle Materialien.

Flohzirkus Flohzirkus
Früher gab es auf fast jedem Jahrmarkt einen Flohzirkus. Heute treten in Deutschland nur noch sehr wenige Künstler mit dieser Attraktion auf. Ein Flohzirkus passt in einen kleinen Koffer, deshalb wird er auch der kleinste Zirkus der Welt genannt. Aber was ist nun in einem solchen Zirkuskoffer? Es sind lebende Flöhe darin. Natürlich nicht in einem Sack, sondern in kleinen Dosen oder Holzkästchen.Mehr über den Flohzirkus erfährst du hier.

Freiheitsdressur
Bei der Freiheitsdressur werden Pferde oder andere Tiere - mit Ausnahme der Raubtiere - in der Manege ohne Reiter, Geschirr oder Longen gezeigt. Der Dresseur arbeitet lediglich mit einer Gerte, einem Stab oder einer Peitsche.

Gaukler
Die Schausteller, die im Mittelalter von Markt zu Markt zogen und ihre Tricks, Kunststücke und Spiele aufführten, nannte man Gaukler.

Hochseil
Das Hochseil wird in großer Höhe straff gespannt, damit die Artisten mit einer Balancierstange darüberlaufen oder auf dem Seil Kunststücke vollführen können. Das Schlappseil ist im Gegensatz dazu, wie der Name schon sagt, nicht straff, sondern durchhängend und niedrigerer Höhe gespannt.

Ikarische Spiele
Von den Ikarischen Spielen als Zirkus- oder Varieténummer spricht man, wenn ein Akrobat auf dem Rücken liegend seine Partnerin oder seinen Partner auf den Füßen jongliert.

Jongleur
Ein Jongleur arbeitet  mit den unterschiedlichsten Gegenständen. Er wirft und fängt Bälle, Teller, Ringe mit und ohne Jonglierstab und zeigt dabei Geschick und Augenmaß.

Hund Kleintierdressur
Für die Kleintierdressur eignen sich Hunde, Tauben oder Ziegen. Die Tiere zeigen verschiedene Kunststücke, balancieren über Bretter, bilden eine Tierpyramide oder springen durch Reifen und über Hindernisse.
Einradfahren Kunstradfahren
Ob Einradfahren oder Hochseilakrobatik mit dem Fahrrad, der Kunstradfahrer zeigt viel Geschick, hat einen guten Gleichgewichtssinn und Wagemut.

Luftgymnastik
Luftgymnastik ist ein anderer Begriff für die Trapezartisten, die akrobatische Darbietungen wie einen Überschlag während der Flugphase zeigen.

Magie
Magie ist ein anderes Wort für die geheimnisvolle Zauberkunst.

Manege
Eine Manege ist der runde Platz in der Mitte des Zirkuszeltes, der mit Sägespänen ausgelegt ist. Es ist der Arbeitsplatz der Artisten im Zirkus.

Menagerie
In einer Menagerie werden die Tiere eines Zirkus gezeigt. Die Tierschau gab es schon lange vor der Errichtung eines Zoologischen Gartens oder Tierparks.

Nanaische Spiele
Ein Artist steckt in einem Doppelkostüm, so dass der Eindruck entsteht, es wären zwei Personen auf der Bühne. Zu dieser Zirkus- oder Varieténummer gehören Tanzeinlagen oder Jonglierkunststücke.

Band Mandala Orchester
Viele Zirkusse und Varietés leisten sich eine eigene Musikergruppe. Mit Pauken und Trompeten werden Zirkusnummern angekündigt und ein Trommelwirbel steigert zur richtigen Zeit die Spannung der Zuschauer ins Unermessliche.

Panoptikum
Ein Panoptikum ist eine Sammlung von Kuriositäten und Attraktionen, die früher vor allem auf Jahrmärkten gezeigt wurden. Dabei wurden häufig Menschen mit Handicaps oder besonderen Körpermerkmalen zur Schau gestellt. Heutzutage finden solche Vorstellungen zum Glück nicht mehr statt. Ein Wachsfigurenkabinett wird ebenfalls als Panoptikum bezeichnet.

Pantomime
Ein Künstler, der Gefühle nur mittels seiner Körperhaltung und seines Gesichtsausdrucks darstellt, ist ein Pantomime. Die Darbietung als solche wird Pantomime genannt.

Pierrot
Der weißgeschminkte Pierrot mit seiner schwarzen Kappe ist eine Clownfigur, die ursprünglich aus dem Theater stammt. In der französischen Komödie trat ein solcher Clown als unbeholfener Diener auf. Im Zirkus kann der Pierrot aber auch die Rolle des überheblichen und strengen Weißclowns spielen.

Quadrille
Eine Quadrille besteht aus vier Reitern oder vier Reitergruppen, die mit ihren Pferden eine Art „Tanz“ vorführen. Sie zeigen verschiedene Figuren, die in unterschiedlichen Gangarten geritten werden.

Raubtierdressur
Löwen, Tiger und Bären sind am häufigsten in der Raubtierdressur zu finden. Diese Dressur findet in einem Innengehege für die Manege statt. Durch Gehegetunnel laufen die Tiere aus ihren Wohnkäfigen in das Manegengehege ein. Der Dompteur arbeitet meistens mit einer Peitsche und einem Stock. Die Tiere springen durch Reifen, balancieren über Balken und legen oder setzen sich auf Kommando hin.

Salto mortale
Trapezartisten sind die Könige der Lüfte. Der Salto mortale ist ein freier Überschlag während der Flugphase. Übersetzt heißt er der Todessprung.

Schlangenmensch
Der Schlangenmensch oder Kautschukartist kann seinen Körper überstrecken und überdehnen, sodass er die unbequemsten Haltungen einnehmen kann.

Trapez
Das Trapez im Zirkus ist eine Schaukelstange, die ganz hoch oben in der Manege angebracht ist.

Ungarische Post
Bei der Ungarischen Post steht ein Reiter auf einem Pferd und führt gleichzeitig zwei weitere, vor ihm laufende Pferde mit einem langen Zügel.

Varieté
Ein Varieté ist ein Theater, in dem verschiedene Artisten und Künstler auftreten. Im Gegensatz zu einem Zirkus hat das Varieté eine Bühne.

Voltigieren Voltigieren
Das Wort „voltigieren“ leitet sich von dem französischen Verb „voltiger“ ab und heißt übersetzt „Schwünge oder Sprünge ausführen, herumflattern“. Während ein Pferd durch die Manege trabt oder galoppiert, vollführen die Artisten auf seinem Rücken akrobatische Kunststücke.

Wanderzirkus
Ein Wanderzirkus zieht mit seinen Artisten und Tieren von Stadt zu Stadt. Zu einem solchen Zirkus gehören viele Zirkuswagen mit Technik und Requisiten, Wohnwagen für die Artisten und Transportwagen für die Tiere.

Weißclown
Der Weißclown ist der Chef einer Clowngruppe, er gibt den Ton an und scheint „klüger“ als die anderen zu sein. Er trägt ein weißes, schön glitzerndes Kostüm und einen Kegelhut. Sein Gesicht ist ganz weiß geschminkt. Der Mund ist nicht übertrieben rot geschminkt wie bei den anderen Clowns. Die Augenbrauen sind schwarz nachgezogen, wobei eine leicht nach oben gezogen ist. Das gibt seinem Gesicht einen strengen und hochmütigen Ausdruck.

Winterpause
In den Sommermonaten verbringen die Zirkusleute fast jede Woche an einem anderen Ort. Im Winter geht es für viele Zirkusse an einen festen Standort ins Winterquartier, der zumeist am Rand einer größeren Stadt liegt. Sehr große Zirkusse haben für den Winter eigene Veranstaltungsgebäude z.B. in einer deutschen Großstadt. Die Winterpause dient den Artisten und Tieren dazu, sich von den Anstrengungen der Auftritte zu erholen und neue Nummern einzuüben. Die Zirkusarbeiter nutzen die Ruhezeit, um die Technik zu kontrollieren oder Dinge zu reparieren, für die sonst keine Zeit war.

Xylofon
Auch mit einem Xylofon kann man Menschen zu Lachen bringen. Es gibt Künstler, die verbinden das Spielen eines Musikinstruments mit akrobatischen Übungen und lustigen Sketchen.

Yak
Auch Tiere wie das Yak werden für den Zirkus dressiert. Doch wie bei allen anderen Tieren finden Tierschützer das nicht in Ordnung. Sie wollen einen Zirkus ganz ohne Tiere.

Zirkus
Was für ein Zirkus! Mit dieser Redewendung meint man ein großes Durcheinander oder eine große Aufregung (meistens wegen nichts).

    K I D S W E B    

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