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Winter-ABC

Das Winter-ABC

Advent
„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei …“
Im Advent warten wir und warten wir, bis auf dem Adventskranz die vierte Kerze angezündet wird.

 „ … dann vier - schon steht das Christkind vor der Tür."

Denn das Christkind soll am 24. Dezember die Geschenke bringen, so hat es sich jedenfalls Martin Luther im 16. Jahrhundert ausgedacht, um den katholischen Nikolaus abzulösen.Dabei ist die Adventszeit, die Zeit der Vorbereitung auf die Geburt Jesus Christus. Wir warten auf seine heilbringende Ankunft. Das Wort „Ankunft“ heißt im Lateinischen „adventus“ und meint unter anderem damit die Ankunft eines Herrschers oder Königs.

Mit dem 1. Advent beginnt in der evangelischen und katholischen Kirche außerdem das neue Kirchenjahr.
Der Brauch des Adventskranzes ist erst rund 160 Jahre alt. Der Pfarrer Johann Hinrich Wichern stellte in seinem Heim für Straßenkinder einen Kranz mit 20 kleinen und für die Sonntage vier großen Kerzen auf, um ihnen das Warten zu erleichtern. Heute tragen die meisten Adventskränze vier Kerzen.
Adventskranz Die Kränze können ganz unterschiedlich gestaltet sein, wie du hier sehen kannst.
Wie der Adventskalender entstanden ist kannst du hier nachlesen. Und zu unseren Bastelvorschlägen für Adventskalender geht’s mit diesem Klick.

Bratäpfel
„Kinder, kommt und ratet, was im Ofen bratet! Hört, wie's knallt und zischt. Bald wird er aufgetischt, der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel, der Kapfel, der gelbrote Apfel.“
So lautet die erste Strophe des Gedichts „Der Bratapfel“ und wer einmal dieses warme, wohlduftende Winterdessert genascht hat, kann verstehen, warum dafür ein Gedicht geschrieben wurde. Auch Kidswebbi kann von der süßen Speise nicht lassen, damit sein Bäuchlein jedoch nicht noch kugelrunder wird, hat er sich ein eigenes Bratäpfelrezept ausgedacht.

Bratapfel
 

Barbarazweige

Am 4. Dezember ist der Namenstag der Heiligen Barbara. Der Heiligen verdanken die Barbarazweige ihren Namen. Wenn man an diesem Tag ein paar Obstbaumzweige aus dem Garten abschneidet und  in eine Vase stellt, blühen die Zweige ab dem 25. Dezember.
Nachdem die Zweige geschnitten worden sind, sollten sie zunächst in eine Vase mit warmem Wasser gestellt werden. Da die Bäume und deren Zweige bereits die Kälte des Frosts zu spüren bekommen haben, bekommen die Zweige im warmen Wasser Frühlingsgefühle und treiben Blüten aus.Sollte der Frost ausgeblieben sein, werden die Zweige über Nacht in den Gefrierschrank gelegt, bevor sie ein warmes Fußbad nehmen.

Christbaum

Alle Jahre wieder wird vor den Weihnachtstagen der Christ- oder Weihnachtsbaum aufgestellt und mit Strohsternen, Glaskugeln, Holzfiguren und Kerzen reich geschmückt. Wie der Adventskranz und der Adventskalender hat dieser Weihnachtsbrauch erst im 19. Jahrhundert in den Wohnzimmern der Familien Einzug gehalten.

Zwar wurden bereits im 16. Jahrhundert Christbäume aufgestellt, aber diese standen nur in den Schlössern der Adeligen und in den reichen Kaufmannshäusern.

Weihnachtsbaum
Bevor der Christbaum seine Bedeutung für die Weihnachtszeit erlangte, standen in den Kirchen des späten Mittelalters und der beginnenden Neuzeit Weihnachtskrippen als wichtigste Symbole der für das Weihnachtsfest.
Heilige Drei Könige

Dreikönigstag

Drei Könige folgten dem Stern nach Bethlehem. Sie hießen Kaspar, Melchior und Balthasar und waren die drei Weisen aus dem Morgenland. Sie brachten dem Jesuskind Myrrhe, Gold und Weihrauch als kostbare Geschenke aus dem Nahen Osten mit. Jedes Jahr am 6. Januar wird in Gedenken an die Drei Heiligen Könige der Dreikönigstag gefeiert.

An diesem Tag ziehen Kinder als Könige verkleidet von Haus zu Haus und malen mit Kreide die Zeichen C+M+B an die Türrahmen der Eingangstüren.Die drei Zeichen stehen nicht für die Anfangsbuchstaben der Könige, sondern bedeuten übersetzt „Christus segne dieses Haus“. Die Sternsinger, wie die Kinder auch genannt werden, sammeln für Hilfsprojekte in den armen Ländern dieser Erde.

Eiszapfen

Eisbär

Eisbären leben im Arktischen Meer und in den nördlichen Polargebieten. Ein männlicher Eisbär kann bis zu 3 m groß und 500 kg schwer werden. Damit ist er der größte Bär in dieser Tierfamilie. Durch seine cremeweiße Fellfarbe ist er in seiner verschneiten und eisigen Umgebung gut getarnt, so kann er sich dicht an seine Beute heranschleichen. Du kannst dein Wissen über Eisbären in unserem Eisbär-Quiz
Eisbär-Quiz
testen oder mit unserem Basteltipp eine eigene Eisbärfamilie basteln.
ABC, die Katze lief in den Schnee

Expedition in den Winterwald

A B C, die Katze lief in den Schnee, und im verschneiten Winterwald können wir vielleicht auch die Spuren anderer Tiere finden. Eine Schnitzeljagd nach Fußspuren der Familienmitglieder bringt Spaß und alle in Bewegung. Kleine und große Schneeforscher untersuchen die Bäume und versuchen sie an der Rinde zu erkennen.

Auf einer großen Wiese können wir einen riesigen Schneemann oder ein kleines Iglu bauen. Mit Zapfen, Zweigen und Tannengrün können wir unsere Schneekunstwerke verzieren.

Wenn uns danach immer noch nicht warm genug ist, gibt es eine Schneeballschlacht. Und wenn der Spaß im Schnee vorüber ist, können wir uns mit Bratäpfeln und Aztekengold zu Hause wieder aufwärmen.

Schneemann
Narrenschiff

Fasching

Fasching, Fastnacht oder Karneval sind die Namen für das fröhlich bunte Fest, das jedes Jahr im Frühjahr gefeiert wird. In Köln und Umgebung heißt es Karneval, im Süden Deutschlands spricht man von der Fastnacht und andernorts heißt es Fasching. Die Faschingszeit steht im Zusammenhang mit dem Beginn der Fastenzeit vor dem Osterfest.„Carne vale“ ist lateinisch
und heißt übersetzt „Fleisch lebe wohl“. Während des Fastens dürfen die katholischen Christen kein Fleisch essen und keinen Alkohol trinken. Durch den Verzicht sollen sie sich wieder stärker Gott zuwenden. Da liegt es nahe, dass die Menschen vor der Fastenzeit noch einmal das Essen und Trinken richtig genießen wollen. Das Verkleiden, die heitere Ausgelassenheit und die vielen Faschingsfeiern stellen den sonst so normalen Alltag für die Zeit von Donnerstag bis Fastnachtdienstag auf den Kopf. Für die richtigen Faschingsfreunde beginnt die närrische Zeit sogar schon am 11.11. um 11:11 Uhr eines jeden Jahres. In unterschiedlichsten Kostümen, bei lustiger Musik und mit vielen Liedern feiern Kinder und Erwachsene ausgelassen auf der Straße, in Schulen, Vereinen und Gaststätten. Am Aschermittwoch ist die „fünften Jahreszeit“ und der Riesenspaß dann vorüber. In unserem Fasching-Spezial findest du viele Tipps und Ideen rund um die närrische Zeit.

Geburt Jesu

Am 24. Dezember feiern viele Christen auf der ganzen Welt die Geburt Jesus Christus. Jesus wurde nicht wie Buddha in einem Palast geboren. Seine Geburtsstätte soll ein einfacher Stall in Bethlehem gewesen sein, so berichtet es der Evangelist Lukas. Er stammte auch nicht aus einer Kaufmannsfamilie wie Mohammed. Jesus Eltern waren einfache Leute, die dem jüdischen Glauben angehörten. Sein Vater
Geburtsstaette Jesus
Josef war Zimmermann. Seine Mutter Maria war bei der Hochzeit sehr viel jünger als ihr Mann, weshalb Josef die Schwangerschaft zunächst gar nicht recht glauben konnte. Nur gut, dass die Engel Gottes alles erklären konnten.

Ein Engel war es auch, der den Hirten die frohe Botschaft von Jesus Geburt verkündete: „Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll. Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren.  Er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen:  Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“

Nicht nur die Hirten machten sich auf den Weg, um ihren Retter zu finden. Drei Gelehrte aus dem fernen Osten, Caspar, Melchior und Balthasar, folgten dem Stern, um den neuen Heiland zu ehren. Bis dieser kleiner Junge jedoch viele Menschen in seinen Bann ziehen würde, mussten erst noch 30 Jahre vergehen.
Hyazinthe

Hyazinthe im Glas

Was hat eine Frühlingsblume mit dem Winter zu tun? Nun, die Hyazinthe wächst aus einer Blumenzwiebel. Wenn diese Zwiebel schon einmal der Kälte ausgesetzt war, kann man sie bis Ende November ein Glas mit Wasser setzen und die Hyazinthe blüht im Zimmer auch im Winter. Das Glas muss unten breiter sein und sich oben so verengen, dass die Zwiebel nicht im Wasser liegt, sondern die Wasseroberfläche nur gerade eben berührt.
Die Zwiebel treibt dann Wurzeln, mit denen sie das Wasser aufnimmt. Würde die Hyazinthenzwiebel im Wasser liegen, würde sie bald verfaulen. Die ersten 10 Wochen muss die Hyazinthenzwiebel in einem kühlen, dunklen Keller verbringen, dann dürfte sich das erste zarte Grün der Pflanze zeigen. Nun darf die Hyazinthe schon etwas wärmer stehen, damit das Pflänzchen auch weiterhin gut gedeiht, wird es mit einem Pappkegel abgedeckt. Hyazinthe
Hyazinthe Wenn die Pflanze groß genug ist, hebt sie das Hütchen an und es kann entfernt werden. Das Wasser im Glas muss regelmäßig nachgefüllt werden. Falls es trüb aussieht muss es vollständig ausgewechselt werden.
Achtung:  Alle Teile der Hyazinthe sind leicht giftig und der natürliche Pflanzenschutz um die Zwiebel  herum, kann eine Allergie auslösen.
Man kann auch die Zwiebeln anderer Frühlingspflanzen in einem Topf mit Erde zum Blühen bringen. Das Interessanteste bleibt dann aber unseren Augen verborgen: die feine Wurzelbildung.
 

Iglu

In der Sprache der Inuit,der Ureinwohner der Arktis, bedeutet das Wort „Iglu“ übersetzt „Wohnung“.
Ein Iglu ist ein Haus aus Schneeblöcken. Heute leben die Inuit nicht mehr in ihren traditionellen Schneehäusern, sondern in den Städten in Häusern aus Stein oder Holz. Die Form des Iglu ist so berühmt, dass Campingzelte in dieser Kuppelform entwickelt wurden. Sie tragen auch den Namen Iglu-Zelt. Diese Zelte lassen sich besonders schnell aufbauen.
Iglu
Husky Ein richtiger Iglu aus Schnee steht, je nach Größe, jedoch erst in ein paar Stunden. Zunächst legt man den Durchmesser des Iglus fest, in dem einen Kreis in den Schnee zieht. Auf diese Kreislinie werden ringsum die große Schneequader gesetzt und ein Eingang freigelassen. Die Quader werden mit Schneesägen aus dem Schnee gearbeitet. Jede folgende Reihe wird immer etwas enger zur Kreismitte gesetzt, damit die Kuppelform entsteht. Das Iglu ist der beste  Schutz gegen die eisige Kälte und tobende Schneestürme.
Silvester

Jahreswechsel

Der letzte Tag eines Kalenderjahres trägt den Namen Silvester. Sein Namensgeber war der 35. Papst, der am 31. Dezember 335 in Rom starb und später heilig gesprochen wurde. Den Beginn eines Kalenderjahres haben wir den Römern zu verdanken, genauer gesagt Julius Caesar. Sie legten den Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Januar.
Für die Christen beginnt das neue Kirchenjahr bereits am 1. Advent. In den verschiedenen Religionen der Welt wird Neujahr durchaus auch an einem anderen Tag als dem 1. Januar gefeiert.
Nahezu überall auf der Erde wird das alte Jahr mit „Pauken und Trompeten“ verabschiedet und das neue begrüßt. „Rosch“ ist das hebräische Wort für „Anfang“,  daher stammt der Silvestergruß „Guten Rutsch!“ und meint einen guten Start ins neue Jahr. Weitere Beiträge zum Thema Silvester findet ihr im kidsweb.de in unserem kleine Silvester-Spezial.

Kälte

Wenn wir über das Wetter reden, dann meinen wir Erscheinungen wie Sonnenschein, Bewölkung, Regen, Wind, Hitze und Kälte zu einem bestimmten Zeitpunkt und an einem bestimmten Ort auf dieser Welt. Das Wetter verändert sich ständig. Von Ort zu Ort, von Tag zu Tag, manchmal auch von einer Minute auf die andere. Während es hier regnet, scheint 100 km weiter die Sonne. In der Sahara fällt jedoch nie Schnee und am Südpool gibt es keinen Tag im Jahr, der so warm ist, dass man in kurzen Hosen und T-Shirt herumlaufen kann.Den größten
Wetterhaus

Anteil an Wetterveränderungen hat die Sonne. Sie erwärmt verschiedene Teile der Atmosphäre, während sich die Erde um ihre eigene Achse dreht und sich dadurch innerhalb von 24 Stunden Tag und Nacht abwechseln.

Im Jahresverlauf dreht sich die Erde einmal ganz um die Sonne, dadurch kommt es zu den wechselnden Jahreszeiten auf der Süd- und der Nordhalbkugel der Erde. Die beiden Pole, Nord- und Südpol, werden schräg von den Sonnenstrahlen getroffen. Die Strahlung verliert auf ihrem langen Weg durch die Atmosphäre immer mehr Kraft. Die Antarktis, auf der sich der Südpol befindet, ist das kälteste Gebiet dieser Erde. Schauckelpferd im Winter
Nikolaus un Krampus

Knecht Ruprecht
Draußen weht es bitterkalt, wer kommt da durch den Winterwald?
Stipp - stapp, stipp - stapp und huckepack - Knecht Ruprecht ist's mit seinem Sack.
Was ist denn in dem Sack drin? Äpfel, Mandeln und Rosin' und schöne Zuckerrosen, auch Pfeffernüss' fürs gute Kind;die andern, die nicht artig sind, die klopft er auf die Hosen.
von Martin Boelitz (1874-1918). Die Gestalt des Knecht Ruprecht gehört zum Nikolausabend wie der Nikolaus selbst.

Er trägt den Sack und die Rute, auch wenn sie heute nur noch scherzhaft zum Einsatz kommt. In früheren Zeiten verbreitete die dunkle, geisterhafte Gestalt Angst und Schrecken, glaubten die Kinder doch, er würde sie in seinen großen Sack stecken und mitnehmen. In einigen Regionen wird er wohl deshalb auch „Klaubauf“ und Krampus genannt.
Winter im Harz Lawine
Bestimmt konntest du an schneereichen Tagen im Winter beobachten, wie ganze Schneeplatten von den Häuserdächern rutschten. Das sind schon kleine Lawinen, die z.B. durch wärmere Temperaturen, Wind oder losem Neuschnee verursacht werden. Richtig große Schneelawinen rutschen von Berghängen ins Tal und können ganze Dörfer unter sich begraben.
Jedes Jahr lösen unvorsichtige Skifahrer fernab der Skipiste Lawinen aus und setzen sich damit selbst der Gefahr aus verschüttet zu werden.Auf den Hausdächern sehen wir oft Schneefänger, die die Dachlawinen verhindern sollen. In den Schneegebieten der Berge werden Wälder aufgeforstet, Schutzwälle und –mauern aufgebaut.
Es gibt aber auch Lawinen aus Staub, Schlamm, Steinen oder wie bei einem Vulkanausbruch aus heißer Lava.
Schnee

Marzipan

Marzipan wird aus fein gemahlenen Mandeln und Zucker hergestellt. Als Marzipan-Ersatz nimmt man Persipan, das aus ebenfalls fein gemahlenen Aprikosen- oder Pfirsichkernen und Zucker zubereitet wird.
Marzipan
Nikolaus Nikolaus
Niklaus, komm in unser Haus, pack deine große Tasche aus. Stell den Schimmel untern Tisch, dass er Heu und Hafer frisst. Heu und Hafer frisst er nicht, Zuckerplätzchen kriegt er nicht. Lustig, lustig tralalalala, bald ist Niklausabend da, bald ist Niklausabend da.
Dieses Nikolauslied kennt fast jedes Kind. Über den Nikolaus selbst gibt es viele wundersame Geschichten. Einige gehören sicherlich ins Reich der Fantasie, andere mögen sich der Überlieferung nach tatsächlich zugetragen haben. Es wird sogar von manchen Nikolausforschern angezweifelt, dass der Nikolaus tatsächlich gelebt hat.
So weit es aber Aufzeichnungen über den Heiligen gibt, ist folgendes über ihn bekannt: Der junge Nikolaus wurde zwischen 270 und 286 in der heutigen Türkei als Sohn reicher Eltern geboren. Als er 19 Jahre alt ist, wird er zum Priester geweiht. Bald leitet er als Abt das Kloster Sion in der Nähe von Myra, nahe seiner Heimatstadt, daher auch sein Name Nikolaus von Myra. Nach dem Tod seiner Eltern erbt Nikolaus ein großes Vermögen, das er an die Armen in seiner Umgebung verteilt. Darunter sollen auch drei Jungfrauen gewesen sein, denen er durch die Gabe einer Mitgift, die aus Goldklumpen bestand, die besten Heiratschancen ermöglicht haben soll. Das Aufstellen der Schuhe am Vorabend des Nikolaustages geht auf diese Legende zurück. Nachdem auch Nikolaus Onkel, der ebenfalls Nikolaus hieß und Bischof von Myra war, gestorben war, macht Nikolaus eine Pilgerreise in das Heilige Land, dem heutigen Israel. Nach seiner Rückkehr wird er zum Bischof von Myra gewählt. Er soll sehr streitbar und gerecht gewesen sein. Die vielen Legenden über seinen Gerechtigkeitssinn und seine Wohltätigkeit machten ihn zum Schutzheiligen der Seefahrer, Reisenden, Pilger, Händler, der Armen und der Kinder. Je nach Glaubensrichtung beschützt er noch viel mehr Menschengruppen und sogar Tiere. Doch wir können sie hier nicht alle aufzählen. Daran kann man jedoch auch erkennen, wie beliebt der Heilige Nikolaus war und ist. Noch heute werden an seinem Todestag, dem 6. Dezember, in vielen Ländern das Nikolausfest und andere Bräuche gefeiert. Hier kannst du noch mehr über den Nikolausbrauch erfahren.

O du fröhliche
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!

Zwar findest du dieses Weihnachtslied nicht auf unserer Weihnachtsliederseite dafür spielt es bei unseren Weihnachtsspielen eine Rolle und hier findest du außerdem unsere selbst gemachten Weihnachts-Winter-Online-Spiele.
Weihnachtslieder
Haselnussflocken

Plätzchen

Warum schmecken selbst gebackene Plätzchen in der Weihnachtszeit besonders gut? Vielleicht liegt es daran, das sie uns bei Kerzenschein, einem heißen Tee und einer Weihnachtsgeschichte diese dunkle, kalte Zeit versüßen. Wir haben dir hier schöne, einfache Plätzchenrezepte zusammengestellt.

Quiz

Trübes Wetter und Schneematsch statt Schneeballschlacht? Dann schau dir doch mal unsere Quizseiten an und teste dein Wissen.
Winter-Quiz

Raureif

Raureif entsteht im Winter, wenn es draußen sehr feucht und gleichzeitig sehr kalt ist. Dann bilden sich an den Bäumen und Sträuchern kleine Eiskristalle und die Landschaft sieht aus, wie mit Puderzucker überzogen.

Schneemann

Der Schneemann auf der Straße
trägt einen weißen Rock,
hat eine rote Nase
und einen dicken Stock.

Er rührt sich nicht vom Flecke,
auch wenn es stürmt und schneit.
Stumm steht er an der Ecke
zur kalten Winterszeit.

Doch tropft es von den Dächern
im ersten Sonnenschein,
da fängt er an zu laufen,
und niemand holt ihn ein.

Robert Reinick
Schneemann
Und wenn der Schnee einmal ausbleibt, erfährst du hier wie du Schneemänner aus anderen Materialien  „bauen“  kannst.
Zapfenfiguren

Tannenzapfen

Tannenzapfen nennt man die Früchte der Fichte. Sie hängen an dem Nadelbaum und fallen während des Winters irgendwann runter. Mit Zapfen kann man schöne Dinge basteln, wie du in der kidsweb-Zapfenbastelseite erfahren kannst.

Überwinterung
Es gibt Tiere wie der Igel, der Siebenschläfer oder Fledermäuse, die den Winter einfach verschlafen. Sie senken ihre Körpertemperatur ganz stark und dadurch verlangsamt sich ihr Herzschlag. Zwischendurch werden sie mal kurzzeitig wach, aber nur für den Toilettengang, gefressen wird dann nichts.

Frösche, Fische und Insekten überwintern in dem sie in eine Starre fallen und erst im Frühling wieder aufwachen.
Igel schläft
Schnee auf Bank

Eine Winterruhe halten dagegen Tiere wie Eichhörnchen, Waschbären oder Dachse. Auch sie senken ihre Körpertemperatur ab, wachen aber zwischendurch auf und gehen dann auf Nahrungssuche.

In unserer Tier-Quiz-Ecke kannst du dein Wissen testen und trainieren

Valentinstag

Am 14. Februar ist Valentinstag. Ob dieser Gedenktag auf den Heiligen Valentin zurückgeht, weiß man nicht so genau. Aber es wird ihm nachgesagt, dass er Blumen an Liebende verteilt hat und vielleicht ist aus dieser Legende der Valentinstag entstanden. Jedenfalls schenkt man diesem Tag seiner Liebsten Blumen.
Valentin
Ente

Vögel im Winter
Hält der Winter Einzug, regt sich unsere Fürsorge für die Vögel. Vögel füttern macht Spaß. Wenn wir die kleinen Sänger füttern wollen, müssen wir viele Dinge wissen und beachten um unseren gefiederten Freunden nicht zu schaden.

Vögel, die bei uns überwintern, ernähren sich wie z.B. die Blau- und Kohlmeisen von Beeren und Samen, die sie an Sträuchern und Bäumen finden.

Die Vögel stöbern aber auch nach Larven, Würmern, Insekten, die sie in Baumrinden finden. Eichelhäher vergraben im Herbst Eicheln, Kleiber verstecken Samen und Nüsse unter Baumrinden, wie auch die Sumpfmeisen, die Sonnenblumenkerne unter Baumrinden verstecken. Im Garten finden die Vögel Samen von Stauden, die Körner der Nachtkerze, im Komposthaufen suchen die Vögel nach Spinnen, Insekten und Schnecken.

   

Besonders bei hoher Schneedecke und stark anhaltendem Frost können wir den Vögeln durch die Winterfütterung über die eisige Zeit helfen. Wenn einmal mit dem Füttern begonnen wurde, muss das regelmäßige Füttern vormittags und nachmittags unbedingt beibehalten werden. Die Vögel verlassen sich auf ihre Futterplätze. Wird das Füttern eingestellt, könnten die Vögel innerhalb von Stunden verhungern. Das Füttern darf dann erst eingestellt werden, wenn der strenge Winter vorbei ist!  Mehr dazu erfährst du hier.

Winter

In unseren Breiten beginnt die „weiße Zeit“ am 21. oder 22. Dezember und dauert bis zum 20. oder 21. März.

Auf unseren Winterseiten haben wir für dich viele Winterbasteleien, Wintermandalas, ein Winterquiz, Winterbriefpapier und vieles mehr zusammengetragen.

Winterbriefpapier
Sternenmantel

X-mas

X-mas ist die amerikanische Abkürzung für das englische Wort „Chrismas“, was ins Deutsche übersetzt „Weihnachten“ heißt. Das X stammt aus dem Christuszeichen  XP. Es ist das Symbol für Jesus Christus. Das griechische Wort für Christus ist „Christos“. Die Abkürzung dafür wird aus den griechischen Anfangsbuchstaben X für CH, sprich „Chi“ und P für R, sprich Rho gebildet.

Das XP-Zeichen wird oft mit den griechischen Buchstaben Alpha und Omega abgebildet. A und O als erster und letzter Buchstabe des griechischen Alphabets,so wie Jesus im Christentum für den Anfang und das Ende steht.

Yeti

Der Yeti soll ein zotteliger Schneemensch sein, der im Himalaya-Gebirge lebt. Er ist angeblich zwei bis drei Meter groß und seine Fußabdrücke haben eine Schuhgröße 46. Inzwischen glauben aber einige Forscher, dass es sich um eine Verwechslung mit dem Tibetischen Braunbären handelt.
Grafik kommt

Zappenduster

„Jetzt wird’s aber zappenduster!“ Denn mit dem Buchstaben „Z“ sind am Ende unseres Winter-ABCs angekommen. Zappenduster ist die Zeit nach Mitternacht, wenn es richtig dunkel geworden ist.
    K I D S W E B    
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