150 Millionen Jahre lang werden Diplodocus, Tyrannosaurus & Co. die Erde beherrschen.
Ihre gewaltigen Ausmaße stellen alles bisherige Leben auf der Erde in den Schatten. Wer denkt dabei schon daran, dass sich auch Vögel und Säugetiere aus den Reptilien entwickelt haben?
Irgendwie dazwischen – der Archäopteryx
Aus den kleinen Fleisch fressenden Flugsauriern werden im Laufe der Evolutionsgeschichte Vögel. Vergleicht man die Skelette des kleinen Dinos Compsognathus und des Urvogels Archäopteryx mit dem eines Falken, so fällt auf, dass der Archäopteryx halb Reptil, halb Vogel ist.
Pelzig, flink und nur in der Nacht unterwegs – die kleinen Säuger
Eines der allerersten Säugtiere war der Megazostrodon. Kleiner als eine Maus und nachtaktiv, kann er, anders als Reptilien, seine Körpertemperatur bereits selbst regulieren. Die kleinen Säuger haben ein struppiges Fell und gebären ihre Jungen lebend. Das Urpferd, der Urahn des Eohippus, hat die Größe einer Katze, vier Zehen statt Hufe und überlebt in den Wäldern von Blättern, Samen und Früchten. Noch müssen sich die wenigen Säugtierarten vor den Dinosauriern in die Dunkelheit der Nacht flüchten. Doch bis zum Ende der Kreidezeit vor 65 Millionen Jahren, werden alle Flugreptilien, Dinosaurier, Meeresreptilien und Ammoniten im Meer ausgestorben sein. Mit der Erdneuzeit beginnt das Zeitalter der Säugetiere und des Menschen.
Die Landmassen wieder im Wandel
Und was macht der große Superkontinent Pangea im Erdmittelalter?
Er bricht auseinander. Die Kontinente Amerika, Afrika und Europa trennen sich ebenfalls nach einer weiteren Urzeitweile. Zwischen Afrika und Europa dehnt sich ein Urmittelmeer aus, in dem riesige Fischechsen, Urkrokodile und Meeresschildkröten Jagd auf Muscheln, Quallen, Schnecken und kleine Meeresbewohner machen. Der Ichtyosaurus, ein delfinähnlicher Saurier, bringt lebende Junge zur Welt. Aus dieser Zeit stammen auch die Fossilien von großen und kleinen Ammoniten in den Naturkundemuseen dieser Welt. Mit diesen Wasserbewohnern des Erdmittelalters sind die Tintenfische verwandt.
Es kreucht und fleucht im Urzeitwald
Die Wälder dieses Zeitalters bestehen zum größten Teil aus Palmfarnen und Nadelhölzern. Mammutbäume, Pappeln, Eichen oder Buchen sind noch in der Minderheit, aber die Waldflächen sind gigantisch. Kein Wunder also, dass sich hier eine Gruppe von Tieren ansiedeln kann, die leicht in Vergessenheit gerät: die Insekten. Doch erst mit der Weiterentwicklung von Blüten und Früchten in der Pflanzenwelt bevölkern zu Beginn der Erdneuzeit Fliegen, Wespen und Schmetterlinge die Erde.
Wie es auf der Erde weitergeht und wann die ersten Menschen ihren großen Auftritt haben, erfährst du hier.
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