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Ausgaben und Aufwand für ein Aquarium

Aquarien gibt es in verschiedenen Größen. Die Größe bestimmt die Preise für Wasserbecken, Pumpe, Filter, Heizung und Beleuchtung. Je größer das Aquarium ist, umso teurer wird auch die technische Ausstattung.

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Kosten Aquarium

Hinzu kommen Anschaffungskosten für den Bodengrund, Pflanzen, Fische, Dekoration und allerlei nützliche Hilfsmittel, wie Absaugschlauch, Fangnetz und Algenmagnet zur Säuberung der Aquariumscheiben.

Zu den laufenden Kosten gehören das Wasser für kompletten bzw. Teilwasserwechsel, Futter und Strom. Auch Fachbücher, Wassertests, Pflanzendünger und Wasseraufbereiter sollten bei den Kosten berücksichtigt werden. Durchaus denkbar sind ebenfalls Ausgaben für die eine oder andere medizinische Versorgung, sei es durch den versierten Kleintierarzt oder mit Hilfe von „Notfalltropfen“ aus dem Fachhandel.

Wie immer, wenn es um Preise geht, sind die Unterschiede regional mitunter sehr groß.
Wir können und wollen daher nur Richtwerte für zwei Aquariumgrößen (60 l und 112 l) angeben. Der Preisvergleich und ein Blick auf den Gebrauchtmarkt lohnen sich in jedem Fall, gerade bei den vielen Kleinigkeiten rund um die Unterwasserwelt.

Zur der Frage der Beckengröße gibt es verschiedene Ansichten. Auf der einen Seite ist ein kleines Becken von maximal 54 l Inhalt günstig in der Anschaffung und in den Folgekosten, auf der anderen Seite sind kleine Becken schwieriger in der Haltung.
Denn je größer das Becken ist, umso stabiler sind die Wasserverhältnisse und die bestimmen nun mal, ob sich Fische wohlfühlen und gedeihen oder im schlimmsten Fall sterben. „Ein Aquarium kommt selten allein!“ ist übrigens kein Aquarianer-Latein, sondern die Erkenntnis, dass Nachzuchten oder kranke Tiere ebenfalls ein geeignetes kleines Becken benötigen. Daher sollten die Anschaffungen für Nachzucht- oder Quarantänebecken mit einkalkuliert werden, auch wenn sie nicht sofort erforderlich sind.

Im Fachhandel kostet ein Aquarium-Komplettset mit einem Fassungsvermögen von 112 l zwischen 180 und 120 €. Neben der technischen Ausstattung sind Futter, Wasseraufbereiter und Pflanzendünger ebenfalls im Preis enthalten.
Die passenden stabilen Unterschränke kosten zwischen 45 und 70 €.
Im Vergleich dazu kostet ein 60 l Komplettset je nach Anbieter zwischen 50 und 80 €.

126L Aquarium Komplettset für 129,- Stand 2012 in einem bekannten Baumarkt.

Goldfisch
Für den Bodengrund, Pflanzen und Dekoration kann man mit weiteren 50 bis 100 € rechnen. Zierfische kosten je nach Art zwischen 0,50 bis 15 € aufwärts. Im Laufe eines Aquariumjahres müssen unter Umständen Fische bzw. Pflanzen nachgekauft werden, auch das gilt es zu berücksichtigen.
Fische

Eine fachliche Beratung zur Anzahl, Auswahl und Zusammenstellung der Fische für das erste Aquarium ist dringend erforderlich.

Guten Rat findet man nicht nur in Büchern oder im Fachhandel, sondern auch bei Aquarienvereinen oder Züchtern. Im Internet gibt es viele Aquaristikforen und sehr gute Informationsseiten zum Fischbesatz eines Aquariums. Für den Aquariumneuling ist das persönliche Gespräch mit einem erfahrenen Aquarianer ein optimaler Einstieg.

Die Kosten für den Stromverbrauch durch Pumpe, Filter, Heizung und Beleuchtung liegen bei einem 112 l Aquarium bei etwa 50 bis 65 € pro Jahr. Alle zwei Wochen muss 1/4 bis 1/3 des Aquariumwassers ausgetauscht werden. Bei einem 112 Liter Becken sind es an die 40 l. Hochgerechnet auf ein Jahr fallen Kosten für 700 bis 1000 l Wasser an. Der durchschnittliche Wasserpreis für Trink- und Abwasser liegt bei 4 € pro 1000 l.
Die Futterkosten betragen je nach Zierfischart, Anzahl der Fische und Futterprodukt zwischen 60 und 120 Euro pro Jahr.

Für die diversen Kleinigkeiten wie Algenmagnet, Fischnetz, Mulmsauger, Absaugschlauch,
Wassertestkoffer, Pflanzendünger, Wasseraufbereiter und Notmedikament haben wir 50 bis 60 € veranschlagt.

Über den Daumen gerechnet fallen für ein kleines Becken mit der notwendigsten Ausstattung Gesamtkosten in Höhe von ca. 110 € an. Das 112 l Aquarium würde ca. 450 € kosten.

Bleibt noch die Frage zu klären, was ist, wenn das Aquarium beschädigt wird und das Wohn- oder Kinderzimmer geflutet wird? Wasserschäden können teuer werden, daher sollte man vorher bei der eigenen Hausrat- und Haftpflichtversicherung nachfragen, ob Glasbruch oder Wasserschäden bereits versichert sind. Ist das nicht der Fall, kann die Versicherung informieren und weiterhelfen.


Ein Aquarium kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit

Natürlich werden Zierfische nicht dreimal täglich Gassi geführt. Sie haben kein Fell, das gebürstet werden muss und den Aufwand für eine gute Erziehung fordern sie ebenfalls nicht.
Dennoch beanspruchen Fische ebenfalls Zeit:  Für die Fütterung, die Kontrolle der Wasserqualität, die Reinigung und den Wasserwechsel.

Fische

Jeder Aquarianer hat da so seine eigenen Vorstellungen und die reichen von der täglichen 5 bis 10 minütigen Fütterung bis zum Futterautomaten. Beim Teilwasserwechsel sind sich fast alle einig, der erfolgt alle zwei Wochen und erfordert einen Zeitaufwand je nach Beckengröße von mehr oder weniger 30 bis 60 Minuten. Bei allen anderen Pflegearbeiten schwanken die Arbeitszeiten in der Häufigkeit und Dauer, da sie stark von den Bewohnern des Aquariums abhängig sind.

 

Ein Aquarium, das keine Pflege benötigt ist zwar schon erfunden, wie du in der Geschichte der Aquaristik nachlesen kannst, aber deshalb schafft sich eigentlich niemand ein Aquarium an. Gerade die Freude beim Betrachten der bunten Gesellen, die erste Nachzucht, die Beschäftigung mit den entsprechenden Büchern und Zierfischarten machen dieses Hobby so reizvoll. Die Verantwortung für ein kleines Ökosystem zu übernehmen und dafür Sorge zu tragen, dass das Leben darin erhalten bleibt, ist die eigentliche Herausforderung eines Aquariums.

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