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Aquarium-Spezial

Fische & Co.
- was schwimmt denn so im Aquariumzoo?

Ist die Entscheidung für ein Aquarium erst einmal gefallen, stehen Kinder und Eltern vor der nächsten großen Frage:

Welche Zierfische eignen sich für den Anfänger?

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Fische und Co.

 

„Guck’ mal, da schwimmt Nemo!

Der soll in mein Aquarium einziehen.“Hübsch anzusehen ist er ja, der aus tropischen Gewässern stammenden Clownfisch mit seinen orangefarbenden und weiß-schwarzen Ringeln.

Doch der beliebte Anemonenfisch ist für das erste Aquarium nicht geeignet, denn er lebt im Meerwasser.

Meerwasseraquarien sind in der Pflege und Erhaltung für Aquarienanfänger zu kompliziert.

Selbst für das beliebte Süßwasseraquarium kommen zu Beginn einer Aquarianerkarriere nicht alle entsprechenden Zierfischarten in Betracht.
Die richtige Zusammenstellung des Fischbesatzes erfordert schon einige sehr gute Kenntnisse über Zierfische und ihre Pflegeansprüche. Auch in Fischgesellschaften gibt es Mord und Totschlag, wenn die falschen Fischarten zusammen in einem Becken gehalten werden oder weil zu wenig Platz ist. Eine Beratung durch erfahrene Aquarianer kann helfen diese Anfängerfehler zu verhindern.

Fisch Wem nun spontan der Goldfisch in der Glaskugel einfällt, um eventuellen Zoff aus dem Weg zu gehen, dem sei gesagt, dass der Goldfisch längst den Gartenteich erobert hat. In der Aquarienhaltung fühlt er sich nur in der Gesellschaft anderer Goldfischarten und einem Kaltwasseraquarium ab 200 l aufwärts wohl. Für ein 60 l Anfängeraquarium sind lebendgebärende Fischarten, wie zum Beispiel Guppies, Platies, Black Mollies, Schwertträger oder Panzerwelse, am pflegeleichtesten. Auch diese Zierfischarten erfreuen mit bunten Farben und Zeichnungen.
Die erste Wassergeburt eines voll entwickelten Jungfischs wird unter optimalen Haltungsbedingungen dann auch nicht lange auf sich warten lassen.

Aber auch Fadenfische wie der Blaue Fadenfisch oder Salmler wie der Neonsalmler sind beliebte Anfängerfische. Eine Kombination aus Neonsalmlern und Guppies, die sich beide im gesamten Aquarium wohlfühlen und Bodenbewohner, wie Panzerwelse, sind ein guter Einstieg in ein Gesellschaftsaquarium.

Aquariumbewohner der ganz anderen Art sind Krebse und Garnelen. In jüngster Zeit finden auch diese immer mehr Anhänger. Der Vorteil der Haltung und Pflege von Wirbellosen liegt darin, dass sie auch in erheblich kleineren Aquarien gehalten werden können. Dann handelt es sich jedoch um reine Artenaquarien. Garnele ist längst nicht gleich Garnele und Krebs ist nicht gleich Krebs. Auch hier finden sich einfarbige und bunt gestreifte Gesellen, friedfertig oder angriffslustig. Im Süßwasseraquarium für Anfänger tummeln sich dreifarbig gestreifte Bienengarnelen oder die an einen gekochten Minihummer erinnernde Red Fire Garnele am liebsten. Bei den Süßwasserkrebsen eignen sich vor allem der Montezuma- oder der Shufeld-Zwergkrebs. Beide sind friedlich, d. h. sie lassen Fische und Pflanzen im Süßwasseraquarium in Ruhe. Im Gegensatz zum herrlich blauen Floridakrebs, dem Fische und Pflanzen durchaus zum Opfer fallen können. Allerdings kann man ihn dafür auch einzeln halten.

Bei der Haltung von Schnecken scheiden sich ein wenig die Geister. Für den einen sind sie eine pflanzenfressende Plage, für den anderen biologisch nützliche Farbtupfer am Bodengrund.

Wachsender Beliebtheit in Form von Experimentierkästen und Zuchtstationen erfreut sich die älteste noch lebende Tierart der Welt – der Urzeitkrebs, genannt Triops.
Triopse sind durchaus ein denkbarer Einstieg in die Welt der Aquaristik für Familien, die den Aufwand eines herkömmlichen Aquariums zunächst scheuen. Zwar kann die Erstausstattung eines Triopsbeckens ebenfalls einiges an Geld verschlingen, dafür sind die Krebschen mit einer Lebensdauer von etwa 3 Monaten eher Gäste als Haustiere, die man jederzeit wieder einladen kann.

Und was ist mit Seepferdchen?

Das Hippocampus wird in Gesellschaft in einem Artenaquarium gehalten. Doch die Haltung im Meerwasser erweist sich als äußerst schwierig, weshalb die hübschen Pferdchen im Kinderzimmer nix zu suchen haben.

Wasserschildkröten leben, ebenso wie alle Arten von Wasserfröschen, in Aquaterrarien, d.h. das Aquarium besteht aus einem Teil Wasser und einem Teil Land in Form von Stein- oder Holzaufbauten, die aus dem Wasser ragen. Für Wasserschildkröten und -frösche gelten ähnliche Haltungs- und Pflegeregeln, wie für Fische.
Allerdings variieren die Größen der ausgewachsenen Tiere und Preise gewaltig. Nicht zu vergessen ist auch das hohe Alter, das eine Schildkröte erreichen kann. Mit 37 Jahren ist eine Schildi noch richtig knackig jung.

Text: Nicole Potthoff

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