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Sommer-ABC

Sommer-ABC

ABC-Spiele

ABC-Spiele lassen sich einfach und ohne Aufwand auf der Reise oder am Strand spielen. Kidswebbi spielt am liebsten das „ABC der Tiere“: Von A wie Affe bis Z wie Zebra, fällt dir ein Tier mit X ein? Oder das „ABC der Küchengerichte“: von wie A wie Apfelkuchen, B wie Bibelkuchen bis Z wie Zimtbrötchen

 

Affenhitze
Wenn es im Sommer besonders heiß ist, spricht man von einer Affenhitze.
Andere Begriffe dafür sind Glutofen, Bullenhitze, Bruthitze oder Höllenhitze.

Ameisen

Ameisenhaufen

Wusstest du, dass manche Waldvögel ein Bad in einem Ameisenhaufen nehmen? Sie lassen sich mit Ameisensäure bespritzen. Auf diese Art und Weise werden sie Parasiten in ihrem Gefieder los. Du findest die Ameisenburgen der Roten Waldameise oft an einem alten Baumstumpf im Wald. Neben dem großen sichtbaren Nesthaufen haben die Ameisen unter der Erde sogenannte Kessel angelegt, die untereinander mit Gängen verbunden sind. In den Kesseln werden die Eier

abgelegt und später die Larven und Puppen gehegt. Je nach Ameisenart hat das Krabbelvolk mindestens eine Königin, manche Arten haben sogar bis zu 5.000 Königinnen. Wie bei den Bienen sind die Arbeiterinnen der Ameisen für die Versorgung des Ameisenstaates zuständig. Ameisen „züchten“ z. B. Blattläuse, um sich vom Honigtau der kleinen Insekten zu ernähren.

Baden

Heute ist das Wasser warm, heute kann's nicht schaden,
schnell hinunter an den See, heute gehn wir baden!
Eins, zwei, drei - die Hosen aus, Stiefel, Wams und Wäsche!
Und dann - plumps! - ins Wasser rein! Grade wie die Frösche!
Und der schöne Sonnenschein brennt uns nach dem Bade
Brust und Buckel knusperbraun, braun wie Schokolade!
Adolf Holst

Damit so ein Badetag ein Vergnügen bleibt, solltest du dich mit dem 1 x 1 der Baderegeln vertraut machen.

Beeren

Beerenmix Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Stachelbeeren – im Sommer geht es beerenmäßig zu. Die kleinen süßen Früchtchen enthalten die Samen der Pflanze. Wenn die Tiere im Wald wilde Beeren fressen, tragen sie so zur Verbreitung der Pflanzen bei. Übrigens gehört auch der Kürbis zu den Beerensorten. Er ist eine Panzerbeere.
ACHTUNG!
Beeren am Wegesrand nie in Kniehöhe pflücken und verzehren. Auf den niedrig wachsenden Brombeeren könnten die Eier des Fuchsbandwurms abgelegt sein, die entweder eingeatmet oder verschluckt werden. Sie können eine schwere Lebererkrankung auslösen. Verbreitet werden die Bandwurmeier über den Kot von Füchsen, die sich in der Nähe der Brombeersträucher aufhalten. Nur die oberen Beeren pflücken und Zuhause gut waschen oder die Beeren erhitzen. Dies gilt auch für Himbeeren und andere Sträucher.

Camping

Der Begriff „Camping“ leitet sich vom lateinischen Wort für Feld „Campus“ ab. Schließlich übernachtet man beim Camping auf einem freien Feld in einem Zelt, einem Wohnwagen oder Campingbus. Allerdings darf man in den meisten europäischen Ländern sein Nachtlager nicht überall aufschlagen. Wildes Zelten ist vielerorts verboten. Auf ausgewiesenen Zeltplätzen ist es nicht nur bequemer, sondern für Camper auch sicherer.

Dürre

Während wir uns bei einer Affenhitze am Badesee abkühlen, plagen die Landwirte ganz andere Sorgen. Lange anhaltende Zeiten ohne Regen bedeuten in der Landwirtschaft Ernteausfälle. Schließlich brauchen die Pflanzen auf den Äckern nicht nur Sonne und Wärme, sondern auch Wasser, um zu gedeihen. So könnten einst auch drei lange Dürrezeiten dazu beigetragen haben, dass das Reich der Maya unterging.

Erdbeeren

Erdbeeren

Das süße, rote Früchtchen mit den kleinen Kernen ist eine Kreuzung aus vielen verschiedenen amerikanischen Wilderdbeeren. Bei uns ist von Juni bis Juli Erdbeerzeit, da kommen die Früchte frisch von den Erdbeerplantagen. Vielerorts gibt es dann das Angebot, die Früchte selbst zu pflücken. Auch wenn die Erdbeere ein sehr gesundes Obst ist

gibt es Menschen, die nach dem Essen von Erdbeeren einen Hautausschlag bekommen.

Eis

Eis

Leckeres Speiseeis in allen Geschmacksrichtungen kann man ganz einfach herstellen. Hier findet ihr unsere Rezepte, alle ganz einfach, selbst entwickelt und ausprobiert! Nützlich zur Herstellung sind eine preiswerte Eismaschine (um die 20 €). Ein Handmixer, ein Kühlschrank und ein Gefrierschrank sollten ebenfalls vorhanden sein, weil die Zutaten vor dem Zubereiten der Eismischung gut gekühlt sein müssen: Das Eis kann bedenkenlos für einen oder zwei Tage im Gefrierschrank gelagert werden.

Ferien
Die schönste Zeit des Jahres, wie viele Leute finden. Falls du genau weißt, wann in deinem Bundesland die Sommerferien beginnen, kannst du es hier nachlesen.

Frosch Frösche
Im Sommer können wir den Quakkonzerten der Teichfrösche lauschen. Im Mai/Juni laichen die Tiere in stehenden Gewässern. Anders als Grasfrösche sind die Teichfrösche tagsüber aktiv, weshalb wir sie ab und an auch zu sehen bekommen. Mehr über Frösche, Kröten und Unken erfährst du in unserem Frosch-Spezial.

Gewitter

Starker Wind und Regen, Blitz und Donner sind die Zutaten für ein Gewitter. Aus den flauschig weißen Cumuluswolken werden riesige Kumulonimbuswolken.
Diese Gewitterwolken können sich bis zu 18 km auftürmen, daher auch ihr Name:
Cumulus heißt „Türmchen“.

Regen im Sommer
Heftige Luftbewegungen in einer Gewitterwolke lassen Hagelkörner und Wassertröpfchen zusammenstoßen. Dabei laden sie sich elektrisch auf. Positiv geladene Teilchen steigen in die obere Schicht der Wolke. Die negativ geladenen Teilchen sinken in die untere Schicht. In der Wolke entsteht eine Spannung, die sich in einem gewaltigen Blitz entlädt. Die Luft entlang eines Blitzes wird über 25.000°C heiß und dehnt sich so plötzlich aus, dass eine laut krachende Druckwelle entsteht, die wir als Donner hören. Wenn wir die Sekunden vom Blitz bis zum ersten Donner zählen und durch 3 teilen, wissen wir, wie viele km das Gewitter ungefähr von uns entfernt ist.  Der Donner folgt nach dem Blitz, weil der Schall langsamer ist als das Licht. Wie du dich am besten bei einem Gewitter verhältst, erfährst du hier. In unserem Wetter-Spezial kannst du auch eine Geschichte dazu nachlesen. dazu nachlesen.

Grillen

Bei dem Wort „Grillen“ fällt mir ein Teekesselchen ein. Du kennst sicherlich auch Wörter, die zwei oder mehrere Bedeutungen haben. Der Sprachwissenschaftler nennt diese Besonderheit „Homonyme“. Als Sprachspiel sind Homonyme unter dem Namen „Teekesselchen raten“ bekannt. Es gibt Grillen als Insekten, die auf einer Sommerwiese zirpen und das Grillen als Zubereitungsmöglichkeit einer Speise. Letzteres ist im Sommer auf einem Holzkohlegrill besonders beliebt. Kidswebbi liebt bunte Gemüsespieße vom Grill.

Teekesselchen

Hitzefrei
In einigen Bundesländern bekommen die Schüler an heißen Sommertagen hitzefrei oder einen verkürzten Unterricht. Ob für es in deinem Bundesland eine Regelung für hitzefreie Schultage gibt, erfährst du auf den Seiten deines Kultusministeriums, in dem du unter „Suche“ das Stichwort „hitzefrei“ eingibst.

Hundstage

Heiße Sommertage zwischen dem 23. Juli und dem 23. August nennt der Volksmund Hundstage

Indianer

In unserem Indianer-Spezial findest du viele Anregungen für einen spannenden Sommer im eigenen Garten.

Johannisfeuer

Bei uns brennen am 24. Juni die Johannisfeuer. Sie erinnern an den Geburtstag von Johannes den Täufer, der sechs Monate vor Jesus Christus geboren wurde. Wir können seine Geschichte in der Bibel
Käfer

Käfer

Im Sommer herrscht das große Krabbeln. Unser größter heimischer Käfer ist der Hirschkäfer. Der Borkenkäfer richtet in Zeiten langer Trockenheit große Schäden an Fichten an. Kommt er in Massen vor, kann er ganze Nadelwälder vernichten. Über Mai- und Marienkäfer erfährst du mehr in unserem Käfer-Spezial.

Kirschen

Kirschen Sommerzeit ist Kirschenzeit. Wir verdanken den Römern diese gesunden Früchtchen, von denen es süße und saure Sorten gibt. Von Mai bis Juni ist Kirschenzeit, dann hängen die Zweige der Kirschbäume voll und warten darauf gepflückt zu werden. Süßkirschen sind vor allem wegen ihres Gehalts an Kalzium, Eisen, Kalium und Magnesium gesund.

Lesebuch

In unserer Bücherecke findest du viele Buchtipps zu unseren Spezial-Themen.

Mücken
Wusstest du, dass uns nur die weiblichen Mücken stechen? Sie benötigen das Blut zur Bildung der Mückeneier. Als „Schiffchen“ werden diese dann auf einer Wasseroberfläche abgelegt. Ein Schiffchen besteht aus vielen kleinen Eierpaketen.
Du kannst sie im Sommer auf einer Wasserpfütze oder in der Vogeltränke finden.

Muscheln

Muscheln sind Weichtiere mit einem zweiteiligen Gehäuse, das hauptsächlich aus Kalk besteht. Es gibt etwa 8.000 verschiedene Arten von Muscheln. Sie filtern Nahrungsteilchen aus dem Wasser, in dem sie zunächst einsaugt, in ihrem Kiemendarm durchsiebt und das gefilterte Wasser wieder herauspresst. Aus den leeren Muschelschalen kannst du wunderschöne Dinge basteln. Schau dir mal Ideen dazu auf unserer Sommerseite an.

Nummer gegen Kummer
Für einige beginnt die schönste Zeit des Jahres mit Bauchschmerzen und ängstlichen Gefühlen, weil die Zeugnisse des 2. Schulhalbjahres verteilt werden. Manche Schüler werden nicht versetzt oder müssen in den Ferien für Nachprüfungen arbeiten. Nicht jeder kommt mit diesem Druck zurecht und nicht jeder stößt in seinem Elternhaus auf Verständnis. Da kann es helfen, mit einem unbekannten Menschen am Telefon über seine Sorgen und Nöte zu sprechen. Dafür gibt es das Kinder-und Jugendnottelefon für ganz Deutschland. Es ist kostenlos unter der Nummer 0800 1110 333 zu erreichen. Dort werdet ihr verständnisvoll und anonym, das heißt, ohne euren Namen angeben zu müssen, beraten.

Ozon
Ozon ist ein farbloses und sehr giftiges Gas, das zu 10 % am Boden und zu 90 % in einer Höhe von 10 bis 50 km in der Atmosphäre vorkommt. In dieser Höhe bildet es eine Schutzschicht, weil es uns vor den ultravioletten Strahlen der Sonne schützt. Ähnlich wie das Pigment Melanin „schluckt“ es den größten Teil der Strahlung. Wird diese Schicht, z. B. durch Autoabgase zerstört, kommt es zur Bildung eines Ozonlochs. Durch dieses Loch trifft vermehrt die UV-Strahlung auf die Erde. Das führt zu Klimaveränderungen und kann für die Lebewesen auf der Erde gefährlich werden. Im Sommer steigen besonders die Werte im unteren Bereich der Atmosphäre an, wenn wir über mehrere Tage lang schönes Wetter mit starker Sonnenstrahlung haben. Dann entsteht durch Luftverunreinigungen neben dem natürlich vorkommenden Ozon zusätzliches Ozon. Erhöhte Ozonwerte können bei empfindlichen Menschen zu Atemwegsbeschwerden, Husten, Kopfschmerzen oder tränenden Augen führen. Deshalb ist es wichtig, in den Sommermonaten auf die Ozonwarnungen im Radio zu achten. Wer auf Ozon empfindlich reagiert, sollte während Mittagshitze keine Dauerläufe oder Kraftanstrengungen machen.

Quallen

Quallen oder Medusen gehören zu den Nesseltieren. Sie bevölkern seit 505 Millionen Jahren die Erde und gehören zu den ersten Tieren der Urzeit.Der überwiegende Anteil der etwa 3.000 Arten lebt im Meer, nur sehr wenige leben im Süßwasser. Alle Quallen haben einen schirm- oder glockenförmigen Körper aus einer gallertartigen bis knorpeligen Masse. Diese Masse besteht zu 94 bis 99 % nur aus Wasser.  Manche Quallenarten haben an ihrem Körper lange Fäden, die sogenannten Tentakel. Einige Quallenarten, wie Feuer- oder Nesselquallen in Nord- und Ostsee, sind giftig. Wenn man mit ihnen in Berührung kommt, dann zerplatzen an den Tentakeln winzige Nesselkapseln, die mit einem Gift gefüllt sind. Dieses Gift brennt wie Feuer auf der Haut. Selbst tote Feuerquallen oder abgerissene Fäden, die im Wasser umhertreiben, können das Gift noch abgeben.

Reiseübelkeit

Gegen Reiseübelkeit hilft Ingwertee. 1-2 ca. 0,5 cm dicke Scheiben frischen Ingwers mit 1 l kochendem Wasser überbrühen. Den Ingwertee 10 Minuten ziehen lassen. In eine Thermoskanne füllen und mit auf die Reise nehmen. Schlückchenweise bei Bedarf trinken. Ingwertee schmeckt leicht scharf.

Regenbogen

Regenbogen
Wusstest du, dass man einen Regenbogen nur bei Sonnenschein sehen kann?

Wir sehen ihn, wenn wir die Sonne im Rücken haben und in den Regen blicken. Die Regentropfen werfen das Sonnenlicht zurück. Dabei wirken die Tropfen wie Miniaturprismen, die weißes Licht in die Spektralfarben
Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett aufspalten. Kleinere regenbogenähnliche Erscheinungen können wir in der Nähe von Wasserfällen oder Springbrunnen beobachten.

Sommerschlaf

Wusstest du, dass es Tiere gibt, die einen Sommerschlaf halten? Wie beim Winterschlaf zur Überwinterung senken die Tiere ihre Körpertemperatur herab, um weniger Energie zu verbrauchen. Vor allem in tropischen Gebieten übersommern so einige wechselwarme Tiere. Bei uns kringelt sich der Regenwurm schon mal an besonders heißen Tagen in eine Bodenkammer, um diese Zeit zu verschlafen.

Sonne

Sonne

Den größten Anteil an Wetterveränderungen hat die Sonne. Sie erwärmt verschiedene Teile der Atmosphäre, während sich die Erde um ihre eigene Achse dreht. Je senkrechter ihre Strahlen auf die Erde scheinen, desto heißer ist es in dieser Region. Auf der Nordhalbkugel der Erde fällt der höchste Sonnenstand auf das Datum 21. bzw. 22. Juni im Kalender. An diesem Tag scheint die Sonne am längsten, denn sie steht senkrecht über dem nördlichen Wendekreis.
Bei uns beginnt damit der Sommer. Über dem Äquator müssen die Sonnenstrahlen nur durch wenig Atmosphäre dringen. Die beiden Pole, Nord- und Südpol, werden schräg von den Sonnenstrahlen getroffen. Die Strahlung verliert auf ihrem langen Weg durch die Atmosphäre immer mehr Kraft. Die Antarktis, auf der sich der Südpol befindet, ist das kälteste Gebiet dieser Erde.
Sonnenuntergang

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang

Im Juni geht gegen 5:00 Uhr am Morgen die Sonne auf und gegen 22:00 Uhr wieder unter. Nach dem längsten Tag des Jahres am 21. bzw. 22. Juni geht sie jeden Tag ein wenig später auf und jeden Abend ein wenig früher unter. Insgesamt scheint die Sonne in den verschiedenen Regionen unseres Landes in den Sommermonaten zwischen 550 und 670 Stunden lang.

Sonnenbrand
Jeder Mensch hat einen natürlichen Sonnenschutz: das Melanin, das u. a. in der Außenschicht der Haut sitzt. Melanin ist ein dunkelbrauner Farbstoff, der produziert wird, sobald wir häufiger in die Sonne gehen. Er „verschluckt“ die schädliche Ultraviolettstrahlung der Sonne. Die Haut wird dicker, lagert den Farbstoff ein und erscheint gebräunt. Setzen wir uns zu lange den Sonnenstrahlen aus, verursacht die UV-Strahlung eine Entzündung der Haut, weil noch nicht genug Melanin gebildet wurde. Sie wird rot, es bilden sich kleine Bläschen, die jucken oder schmerzen.Wie du dich vor einem Sonnenbrand schützen kannst, erfährst du in unserem 1 x 1 der Sonnenbadregeln.

Sonnenstich
Ebenso wie der Sonnenbrand, wird der Sonnenstich durch langanhaltende starke Sonneneinstrahlung ausgelöst. Durch eine länger anhaltende starke Sonnenbestrahlung unseres Kopfes und Nackens werden unsere Gehirnhäute gereizt. Das kann zu schweren Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen und Übelkeit führen. Deshalb lieber in den Schatten gehen oder „Hut auf!“

Trinken
Unser Körper braucht täglich eine bestimmte Menge Flüssigkeit, um nicht auszutrocknen. Wir bekommen zum Schutz Durst, er erinnert uns daran, dass wir etwas trinken müssen, um den Wasserhaushalt in unserem Körper auszugleichen.
Im Sommer müssen wir sogar noch etwas mehr trinken, denn wenn wir schwitzen, verlieren wir viel Flüssigkeit. Mineralwasser und ungesüßter Tee sind die besten Durstlöscher. Kinder sollten je nach Alter ein bis zwei Liter am Tag trinken.Coole Sommerdrinks findest du hier. Wenn es im Bauch grummelt und du dir übel ist, helfen diese Getränke: Gegen Sommer-Magen-Darm-Erkrankungen hilft eine Mischung aus 1/2 l schwarzem Tee und 1/2 l Apfelsaft. Die Mischung wird zimmerwarm getrunken. Bei Sommerübelkeit hat sich ein lauwarmer Pfefferminztee mit einem Spritzer Zitrone bewährt.

Urlaub
Wusstest du, dass der Begriff „Urlaub“ von dem Wort Erlaubnis abstammt? Im Mittelalter wurde einem Ritter von einer ihm im Rang höher stehenden Person oder einer Dame die Erlaubnis erteilt, wegzugehen. In der damals gesprochenen mittel- und althochdeutschen Sprache hieß Erlaubnis „urloup“. Daraus wurde dann im Laufe der Zeit das Wort „Urlaub“ und meint damit die Erlaubnis für Arbeitnehmer, sich für eine gewisse Zeit im Jahr von der Arbeit zu erholen.

Vogeluhr
Wusstest du, dass man im Sommer mithilfe der Vogelstimmen in etwa die Uhrzeit bestimmen kann? Um 4 Uhr in der Frühe beginnt der Gartenrotschwanz mit seinem Gezwitscher. Kurz darauf stimmt das Rotkehlchen mit ein. Der Buntspecht macht Krach nicht um 8 Uhr, sondern erst um 9 Uhr am Morgen.

Waldbrandgefahr

Im Sommer steigt die Waldbrandgefahr. Die meisten Brände werden jedoch durch Waldbesucher verursacht. Von Anfang Mai bis Ende Oktober ist das Rauchen und Feuermachen im Wald verboten! Deshalb ist es wichtig, bei einer Sommerexpedition in den Wald

ein paar wichtige Regeln einzuhalten:

  1. Zigarettenkippen und Streichhölzer gehören nicht in den Wald!
  2. Grillen oder ein Feuer zu machen sind strengstens verboten!
  3. Alle Dinge, wie Glasscherben, Flaschen o. ä., die wie ein Brennglas wirken können, dürfen nicht liegen gelassen werden.
  4. Selbst der heiße Katalysator eines Autos kann einen Waldbrand auslösen, wenn das Fahrzeug auf einer trockenen Grasfläche abgestellt wurde.

Auf den Seiten des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und findest du unter dem Suchwort „Waldbrand“ ein Faltblatt mit den wichtigsten Informationen zu diesem Thema.

XL wie …

… extra large, das heißt aus dem Englischen übersetzt „extragroß“. Anfangs wurde XL als Kleidergröße verwendet. Im Gegensatz zum XL ist XS extra schmal und XXL ein doppeltes Extra in der Werbung geworden. XL ist aber auch ein römisches Zahlzeichen für die Zahl 40.
Sonnengruss

Yoga

Seit Tausenden von Jahren wird in Indien Yoga ausgeübt. Auch in Deutschland gibt es mittlerweile in fast jeder Stadt Yogakurse und noch mehr Yogabücher. Yoga ist eine Mischung aus körperlichen Übungen, Lebensregeln und das Eintauchen in das eigene Selbst durch Meditation. Körper, Atem, Geist und Seele sollen durch Yogaübungen in Einklang gebracht werden. Für die Hindu ist Yoga ein Weg zum Ziel moksha, der Erlösung.

Das Wort „Yoga“ stammt von dem Wort „yui“ aus dem Sanskrit ab und bedeutet „sich konzentrieren“. Auch im Yoga gibt es verschiedene Richtungen und Anleitungen. Im Hinduismus ist jede Yogarichtung mit Lebensregeln wie Gewaltlosigkeit, ein bewusster Umgang mit Worten, Nicht-Stehlen, Keuschheit und ein Leben ohne Begierden verbunden. Diese Vorschriften regeln das Verhalten gegenüber der Umwelt. Wer als Hindu den Yoga-Weg beschreitet, trägt aber auch eine Verantwortung gegenüber sich selbst. Daher gibt es auch Vorschriften zur Körperreinigung, Ernährung, Lebenseinstellung, Selbstbeherrschung und der Beschäftigung mit den heiligen Schriften. Die körperlichen Übungen dehnen und straffen die Muskulatur und Bänder, kräftigen die Knochen und regen den Kreislauf an, damit die Lebensenergie im Körper frei fließen kann. Eine kleine Anleitung für den Sonnengruß findest du hier.

Zecken

Zecke Zecken sind Milben und gehören damit zu den kleinen Spinnentieren. Zecken saugen Blut von Tieren und Menschen. Einige Zeckenarten können auf diesem Weg Krankheiten wie die Borreliose oder eine Früh-Sommer-Meningo- Enzephalitis (u. a. Hirnhautentzündung) übertragen.
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