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Heute kann es regnen, stürmen oder schneien

Das Wetter ist wechselhaft

Wenn wir über das Wetter reden, dann meinen wir Erscheinungen, wie Sonnenschein, Bewölkung, Regen, Wind, Hitze und Kälte, zu einem bestimmten Zeitpunkt und an einem bestimmten Ort auf dieser Welt. Das Wetter verändert sich ständig.
Von Ort zu Ort, von Tag zu Tag, manchmal auch von einer Minute auf die andere.
Während es hier regnet, scheint 100 km weiter die Sonne.
In der Sahara fällt jedoch nie Schnee und am Südpool gibt es keinen Tag im Jahr, der so warm ist, dass man in kurzen Hosen und T-Shirt herumlaufen kann.

Die verschiedenen Regionen dieser Welt haben im Verlauf eines Jahres unverkennbare Witterungen, z.B. mildes, raues, trockenes oder feuchtes Wetter.
Dieses fast gleichbleibende Wetter im Laufe vieler Jahrzehnte wird als das Klima einer Region bezeichnet.
Regenbogen Den größten Anteil an Wetterveränderungen hat die Sonne. Sie erwärmt verschiedene Teile der Atmosphäre, während sich die Erde um ihre eigene Achse dreht.
Warme Luftmassen steigen von der Erde auf und verdrängen kühlere Luftschichten. Die Luftbewegung, die daraus entsteht, nennt man Wind.
Die warme Luft enthält Wasserteilchen, die durch die Verdunstung des Wassers auf der Erde entstanden sind. Dieser Wasserdampf verdichtet sich zu Wolken. Je höher die Luft steigt, umso mehr kühlt sie ab. Die Wolken werden immer schwerer und dichter. Irgendwann sind die Wolken so schwer, dass sie als Regentropfen-, Schneeflocken oder Hagelkörner wieder auf die Erde prasseln. Der Weg des Wassers von der Erde in die Atmosphäre und zurück, ist der Wasserkreislauf der Erde.

Die Sonne ist auch für die Temperaturen auf der Erde zuständig. Je senkrechter ihre Strahlen auf die Erde scheinen, desto heißer ist es in dieser Region. Über dem Äquator müssen die Sonnenstrahlen nur durch wenig Atmosphäre dringen. Die beiden Pole, Nord- und Südpol, werden schräg von den Sonnenstrahlen getroffen. Die Strahlung verliert auf ihrem langen Weg durch die Atmosphäre immer mehr Kraft. Die Antarktis, auf der sich der Südpol befindet, ist das kälteste Gebiet dieser Erde.

Sausewind und Badewannenwasser

Wie Wind und Meere das Wetter beeinflussen

Weltkugel Durch die Erddrehung weht der Wind auf der Nordhalbkugel häufig von Westen nach Osten, während er auf der Südhalbkugel von Osten nach Westen weht. So kreist warme Luft vom Äquator zum Nord- und Südpol und kalte Luft von den Polen zum Äquator.
Strömen warme und kalte Luft aneinander vorbei, kann es passieren, dass sie ineinander geraten. Dabei entsteht ein Luftwirbel, aus dem ein Taifun an der Küste Ostasiens, ein  Hurrikan in der Karibik oder ein Tornado in Nordamerika werden kann.
Winde bewegen Luftmassen und verändern damit das Wetter über einer Region.

Die Meeresströmungen der Erde beeinflussen ebenfalls das Wetter und die Klimazonen. Durch die Sonne, den Wind und dem Mond sind die drei Weltmeere, - Pazifischer, Atlantischer und Indischer Ozean - ständig in Bewegung. Der Wind treibt die Strömung an, die Sonne erwärmt das Meerwasser und der Mond zieht es zweimal am Tag hin und her. Durch die Drehung der Erde werden die Meeresströmungen auf der Nordhalbkugel nach rechts im Uhrzeigersinn und auf der Südhalbkugel entgegengesetzt bewegt. An unserem Wetter und Klima in Europa ist der Golfstrom im Nordatlantik beteiligt. Er transportiert warme Wassermassen an der Ostküste Nordamerikas nach Norden, bevor sie wieder über den kanarischen Strom nach Süden zum Äquator fließen. Der Golfstrom teilt sich südwestlich von Neufundland in den Nordatlantischen Strom.
Beide Meeresströme werden auch als die „Warmwasserheizung Europas“ bezeichnet. Denn die Wärme, die sie bringen, geben sie an die Atmosphäre ab. Daher ist bei uns das Klima wärmer, als an der gegenüberliegenden Ostküste Amerikas.

Potzblitz und Donnerschlag

Wie ein Unwetter entsteht

Regenwetter Starker Wind und Regen, Blitz und Donner sind die Zutaten für ein Gewitter.
Aus den flauschig weißen Cumuluswolken werden riesige Cumulonimbuswolken.
Diese Gewitterwolken können sich bis zu 18 km auftürmen, daher auch ihr Name:
Cumulus heißt „Türmchen“. Heftige Luftbewegungen in einer Gewitterwolke lassen Hagelkörner und Wassertröpfen zusammenstoßen. Dabei laden sie sich elektrisch auf.
Positiv geladene Teilchen steigen in die obere Schicht der Wolke. Die negativ geladenen Teilchen sinken in die untere Schicht. In der Wolke entsteht eine Spannung, die sich in einem gewaltigen Blitz entlädt. Die Luft entlang eines Blitzes wird über 25.000° C heiß und dehnt sich so plötzlich aus, dass eine laut krachende Druckwelle entsteht, die wir als Donner hören. Wenn wir die Sekunden vom Blitz bis zum ersten Donner zählen und durch 3 teilen, wissen wir, wie viele Kilometer das Gewitter ungefähr von uns entfernt ist. Der Donner folgt nach dem Blitz, weil der Schall langsamer ist als das Licht. Blitz
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