Ohne diese natürliche Schutzhülle würden die Temperaturen bei -18° C liegen. Ein Leben auf der Erde wäre nicht möglich. Im Urzeit-Spezial erfährst du mehr über die Entstehung der Erde.
Für Schlauwebbis
Kohlenstoff ist das Element in der Natur, das am häufigsten mit anderen Stoffen Verbindungen eingeht. In einer chemischen Formel wird Kohlenstoff mit einem C dargestellt. Ebenso wie Sauerstoff benötigen alle Lebewesen das Element Kohlenstoff als Grundstoff für andere Bausteine des Lebens wie Zucker, Stärke, Zellstoff, Fette, Eiweiße usw.
Kohlenstoff ist kein Gas und kein Metall. Ein Diamant ist aber z. B. Kohlenstoff in Kristallform und gehört zu den Mineralien.
Kohlendioxid ist eine Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff. Daher der chemische Name CO2. Es ist ein Gas, das man weder sehen noch riechen kann. Im Gegensatz zu Sauerstoff schmeckt es jedoch leicht säuerlich. Kohlendioxid hat großen Einfluss auf das Leben dieser Erde. Es ist in riesigen Mengen im Meer und in Kalkstein gespeichert. Auch in Kohle, Erdgas und Öl ist Kohlenstoff enthalten. Bei der Verbrennung dieser Stoffe, zum Beispiel beim Autofahren oder Heizen, entsteht Kohlendioxid. Gleichzeitig ist es das Abfallprodukt der Atmung und der Stoff aus dem Pflanzen durch die Fotosynthese Sauerstoff herstellen. |
Dann erfand der Mensch die Dampfmaschine, deren Dampfkessel mit Kohle betrieben wird und als Abfall CO2 produzierte. Das Zeitalter der Industrialisierung begann. 300 Jahre später ist Liste der technischen Errungenschaften, die unablässig Kohlendioxid und andere Schadstoffe in die Atmosphäre pusten lang: Fabriken, Flugzeuge, Autos Heizungen und Computer usw. In unserem „Treibhaus Erde“ steigen deshalb die Temperaturen. Bis zum Jahr 2100 sollen im Durchschnitt Temperaturen zwischen 16,4° C und 20,8°C herrschen.
Das hat Folgen für das Leben auf der Erde:
Gletscher und Polkappen schmelzen ab. Dadurch steigen die Meeresspiegel. Wenn die Meeresspiegel steigen, wird Lebensraum überschwemmt und damit vernichtet. Hochwasser und starke Regenfälle nehmen weltweit zu, da sich im Wasserkreislauf der Erde immer mehr Wasser befindet. Das Wetter und das Klima verändern sich. Ökosysteme geraten aus dem Gleichgewicht und werden zerstört.
Für Schlauwebbis
Innerhalb der Biosphäre steht alles Lebendige im ständigen Austausch mit der unbelebten Umwelt aus Luft, Wasser, Erdboden und anderen Stoffen. Lebensgemeinschaften und ihre Umgebung bilden ein Ökosystem, eine Mini-Biosphäre. Ein toter Baumstamm kann ebenso ein Ökosystem sein wie ein ganzer Laubwald. Eines haben beide gemeinsam: Alle Lebewesen sind aufeinander angewiesen und durch Nährstoffkreisläufe miteinander verbunden. Das gilt für die Bakterie im Waldboden genauso wie für die 30 Meter hohe Buche, in der gerade ein Schwarzspecht brütet. |
Während die Menschen auf der einen Erdhalbkugel gegen Wassermassen kämpfen, mangelt es auf der anderen Erdhalbkugel am kostbaren Nass. Die Wüsten breiten sich noch weiter aus. Es kommt zu starken, lang anhaltenden Hitzwellen und großer Trockenheit - auch in Südeuropa. Vor allem aber: Wo es kein oder zu viel Wasser gibt, wachsen keine Pflanzen. Es kann weder Obst und Gemüse noch Getreide angebaut werden. Noch mehr Menschen auf der Welt werden hungern und in Armut leben.
Klimaforscher und Umweltschützer auf der ganzen Welt fordern daher alle Länder dieser Erde auf, den Ausstoß von CO2 zu verringern.
Welchen Beitrag du leisten kannst, steht hier.
Zum Sauerstoff- und Kohlenstoffkreislauf geht’s hier lang.
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