Auch der Stand-by-Betrieb eines Geräts ist ein überflüssiger Stromfresser.
Du kannst die Gerätestecker aus der Steckdose ziehen oder den Stromkreis mit einer ausschaltbaren Steckerleiste unterbrechen.
Licht aus!
Schalte nur Lampen ein, die als Lichtquelle benötigt werden. Wenn du dein Zimmer verlässt, solltest du das Licht ausschalten, auch wenn es nur für kurze Zeit ist. Discokugeln, Lavalampen & Co. verbreiten schönes Licht. Sie sind jedoch keine brauchbaren Lichtquellen und daher unnötige Stromfresser. |
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Auszeit für Computer & Co.!
Computer, Fernseher, Musikanlage - dein Zimmer ist eine Elektronik-Festung? Diese Geräte verbrauchen besonders viel Strom - auch im Ruhezustand. Einige Computer haben eine ON/OFF oder 0/1 Taste an der Rückseite ihres Gehäuses, damit wird das Gerät vom Stromnetz getrennt. Computer spielen und gleichzeitig läuft die Lieblingsserie im Fernsehen? Mal ehrlich, was kannst du später über die Folge sagen? Es ist eine besondere Gabe, dass wir uns im größten Trubel voll und ganz auf eine Sache konzentrieren können. Damit das so bleibt, wende die „Entweder-Oder-Formel“ an, das schont das Klima und deine Gesundheit.
Energiesparbirnen rein!
Die gute alte Glühbirne und moderne Halogenlampen verbrauchen sehr viel mehr Strom als Energiesparbirnen oder LED-Lampen. Bitte daher deine Eltern, beim nächsten Birnenwechsel eine Energiesparbirne für deine Zimmerlampe zu kaufen. Sie ist zwar deutlich teurer als eine normale Glühbirne, dafür hält sie länger und spart Stromkosten.
ACHTUNG!
Energiesparbirnen enthalten etwa 7 mg giftiges Quecksilber. Über den Hausmüll würde das giftige Schwermetall in die Umwelt gelangen. Kaputte Energiesparlampen gehören daher in den Sondermüll der städtischen Sammelstellen. Dort werden sie kostenlos entsorgt.
Richtig lüften!
Fenster in Kippstellung waren gestern! Heute ist Lüften mit Köpfchen angesagt. Dazu öffnest du zweimal am Tag dein Zimmerfenster ganz weit. Denk im Winter daran, vorher die Heizung herunterzudrehen. Zum 1 x 1– richtig Lüften geht’s hier.
20 Grad statt Tropenhitze und Eiszeit!
Achte während der Heizungszeit auf eine gleichbleibende Temperatur von 20 °C in deinem Zimmer. Ständiges Rauf- und Runterdrehen der Heizung treibt die Energiekosten in die Höhe. In der Nacht dürfen es für einen ruhigen Schlaf zwei bis vier Grad weniger sein.
Fleisch essen mit Sinn und Verstand!
Rindviecher sorgen für reichlich dicke Luft. Ihre Misthaufen verpesten die Luft mit dem Treibhausgas Methan. Die weltweite Menge an Misthaufen sind für unser Klima mittlerweile schwer zu verkraften. Vor etwa 50 Jahren kamen Fleisch, Wurst, Käse und Butter nur sparsam auf die Teller. Die Lebensmittel waren sehr teuer, weil sie nicht in Massen hergestellt wurden. Heute ist es genau umgekehrt: Fleisch und tierische Lebensmittel sind überwiegend billige Massenware. Zur Herstellung von tierischen Lebensmitteln wird mehr Energie benötigt als für den Anbau von Obst und Gemüse. Neben Viehweiden werden große Flächen für den Futteranbau genutzt. Dafür werden zum Teil ganze Wälder und andere Lebensräume geopfert. Mit fleischlosen Mahlzeiten im Speiseplan lebst du gesünder und hilfst dem Klima. Du bist der Verbraucher! Mit deinem Verhalten bestimmst du, was auf den Markt kommt.
Ran an einheimisches Obst und Gemüse!
Einheimische Obst- und Gemüsesorten
kommen frisch vom Feld auf deinen Teller. Das spart Energie und senkt den CO2-Ausstoß beim Transport der Lebensmittel. Erdbeeren im Winter sind verlockend. Der Preis für die roten Früchtchen, den die Menschen in den Herstellungsländern auf lange Sicht zahlen werden, ist hoch: Sie zerstören Lebensräume für Gewächshäuser, die so groß sind wie ein Fußballfeld. Sie pumpen ihr kostbares Trinkwasser in die Bewässerungsanlagen für Erdbeeren oder Tomaten. Die Erzeuger machen das, weil wir ihnen das Obst und Gemüse 365 Tage im Jahr abkaufen. Tomaten sind z. B. auch die Grundlage vieler Fertiggerichte, die wir essen, um Zeit zu sparen. Mit dem Verzicht auf Obst und Gemüse außerhalb der üblichen Erntezeiten gibst du dem Klima eine Chance.
Auf die Wasserbremse, los!
Wasser ist ein kostbares Gut. Für viele Menschen auf der Erde ist Wasser aus dem eignen Wasserhahn immer noch ein Traum. Sie haben wenig oder nur sehr schlechtes Wasser zu ihrer Verfügung. Frauen und Kinder schleppen täglich schwere Wasserkanister über viele Kilometer von einer Wasserstelle nach Hause.
Klimaforscher gehen davon aus, dass Trinkwasser in den nächsten Jahrzehnten immer knapper wird – auch in Europa. Und die Wasserwiederaufbereitung kostet ebenfalls Energie. Um die Wasservorräte zu schonen, kannst du auch einen Beitrag leisten:
Duschen statt baden!
Wasser aus - beim Duschen, Händewaschen und Zähneputzen!
Nutze die Wasser-Spar-Tasten an der Toilettenspülung!
Achte auf deine Kleidung - nicht alles muss gleich in die Waschmaschine! Wäschetrockner verbrauchen kein Wasser, sind aber teure Stromfresser!
Achte auf dein Geschirr - jede Spülmaschinenladung kostet Strom und Wasser!
Weg mit dem Müll!
Die Herstellung von Verpackungen kostet viel Energie und wertvolle Rohstoffe. Mülldeponien und Müllverbrennungsanlagen zur Entsorgung des Hausmülls schleudern Treibhausgase in die Luft. Weniger Müll schützt deshalb das Klima. Verzichte möglichst auf Verpackungen.
Brotdosen statt Butterbrotpapier!
Getränke in Mehrweg- statt Wegwerfflaschen und Aludosen!
Zurück zur Trinkflasche – die ist cool!
Achte auf die richtige Mülltrennung, wo immer du bist:
Wertstoffe sind Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Glas ebenso wie Papier. In den Biomüll gehören rohe Küchenabfälle und das Grünzeug vom Balkon und aus dem Garten. Was nicht mehr getrennt werden kann, ist Restmüll. Die Müllabfuhr gibt kostenlose Tipps zur Mülltrennung.
Radfahren statt Elterntaxi!
Jede Autofahrt trägt zur Erhöhung der CO2-Werte in der Atmosphäre bei.
Lass das Elterntaxi stehen! Such dir Freunde oder Schulkameraden für den gemeinsamen Weg zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Wenn nichts anderes möglich ist, nutze öffentliche Verkehrsmittel. Frage in der Schule, in der Gemeinde oder im Verein nach Mitfahrgelegenheiten oder organisiere Elternsammeltaxis. Beweg dich! Mach deine eigenen Prima-Klima-Kilometer.
Beim Bundesumweltministerium gibt es für große Leute weitere Energiespartipps!
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