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Wettermandala
Warum-Fragen zum Wetter

Warum ist der Himmel blau?

Warum erscheint in der Wüste eine Fata Morgana?

Warum gibt es bei Unwetter Flutwellen?

Warum sind Regen- und Gewitterwolken dunkelgrau?

Warum bekommen Hochdruck- und Tiefdruckgebiete einen Namen?

Warum ist der Himmel blau?

Unsere Erde ist von einer dünnen Gashülle umgeben. Diese Gashülle nennen wir Atmosphäre. Sie enthält Gase, wie Sauerstoff, Wasser und Staub als viele kleine Teilchen. Diese Teilchen werden von den Sonnenstrahlen getroffen.
Jedes Teilchen wird zu einem Miniprisma. Das weiße Licht der Sonne, wird in seine Spektralfarben Rot, Orange, Gelb, Grün und Blau zerlegt. Jede Farbe hat eine andere Wellenlänge. Die Sinneszellen auf der Netzhaut unserer Augen sind besonders empfindlich für das kurzwellige blaue Licht. Daher erscheint uns der Himmel blau
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Warum erscheint in der Wüste eine Fata Morgana?

Eine Fata Morgana ist eine optische Täuschung. Das Sonnenlicht trifft auf eine heiße Luftschicht am Boden und strahlt zurück, wie in einem Spiegel. Unser Auge nimmt diese Spiegelung als schimmernde Wasserfläche wahr.

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Warum gibt es bei Unwetter Flutwellen?

Der Meeresspiegel steigt bei Sturm stark an. Wenn in dieser Zeit Sonne, Mond und Erde auch noch in einer Linie stehen, ist die Ebbe sehr niedrig und die Flut sehr hoch. Bei einem Unwetter kommt es dann zu einer besonders großen Flutwelle, die an den Küstenregionen große Schäden anrichten kann.

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Warum sind Regen- und Gewitterwolken dunkelgrau?

Welche Farbe eine Wolke hat, hängt von der Stärke und Länge der Sonnenstrahlen ab. Steht die Sonne hoch am Himmel, erscheinen die Wolken weiß oder hellgrau. Graue Wolken sind voll mit Wasserteilchen und Eiskristallen und „schlucken“ viel vom einfallenden Sonnenlicht. Je mehr sich die Teilchen in der Wolke zu dicken Tropfen oder Hagelkörnern verdichten, desto weniger Sonnenlicht fällt durch und umso dunkler wird sie.
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Warum bekommen Hochdruck- und Tiefdruckgebiete einen Namen?
 
Seit 1954 bekommen die wichtigsten Hoch- und Tiefdruckgebiete über Mitteleuropa männliche und weibliche Vornamen, damit wir die Wetterlage besser überblicken können. Die Idee stammte aus Amerika, dort wurden den Taifunen Namen gegeben.
Bei geraden Jahreszahlen erhalten die Tiefs einen weiblichen Vornamen und die Hochs einen männlichen Vornamen. Bei ungeraden Jahreszahlen ist es umgekehrt.

 

Warum gibt es Tag und Nacht?

Die Sonne besteht aus glühenden Gasen. Sie strahlt Licht und Hitze ab. Die Erde dreht sich in 24 Stunden einmal um sich selbst. In der Zeit, in der die Seite der Erde, wo wir uns befinden, der Sonne zugewandt ist, haben wir Tag. In dem von der Sonne abgewandten Teil der Erde ist Nacht. 

Wenn wir aufstehen und frühstücken, ist es auf der gegenüberliegenden Seite der Erde Abend. Es gibt 24 Zeitzonen auf der Welt. Ist es in der einen Zeitzone 10.00 Uhr, so zeigt die Uhr in der nächsten, östlichen Zeitzone bereits 11.00 Uhr an, während es in der nächsten, westlichen Zeitzone noch 9.00 Uhr ist.

 

Warum gibt es Sommer und Winter?

Die Erde dreht sich innerhalb von 365 ¼ Tagen auf einer ovalen Umlaufbahn um die Sonne. Gleichzeitig dreht sie sich innerhalb von 24 Stunden einmal um die eigene Achse. Man kann sich diese Achse als eine Linie durch den Planeten vorstellen. Der obere Teil der Achse wird Nordpol genannt, der untere Südpol. Die Erdachse steht um 23,5 Grad geneigt zur Erdbahn. Dadurch ist die Nord- bzw. die Südhalbkugel mal mehr zur Sonne hin oder im Laufe des Jahres von der Sonne weg geneigt. Auf einer Erdhalbkugel ist dann Sommer und auf der anderen Seite Winter.
Ist eine Erdhalbkugel durch die Schräglage der Erdachse mehr der Sonne zugeneigt, ist dort auf der Erde Sommer. Die Sonne steht am Himmel der Erdhalbkugel senkrecht und höher. Sie scheint länger und die Sonnenstrahlen treffen stärker auf die Erdoberfläche. Dadurch sind die Tage länger und es wird wärmer. Im Winter steht die Sonne viel niedriger am Horizont der Erdhalbkugel. Die Sonnenstrahlen treffen die Erdoberfläche schräg von der Seite, dadurch fallen weniger Sonnenstrahlen auf die Erde. Die Tage sind kürzer und es ist kälter. Würde die Erdachse genau senkrecht auf der Erdbahn stehen, gäbe es keine Jahreszeiten.

Die Sonne würde immer gleich auf- und untergehen und das ganze Jahr hindurch träfe gleich viel Sonnenlicht die Erde. Die Jahreszeiten entstehen also dadurch, dass die Erde bei ihrer Drehung um die Sonne schief steht.
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