Neben dem Zweikampf, wurden Mannschaftskämpfe ausgetragen.
Jeweils zwei Reitergruppen mit 20 oder 50 Rittern traten gegeneinander an.
Mit den folgenden „Ritterspielen“ kannst du mit deinen Freunden ebenfalls ein Ritterturnier veranstalten. |
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Der Ritterkampf
Jeweils zwei Kinder bilden ein Team. Dabei ist einer von beiden das Turnierpferd und nimmt das andere Kind, den Ritter, Huckepack. So treten verschiedene Teams gegeneinander an und versuchen den gegnerischen „Ritter“ von seinem „Pferd“ zu ziehen. Das erfolgreichste Team ist der Gewinner des Turniers und erhält einen Preis. Als Abwandlung können die Rittergespanne auch Wettrennen veranstalten.
Das Ringstechen
Wieder bilden zwei Kinder das Team „Ritter und Pferd“. An einem Ast oder an einer stabilen Wäscheleine wird ein Plastikring, mit einem ca. 20 cm großen Durchmesser, etwa 1,50 m über dem Boden aufgehängt. Das Rittergespann muss nun versuchen, im Vorbeilaufen den Ring mit einem Besenstiel zu treffen. Als Abwandlung kann auch ein mit Wasser oder Sand gefüllter Luftballon als Ziel dienen, der zum Platzen gebracht werden muss. Das Ritterteam darf aber vor dem Ring oder dem Ballon nicht stoppen, sondern muss aus der Vorwärtsbewegung heraus das Ziel treffen.
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Der Schwertkampf
Alle am Turnier teilnehmenden Ritter erhalten einen länglich aufgeblasenen Luftballon. Nun treten jeweils zwei Ritter mit ihren „Luftschwertern“ gegeneinander an und versuchen sich gegenseitig zu treffen. Der Ritter, dessen „Schwert“ als Erstes platzt, hat verloren. Der andere Ritter ist eine Runde weiter. Schläge ins Gesicht sind aber verboten!! Als Abwandlung können auch alle Ritter gleichzeitig gegeneinander antreten. |
Die Burg brennt
Eine Spielmöglichkeit, bei der die Beete des Burgherrn gegossen werden können. Die Blumenbeete sind in diesem Fall die „brennende Burg“, die von den Rittern und Burgfräulein mit Hilfe einer Wasserkette gerettet werden muss. Auch hier können zwei Team gegeneinander antreten. Welcher Brand wird zuerst gelöscht?
Edle Ritter und Burgfräulein
Jedes Kind denkt sich einen eignen Adelsnamen aus. Dabei ist es egal, ob der eigene Name des Kindes darin vorkommt. Es sollten jedoch passende Eigenschaften des jeweiligen Kindes im Namen deutlich werden. Zum Beispiel: Knut von Lauterstein, Hartmut von Langfuß, Elisabeth von Goldburg oder Isabella von Malfels. Als Abwandlung können gegenseitig Namen vergeben werden oder die Gruppe überlegt gemeinsam für ein Kind.
Edle Wappen
Sind die Adelsnamen erst einmal gefunden, dürfen die Wappen zum Namen nicht fehlen. Jedes Kind malt sich auf ein Blatt Papier ein Wappen. Dabei spielen Farben und Formen keine Rolle. Es sollten jedoch nicht mehr als vier Farben verwendet werden. Wer schon gut zeichnen kann, malt sich einen Drachen, einen Löwen, einen Bären oder einen Adler als Wappentier. Auch Kronen, Kreuze und Sterne sehen als Wappen prima aus. Unter das Wappen schreibt jedes Kind seinen neuen „Namen“.
Kein Ritter ohne Schwert und Schild, keine Edelfrau ohne Krone und Orden
Aus festem Karton oder Pappe können mit Hilfe von Vorlagen Schwerter, Schilder, Kronen und Orden geschnitten werden, die anschließend von den jungen Edelleuten nach Belieben bemalt und beklebt werden können. Je nach Alter und Fähigkeiten können die Kinder die Vorlagen auch eigenhändig erstellen und ausschneiden.
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Die eigene Burg oder eine Burg für alle
Aus vielen, vielen Bauklötzen können die Edelleute gemeinsam eine Burg, eine Burganlage oder eine Kathedrale bauen. Es können auch Teams gegeneinander antreten und eine Burg in einer vorgegebenen Zeit bauen. Wer hat die schönste Burg gebaut?
Als Abwandlung können sich die Kinder auf breiten Streifen aus Tonzeichenpapier den Schattenriss einer Burg aufmalen und ausschneiden. Anschließend wird jede Burg für sich als Ring zusammengeklebt oder es werden alle Burgen miteinander zu einem großen Burgring zusammengebracht. Mit kleinen Spielfiguren können die Burgen „belebt“ und bespielt werden. |
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Turnierwürfeln
Für dieses Spiel wird ein einfaches Spielbrett aus einer Spielesammlung genommen. Jedes Kind erhält einen Würfel und eine beliebige Spielfigur als „Ritter“ oder „Edelfrau“. Das Kind mit der kleinsten Hand beginnt zu würfeln und zieht die Augenzahl seines Wurfs auf dem Spielfeld vor. Je nach Spielbrett sind Start- und Zielfeld für alle Teilnehmer gleich oder unterschiedlich. Wichtig ist nur, trifft ein Ritter auf einem Spielfeld einen anderen, würfeln die beiden gegeneinander. Der höhere Wurf gewinnt, der Verlierer muss wieder von vorne anfangen. Spielvarianten: beim Wurf einer 2, muss der Spieler ein Minnegedicht vortragen oder bei einer 3, mit einem rohen Ei auf einem Löffel um den Spieltisch laufen oder bei einer 6 darf sich der Spieler eine neue Variante ausdenken, die so lange gilt, bis wieder eine 6 gewürfelt wird.
Experiment für kleine Ritter (von Nina am 05.02.07)
Wir haben in unserem Kindergarten das Jahresprojekt: Ritter Und zur
Zeit das Thema " Das Leben auf einer Ritterburg"
Da ja jede Burg einen eigenen Burgbrunnen besaß habe ich mir ein
Bewegungs- Experiment dazu ausgedacht.
Es werden 6 Plastikeimer benötigt, drei von Ihnen sind mit wasser
gefüllt und sollen den Burgbrunnen da stellen, die drei leeren Eimer
sollen die Badewanne sein. Die Kinder haben verschiedene
Transportmittel, wie z.B. ein Becher, ein Küchensieb, ein Waschlappen,
einen Schwamm und sollen damit das Wasser von einem Eimer zum andren
Transpotieren. Zum Schluss soll jedes Kind sein bestes Transportmittel wählen
Text: Nicole Potthoff
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