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Vom Eohippus zum Reitpferd
Alles muss klein beginnen, das war auch bei den Pferden so …
Pferde gab es schon vor mehr als 60 Millionen Jahren. Das Eohippus lebte im Erdzeitalter Eozän in Nordamerika, Europa und Asien. |
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Es sah einem Pferd überhaupt nicht ähnlich, denn es war gerade einmal so groß wie ein Fuchs, hatte einen gewölbten Rücken, kurze Beine und einen langen Schwanz.
Der Kopf war geformt wie eine Hundeschnauze.Anstelle eines Hufs hatte es kleine Hufe an den vier Vorder- und drei Hinterzehen. |
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Es lief wie auch ein Hund auf seinen Zehenballen, um nicht im morastigen Waldboden zu versinken. Das Urpferdchen ernährte sich von Blättern und Früchten der Sumpfwälder. Sein Fell war vermutlich rotbraun-schwarz gestreift oder gesprenkelt. Damit war es gut getarnt und von seiner Umgebung kaum zu unterscheiden. |
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Lauf, Pferdchen, lauf …
Erst 50 Millionen Jahre und etliche Entwicklungsstufen später, erinnert das damals lebende Pliohippus schon eher an ein Pferd. Die Waldlandschaft war der Steppe gewichen. Das Pliohippus hatte sich voll ganz den veränderten Lebensbedingungen angepasst. Es hatte eine Größe von etwa 1,20 m und längere Beine, denn nun musste es bei drohender Gefahr schnell über die Graslandschaft fliehen können. |
Mit größeren und härteren Zähnen war es in der Lage das harte Steppengras zu zermalmen. Die Entwicklung vom Laub- zum Grasfresser hatte sich somit ebenfalls vollzogen.
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Die Nachfahren des Pliohippus werden Equiden genannt. Sie tauchten vor etwa 4 Millionen Jahren auf.
Das Wort „Equus“ ist lateinisch und heißt übersetzt „Pferd“.
Zu den Equiden gehören ebenfalls Zebras und Esel. |
Das Equus lebte in großen Herden, die über die weitläufigen Steppenlandschaften Europas, Asiens, Nord- und Südamerikas zogen. Mit der Eiszeit veränderte sich das Leben auf der Erde gewaltig. Die dramatischen Temperaturveränderungen, die Verschiebung ganzer Erdteile durch Gletscherbewegungen und die Entstehung verschiedener Klimazonen, zwangen Menschen und Tiere dazu, sich neue Lebensräume zu suchen oder sich den neuen Bedingungen anzupassen. In Nord- und Südamerika starben die Pferde sogar aus. Erst 1492 brachte Christoph Columbus auf seiner Entdeckungsreise spanische Pferde wieder mit nach Amerika. |
Und wieder zum Pferde-Spezial
Text: Nicole Potthoff
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