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Das Geheimnis des Fußballs

Fußball ist die Sportart Nummer 1. Weltweit gibt es 265 Millionen Fußballspielerinnen und -spieler. Fußball bewegt die Menschen - nicht nur auf dem Fußballfeld. Flanken, Tore & Co. sind auch Thema Nummer 1 für 33 Millionen Deutsche, die sich für das Spiel interessieren.

 

Was ist das Geheimnis des Fußballs? Uwe Seeler, ein ehemaliger Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft, sagt: „Der Ball!“

Das Spielen mit einem Ball fesselt die Menschen seit Urzeiten.Unzählige Spiel- und Sportarten sind aus dieser Begeisterung entstanden. Darunter die ersten Ballspiele mit Fußeinsatz vor über 5.000 Jahren.Das heutige Fußballspiel hat sich aus den verschiedensten Ballspielarten entwickelt.

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Ohne Ball nix los!

Wenn das Geheimnis des Fußballs im Ball steckt, sollten wir unbedingt einen Blick auf die „Kugel“ werfen.

Der Weltmeisterschafts-Fußball 2014, mit dem Namen Brazuca, wiegt 700 Gramm und hat einen Umfang von 69 Zentimetern. Er besteht Kunststoffplatten und ist seinem Urahn, dem Lederfußball, haushoch überlegen.

Die Entwicklung der WM-Bälle ist eine Wissenschaft für sich. Heute durchlaufen die WM-Bälle einen TÜV, sie werden nicht nur von Fußballern getestet, sie müssen Waschgänge in einer Waschmaschine überstehen und werden von einem Roboter auf Haltbar- und Spielbarkeit überprüft. Es wird darauf geachtet, dass sich die Spieler nicht an dem Ball, z.B. durch unsaubere Nähte, verletzen können. Beim legendären „Wunder von Bern“ 1954 schoss sich die deutsche Fußballnationalmannschaft mit einem aus 18 Lederstücken handvernähten Ball zum Weltmeister. Das Leder umhüllte eine aufgepumpte Schweinsblase, war schwer, bei Regen noch schwerer und mehr Würfel als Kugel. Aber immerhin wurde auch diese „Pille“ mit 100 km pro Stunde im Tor versenkt.

„Das Runde muss in das Eckige!“

Kürzer als der Fußballtrainer Sepp Herberger (*1897 † 1977) kann man den Sinn des Spiels nicht erklären. Zwei Torhüter versuchen ihre „Hütten sauber zu halten“ und die übrigen zwanzig Feldspieler laufen auf einem festgelegten Spielfeld dem Ball hinterher, um „ihn reinzutun“. Das klingt einfach und übersichtlich.

Für Schlauwebbis
Das rechtwinkelige Fußballfeld muss mindestens 90 m lang und mindestens 45 m breit sein. Bei Länderspielen gelten folgende Abmessungen: mindestens 100 m Länge und mindestens 64 m Breite. Dazu kommen festgelegte Maße für die Tore und Spielräume wie Torraum, Strafraum und Eckraum. Mehr darüber kannst du im Fußball-ABC nachlesen.

Ganz und gar unübersichtlich sind dagegen die Vorläufer des heutigen Fußballspiels. Seit dem 12. Jahrhundert treten beim englischen „Shrovetide Football“ einmal im Jahr die Bewohner zweier Dörfer gegeneinander an. Wie viele Spieler zu einer Mannschaft gehören, ist dabei gleichgültig. Bei über hundert Menschen fallen zwei oder zwanzig mehr oder weniger nicht auf. Der Ball ist rund, groß wie ein Medizinball und das Spiel dauert acht Stunden. Kein Wunder, denn das Spielfeld erstreckt sich über fünf Kilometer, einschließlich aller natürlichen Hindernisse wie Bach, Fluss, Hecke oder Zaun. Kirchen, Friedhöfe, Vorgärten und Häuser sind als Spielfelder strengstens verboten. Die Sache mit den Toren ist einfach gelöst: Zwei Steine markieren die Torlinie, über die der Ball – wie auch immer - befördert werden muss. Und das sind auch schon die einzigen Regeln für dieses wilde, ruppige Treiben. Im 19. Jahrhundert gab es den Versuch, das damals noch weitaus gefährlichere Spektakel abzuschaffen. Es ist, wie man heute noch in Ashbourne zur Fastenzeit beobachten kann, nicht gelungen. Stattdessen entstanden neue, ähnliche Spielarten an englischen Privatschulen und Universitäten. In Eton spielen die Schüler bis heute „Wall Game“ und „Field Game“, die den vollen Körpereinsatz beim Kampf um den Ball fordern. Die Regeln dieser beiden Spiele sind allerdings so vielfältig, dass selbst die Spieler nicht alle kennen. Immerhin beschränken sich die Zahl der Mitspieler und die Größe des Spielfelds auf die Anzahl der Schüler in einem Schlafsaal und die Größe des Schulhofs. Woher letztlich wohl auch die magische Fußballzahl „Elf“ stammt.

Jetzt geht’s los!

1848 stellen Studenten der englischen Universität Cambridge Regeln für ein Fußballspiel mit zwei Mannschaften aus je 15 bis 20 Spielern auf. Auch der erste offizielle Fußballverein stammt aus England: 1857 wird der FC Sheffield gegründet. Die Mannschaft läuft mit einem Torwart und elf Feldspielern auf. 1870 begrenzt der mittlerweile entstandene englische Fußballverband (FA) die Zahl der Spieler auf 11 in einer Mannschaft. Mit Recht wird England als Mutterland des Fußballs bezeichnet.

Deutschland vor, noch ein Tor!

1874 bringt der 26-jährige Konrad Koch aus Braunschweig das Fußballspielen zur „Leibesertüchtigung“ an das Gymnasium, an dem er als Oberlehrer unterrichtet. Im Deutschen Kaiserreich wird zu dieser Zeit ordentlich geturnt und nicht gespielt. Und wenn eine Sportart auch noch aus der Fremde kommt, kann sie nur gesundheitsschädlich sein. Konrad Koch bleibt trotz dieser Widerstände im wahrsten Sinne des Wortes am Ball. 1875 schreibt er das erste deutsche Regelbuch für das Fußballspiel. August Hermann, ein Kollege Konrad Kochs, ist wie er ein Fußballfan der ersten Stunde. Es gelingt ihm, aus England einen Lederfußball zu besorgen. Mit dem ersten Fußballspiel nach Konrads Regeln ist damit auch der Anstoß für eine deutsche Fußballbewegung gemacht. 1900 gründet sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB). Drei Jahre später stehen sich der VfB Leipzig und der DFC Prag im Endspiel der Deutschen Meisterschaft gegenüber. Das Spielfeld ist eine Weide in Altona und der Ball ein schweres Lederei. Mit einem überragenden 7:2 Sieg wird der VfB Leipzig am 1. Mai 1903 erster Deutscher Fußballmeister. 1930 findet in Uruguay die erste Fußballweltmeisterschaft statt. Der WM-Pokal bleibt gleich dort, da Uruguay mit einem Torverhältnis von 4:2 gegen Argentinien das Finale gewinnt. Die Rangliste der erfolgreichsten WM-Teilnehmer führt Brasilien Siegen an. Die Seleção, die Auswahl der besten brasilianischen Fußballspieler, haben sich den begehrten Pokal bisher fünf Mal erspielt.

Mädchen

Die Fußball-Weltmeisterinnen

2003 stehen sich Deutschland und Schweden im Finale der Fußballweltmeisterschaft gegenüber. 13,6 Millionen Menschen sitzen wie gebannt vor dem Fernseher und hoffen auf die Erfüllung eines Traums: endlich wieder Weltmeister zu sein! Nach 90 Minuten ist der Spielstand 1:1. Damit geht das Spiel in die Verlängerung. Wer jetzt das erste Tor schießt, gewinnt, so lautet die Golden Goal Regel. Die Anspannung steigt ins Unermessliche. Die ersten Minuten ziehen dahin - da erhält Deutschland einen Freistoß.

Der Freistoß wird angepfiffen: Flanke in den Strafraum – Kopfball – Tor, Tor, Tor! Deutschland ist Fußballweltmeister 2003! Welch eine Freude und Begeisterung! Unsere Mädels sind die Besten! Sie wiederholten den Sieg gegen Brasilien in 2007. 2011 wurden die Japanerinnen die Siegerinnen des Turniers.

Die ersten Berichte über Frauen, die Fußball spielen, stammen aus dem 12. Jahrhundert aus Frankreich. Aber wie könnte es anders sein, die Engländerinnen bereiten dem weiblichen Spiel den Weg. 1863 spielen dort Mädchen an Schulen Fußball. 1894 gründet sich das erste englische Frauenteam. Nach einer Welle der Begeisterung wird der Frauenfußball in England von 1921 bis 1970 verboten. Die Begründung: Der Sport ist für Frauen nicht geeignet. In Deutschland haben es Frauen und Mädchen ebenfalls schwer mit der Anerkennung ihrer sportlichen Leistungen. Der DFB erkennt den Frauenfußball und damit auch Ligaspiele erst 1970 öffentlich an. Heute gehören etwa 10 % Mädchen und Frauen aktiv zur deutschen Fußballgemeinde. Die meisten Fußballspielerinnen lassen sich in den USA finden. Dort ist der Fußball zu 40 % weiblich.

Hier hier geht es wieder zum Fußball-Spezial.

 
 
     
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