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Schmetterlinge

Schmetterlinge sind Insekten. Zur großen Schmetterlingsfamilie zählen Tag- und Nachtfalter. Die meisten Tagfalter fallen durch ihre leuchtenden Flügelfarben und die schönen Flügelzeichnungen auf. Die Flügel der dickeren Nachtfalter sind grau bis braun und selten bunt. Alle Schmetterlinge haben sechs Beine mit kleinen Krallen mit denen sie sich an Stängeln, Baumrinden und Ästen festhalten.

Ihre Körper bestehen aus drei Teilen: Kopf, Brust und Hinterleib. Am Kopf befinden sich zwei Fühler, mit denen die Falter tasten und riechen. Von der Brust gehen vier Flügel aus, zwei vorne und zwei meist kleinere hinten. Der einzelne Flügel besteht aus winzigen Schuppen. Berührst den Flügel eines Schmetterlings, reibst du die feinen Schuppen ab. Der Schmetterling stirbt, weil er nicht mehr von Blume zu Blume fliegen kann, um zuckersüßen Blütennektar aufzunehmen. Falter ernähren sich von Nektar, Baumsaft, Honigtau oder dem Saft von Fallobst. Sie wandeln die Energie aus der Nahrung in Wärme um.

Diese Wärme benötigen sie, damit ihre Organe richtig arbeiten. Tagfalter wärmen sich daher auch gerne in der Sonne auf. Bei Kälte ruhen sie sich an geschützten Plätzen aus, um weniger Energie zu verbrauchen.
Schmetterlinge gehören wie Bienen oder Hummeln zu den Insekten, die durch Bestäubung zur Vermehrung vieler Pflanzenarten beitragen.

Wie alle Insekten legen Schmetterlinge Eier, die sie an ihre jeweiligen Lieblingspflanzen heften. Aus den Eiern schlüpfen nach einiger Zeit kleine nimmersatte Raupen. Eine Raupe hat zwar 12 Augen, mit ihnen kann das Insekt aber nur hell und dunkel unterscheiden. Bis sie ausgewachsen sind, vertilgen Raupen Unmengen an Blättern. Sie wachsen unaufhörlich und häuten sich in dieser Zeit drei Mal. Mit ihrer Gefräßigkeit richten Raupen große Schäden an unseren Kulturpflanzen an. Bei den Landwirten sind die pelzigen Bauchfüßler daher weniger beliebt.

Ausgewachsene Raupen verwandeln sich zu unbeweglichen Puppen, die sich in einem Seidenkokon einspinnen. Ist die weitere Entwicklung in den Kokons abgeschlossen, zwängen sich nach einer Weile wunderschöne Schmetterlinge aus den engen Puppenhüllen. Die meisten Schmetterlinge leben nur ein paar Tage oder Wochen. Mit der Paarung und der Eiablage sterben sie, wenn sie nicht bereits vorher von einem Vogel, einer Spinne oder anderen Insekten gefressen werden.

Kleiner Fuchs

Zu unseren den bekanntesten Tagfaltern gehören das Tagpfauenauge, der Kleine Fuchs, der Admiral oder Zitronenfalter. Eichenspinner, Widderchen, Mondfleck und das Kleine Nachtpfauenauge sind Nachtfalter.

Zu den Lebensräumen unserer heimischen Schmetterlinge gehören Wälder, Wiesen, Parkanlagen und Gärten.

Text: Nicole Potthoff

       
 

 

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