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Kidswebbis Zeitmaschine – das Römische Reich
Mit Kidswebbis Zeitmaschine erlebst du das Abenteuer Geschichte von den Anfängen bis zum Ende eines Zeitalters.
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| 753 v. Chr. |
Der Legende nach wird Rom am 21. April 753 v. Chr. gegründet. Hier kannst du die Geschichte nachlesen. |
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| 509 v. Chr. |
Lucius Tarquinius Superbus, der siebte König Roms, wird von seinem Thron gejagt. Aus dem Königreich wird die Römische Republik. Anstelle eines Königs regieren zwei Konsuln, die vom Adel und dem Volk für ein Jahr gewählt worden sind. Jedoch können nur Adelige in das Amt des Konsul gewählt werden. |
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| 366 v. Chr. |
Ab jetzt dürfen auch Nicht-Adlige zum Konsul gewählt werden. Zu den Nicht-Adeligen gehören Bauern, Handwerker und Händler. Sie sind die sogenannten Plebejer. Nach deren Aufstieg ins Konsulat entsteht eine neue römische Gesellschaftsschicht: die Nobilität, ein Beamtenadel. Dieser neue Adelsstand treibt die Ausweitung Roms auf ganz Italien mit Waffengewalt voran |
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| 218-201 v. Chr. |
In diesen Zeitraum fällt der legendäre Kriegszug des berühmten karthagischen Feldherrn Hannibal. Er überquert die Alpen, um mit seinen Truppen nach Rom zu gelangen. Mit Mann und Maus ist der Weg schon schwer genug, doch Hannibal treibt sogar Kriegselefanten im Schneesturm über das zerklüftete Gebirge. Obwohl er einige Siege gegen die Römer erringen kann, muss er sich am Ende der römischen Übermacht beugen. Der Aufstieg Roms zur einzigen Großmacht im westlichen Mittelmeerraum ist nicht mehr aufzuhalten. |
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| bis 120 v. Chr. |
Bis 120 v. Chr. haben die Römer auch aus Spanien, den Balearen, Korsika, Makedonien, Griechenland und Kleinasien römische Provinzen gemacht. Rom beherrscht den gesamten Mittelmeerraum. |
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| 133–42 v. Chr. |
„Außen hui, innen pfui“, so kann man den Zustand der Römischen Republik in diesen fast einhundert Jahren beschreiben. Berüchtigt, gefürchtet und erfolgreich außerhalb Roms, das Machtzentrum wird hingegen von Revolutionen und Bürgerkriegen erschüttert. |
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| 49-44 v. Chr. |
Ein Bürgerkrieg ebnet dann auch einem ganz berühmten Römer den Weg an die Macht: Die Rede ist von Gaius Julius Cäsar. Geboren 100 v. Chr., Priester, Offizier, Konsul, erfolgreicher Feldherr und zum Schluss Alleinherrscher auf Lebenszeit über das Römische Reich. Den Titel consul sine collega, auf Deutsch „Diktator auf Lebenszeit“, bezahlt er am 15. März 44 v. Chr. mit dem Leben. Die Iden des März haben sich seine Mörder ausgesucht, um sich von seiner Tyrannei zu befreien. In Wahrheit hatten Brutus und andere Senatoren Angst davor, dass Cäsar aus Rom ein neues Königreich macht. |
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| 27 v. Chr. |
Diktatur, Königreich oder Republik? Die Römer waren sich uneins darüber, wer in Rom das Sagen haben sollte. Da gelingt es Oktavian, Cäsars Stiefsohn, die Alleinherrschaft an sich zu bringen. Er regiert als Princeps, erster Mann im Staat und Verwalter des Reiches. Dafür erhält er den Namen Augustus. Mit diesem Namen geht er als erster römischer Kaiser, der eine Republik regiert, in die Geschichte ein. |
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27 v. Chr. bis 395 n. Chr. |
Diese Zeitspanne wird auch die römische Kaiserzeit genannt. 9 n. Chr. siegen die Germanen in der Varusschlacht über die Römer. In dieser Zeit wird Jesus von Nazareth geboren und 35 n. Chr. ans Kreuz geschlagen. Mit seinem Tod werden die ersten christlichen Gemeinden gegründet. Die neue Religion hat auch Auswirkungen auf das Römische Reich und seine Kaiser. Immer wieder werden Christen verfolgt. 64 n. Chr. brennt Rom. Als Kaiser Nero verdächtigt wird, den Brand gelegt zu haben, schiebt er die Schuld auf die römischen Christen. Es beginnt eine Hetzjagd auf alle Menschen, die sich zu Jesus bekennen. Sie werden verbrannt, gekreuzigt oder müssen im römischen Circus meistens vergeblich um ihr Leben kämpfen. Erst 313 n. Chr. hören die Christenverfolgungen endgültig auf, denn Kaiser Konstantin erkennt die christliche Kirche an und garantiert Religionsfreiheit 117 n. Ch. ist das Römische Reich unter Kaiser Trajan größer als je zuvor. Und nie wieder wird es in den Jahrhunderten danach, diese Ausweitung erreichen. 324 n. Chr. wird Byzanz, das heutige Istanbul, zur zweiten Hauptstadt im Römischen Reich ernannt. Kaiser Konstantin lässt die Stadt erweitern und umgestalten. Mit der Umbenennung in Konstantinopel, dem Nova Roma, setzt er sich zu Lebzeiten ein Denkmal.
395 n. Chr. wird das Römische Reich wieder einmal geteilt. Jeder Sohn des verstorbenen Kaisers Theodosius I. erhält als Erbe ein Kaiserreich. Arcadius wird der erste Kaiser im Oströmischen Reich und Honorius der erste Kaiser im Westenrömischen Reich.Durch die Reichsteilung kann das riesige Weltreich mit seinen vielen Provinzen und den Menschen, die versorgt werden müssen, auch besser verwaltet werden. |
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| 476 n. Chr. |
Der Weströmischen Kaiser Romus Augustlus wird von dem germanischen König Odoaker abgesetzt. Der Untergang des Weströmischen Reichs ist damit endgültig besiegelt. |
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| 1453-1461 |
Fast 1.000 Jahre lang konnte sich das Oströmische Reich mit seiner Hauptstadt Konstantinopel gegen alle Stürme durch Völkerwanderungen und Kriege behaupten. 1453 mit der Belagerung und Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen und 1461 mit der Eroberung der letzten Städte verschwindet auch dieses Reich von der Landkarte der Geschichte. |
Im Mittelalter ließen die deutschen Herrscher die Idee vom Römischen Reich wieder aufleben. 962 wird Otto I, der Große, der erste Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. 1806 wird auch dieses Reich aufgelöst und der letzte „von Gottes Gnaden erwählte Römische Kaiser, zu allen Zeiten Mehrer des Reichs“, Franz II. legt für immer die Kaiserkrone ab. Ihm blieb jedoch bis zu seinem Tod 1835 der Titel „Kaiser von Österreich“, den als Franz I 1804 erhalten hatte. |
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