| Die Zehn Gebote vermitteln Werte wie gegenseitige Achtung und Respekt, Treue und Wahrheitsliebe. Diese Werte sind auch für nichtgläubige Menschen von großer Bedeutung. Die folgenden Zehn Gebote haben wir nach den Versen der Thora aufgeschrieben. Die Juden feiern mit dem Fest Schawuot den Tag, an dem sie von Gott die Zehn Gebote erhalten haben. Schawuot ist gleichzeitig ein Dankfest für die erste Ernte im Jahr. |
| Mose erhielt auf dem Berg Sinai von Gott zwei Tontafeln auf denen die Zehn Gebote standen. Die Gebote werden auch Dekalog genannt, das ist griechisch und wird mit „Zehnworte“ übersetzt. Mit den Zehn Geboten schloss Gott einen Bund mit dem Volk Israel, das von da an nach diesen Regeln leben und handeln sollte. Gott hatte das Volk Israel erwählt, seine Gebote zu befolgen und den neuen Glauben in die Welt zu tragen. |
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Mit den ersten drei Geboten wird geklärt, dass es nur noch einen Gott gibt und wie sich die Menschen ihm gegenüber zu verhalten haben.
1. Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus der ägyptischen Sklaverei geführt hat.
2. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
Du sollst dir kein Bild oder eine Statue von mir machen und diese anbeten.
3. Du sollst den Namen Jahwes, deines Gottes, nicht missbrauchen.
Die weiteren sieben Gebote regeln, wie die Menschen miteinander umgehen sollen.
4. Du sollst den Sabbat einhalten, an diesem Tag den Herrn lobpreisen und dich selbst ausruhen.
5. Du sollst deinen Vater und deine Mutter im Alter achten und versorgen.
6. Du sollst keinen Mord begehen.
7. Du sollst nicht untreu sein.
8. Du sollst nicht stehlen.
9. Du sollst deinen Nächsten nicht mit Worten schädigen, verraten oder verleumden.
10. Du sollst den Besitz deines Nächsten nicht durch Arglist oder Täuschung an dich bringen oder haben wollen. |