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Wallfahrten zu heiligen Orten
Für die Hindus ist der 2.700 km lange Fluss Ganges eine heiliger Ort. Er gilt als der Fluss der Erlösung. Nach dem Glauben der Hindus reinigt ein Bad in seinem Wasser nicht nur den Körper, sondern wäscht auch alle Sünden ab.
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Auch an anderen Flussmündungen und Zuläufen des Ganges finden diese religiösen Reinigungsbäder statt.
In der heiligen Stadt Varanasi am Ganges führen über 80 Steintreppen an den Fluss.
Mehr als 60.000 Pilger reisen täglich in die Stadt und reinigen im heiligen Fluss Körper und Geist. In der Stadt soll es 1.500 verschiedene Tempel und Anbetungsstätten geben. Jeden Abend findet eine große Zeremonie der Priester zu Ehren der Göttin Ganga statt. |
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Viele gläubige Menschen kommen aber auch, um an diesem Ort zu sterben. Daher leben zahllose todkranke Menschen bis zu ihrem Tod in Häusern am Fluss. Die Bewohner Varanasis versorgen sie mit Almosen. Die Hindus äschern ihre Tote auf Scheiterhaufen ein und vertrauen dann die Asche der Verstorbenen dem Fluss an. Sie glauben, damit werden die Toten ein Teil des Gewässers und müssen weniger oft wiedergeboren werden. Damit soll der Weg zur Erlösung und der Vereinigung mit dem Göttlichen verkürzt werden.
Text: Nicole Potthoff |
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