Dazu nehmen die Gläubigen eine respektvolle Haltung ein, in dem sie zum Beispiel die Hände vor der Brust aneinanderlegen und zur Stirn führen. Auch Yoga und Meditation sind Formen der geistigen Hingabe an die Götter. An Festtagen wie die Segnung nach der Geburt, Jahresfeste, Hochzeiten oder Bestattungen besuchen Hindus die Tempel, die es in jedem Dorf und jeder Stadt gibt.
Wenn jemand Mir mit Liebe und Hingabe
ein Blatt, eine Blume, eine Frucht oder etwas Wasser opfert,
so werde Ich es annehmen.
aus der Bhagavad-gita 9.26
Puja nennt man die Gottesverehrung, die in Tempeln und an Altären im eigenen Heim abgehalten werden. Dazu werden den Göttern auch Opfergaben wie Süßigkeiten, Speisen und Blumen als Zeichen der Verehrung dargebracht.
Die Tempelopfer, prashad, werden von Priestern gesegnet und anschließend unter den Gläubigen verteilt. Der rote Punkt auf der Stirn der Gläubigen ist Segens- und Schutzzeichen zugleich.
Om
sarvesham svastir bhavatu
sarvesham shantir bhavatu
sarvesham purnam bhavatu
sarvesham mangalam bhavatu
sarve bhavantu sukhinah
sarve santu niramayaah
narve bhadrani pasyantu
ma kaschid-dukha-bhag-bhavet
Om-
Wohlergehen sei mit allen.
Friede sei mit allen.
Fülle sei mit allen.
Reichtum sei mit allen.
Mögen alle glücklich sein.
Mögen alle frei von Krankheiten sein.
Mögen sich alle um das Wohlergehen anderer kümmern.
Möge niemand an Sorgen leiden.
Friedensgebet |