Johannes lebte als Einsiedler in der Wüste, bevor er an den Fluss Jordan kam. Er war der Prophet, der dem jüdischen Volk die bevorstehende Ankunft des Messias verkündete. Er selbst bezeichnete sich als Stimme, die in der Wüste ruft: „Ebnet den Weg für den HERRN, wie der Prophet Jesaja gesagt hat.“ *
Damit die Menschen auf die neue Zeit des Friedens und der Gerechtigkeit vorbereitet waren, sollten sie ihre bisherigen schlechten und falschen Lebensweisen im Wasser des Jordans abwaschen. Von allen Sünden befreit und mit einem reinen Gewissen konnten sie so in das kommende Reich Gottes eintreten. Und die Menschen folgten dem Ruf des Johannes – auch Jesus der Nazarener.
Als Jesus zu Johannes an den Fluss kam und sich taufen ließ, öffnete sich der Himmel und eine Stimme sprach: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden“** In diesem Moment offenbarte sich die Aufgabe und die Göttlichkeit von Jesus vor den vielen anderen Menschen, die ebenfalls gekommen waren, um sich taufen zu lassen.
Nach seiner Auferstehung spricht Jesus zu seinen Jüngern die Worte:
Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.
Darum gehet hin und lehret alle Völker
und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes,
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
(aus Matthäus, Kapitel 28, Vers 18-19) |