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Die Jakobsleiter
Das erste Buch der Bibel, die Genesis oder 1. Buch Mose, erzählt unter anderem die Geschichte Jakobs. Er betrog seinen Zwillingsbruder Esau um den Segen des sterbenden Vaters und musste daher vor dem Zorn seines Bruders zu einem nahen Verwandten fliehen.
Auf dem Weg zu seinem Onkel träumte Jakob von einer Leiter, die vom Himmel auf die Erde reichte und auf der die Engel Gottes auf- und niederstiegen. Daher stammt der Name Jakobsleiter. |
Die Jakobsleiter findet sich oft in christlichen Gemälden oder in Stein gemeißelt an den Fassaden von Gotteshäusern.
Sie ist ein Zeichen für die Verbundenheit Gottes mit den Menschen.
Einem uralten Kinderspielzeug hat die Jakobsleiter ebenfalls ihren Namen gegeben. |
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In Gärten wächst und gedeiht die Pflanze Jakobsleiter, die auch Himmelsleiter genannt, wird neben anderen Blumen und Gewächsen mit biblischen Namen wie Christrose, Aaronstab oder Passionsblume.
Übrigens, Bienen mögen die Jakobsleiter sehr!
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In der Seefahrt finden wir die Jakobsleiter als aufrollbare Leiter aus Seilen mit Sprossen aus Holz oder Leichtmetall. An dieser Leiter klettern die Seeleute die Bordwände hinauf- und hinunter. Die Jakobsleiter oder das Seefallreep ist auch bei Piraten nach wie vor ein beliebtes Werkzeug zum Aufentern.
In der Physik wird ein Lichtbogen, der zwischen zwei V-förmig aufgestellten Metallstäben von unten nach oben wandert, ebenfalls als Jakobsleiter bezeichnet.
Es ist ein Experiment, bei dem über das Anlegen von Hochspannung an den unten dicht nebeneinanderliegenden Stäben ein Zündfunke entspringt, der anschließend durch die Hitze und die dadurch aufsteigende Luft an den Metallstäben noch oben wandert.

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