Im Buddhismus erinnern die meisten Feiertage an das Leben Buddhas. Die fröhlichen Feste werden mit traditionellen Tänzen, Gesang und einem Besuch im Tempel gefeiert. Am ersten Vollmondtag im Mai werden die Geburt, die Erleuchtung und das Aufgehen Buddhas im Nirwana mit dem Fest Veskah gefeiert. Dieser Tag wird in den verschiedenen buddhistischen Richtungen auch Buddha-Tag genannt. Die Tempel werden mit Lichtern und Laternen geschmückt. Es gibt vielerorts Lichterumzüge.
Es gibt vielerorts Lichterumzüge. In den Tempeln wird gemeinsam gesungen und den Buddhastatuen Blumen und andere Gaben geopfert. Kleine Buddhafiguren werden gebadet und anschließend mit Blumenblüten bestreut, damit die Gläubigen den Segen Buddhas erhalten. In Japan wird der Buddha-Tag als Hana-Matsuri-Fest gefeiert. Ganze Blumengärten werden aus Papier gebastelt, die an den blühenden Garten erinnern sollen, in dem Buddha geboren wurde. In Thailand wird an diesem Tag ein gefangener Aal in Freiheit entlassen. Er soll das Symbol dafür sein, dass die Buddhisten an diesem Tag ganz besonders aufmerksam zu anderen Lebewesen sind.
Auch die Neujahrsfeste spielen im Buddhismus eine wichtige Rolle mit verschiedenen Ritualen, wie das Wasserfest, wird das neue Jahr begrüßt.
Auf der Insel Sri Lanka wird ein ganz besonders prachtvolles Fest zu Ehren Buddhas gefeiert: das Esala Perahera Fest. Es findet jedes Jahr statt und dauert zwei Wochen lang. In Kandy einer Stadt auf Sri Lanka wird in einem Tempel ein Zahn von Buddha als heiliges Andenken aufbewahrt. Daher wird das Fest auch „Heiliges Fest des Zahnes“ genannt. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten ist eine Prozession mit Elefanten, die glanzvoll bestickte Gewänder tragen. Einer der Elefanten trägt auf seinem Rücken einen Kasten mit dem Zahn Buddhas durch die Straßen. Begleitet werden die Elefanten von Tänzern, Musikgruppen und hunderttausend Pilgern.