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Buddha

Der Edle Achtfache Pfad

„Kein anderer Pfad wie dieser ist's, der zur Erkenntnisreinheit führt. Drum wandelt diesen Pfad entlang, dann wird das Leiden geblendet sein. Denn wenn ihr diesem Pfade folgt, macht ihr ein Ende allem Leid. Gelehrt hab' ich den Pfad, erkannt wie man vom Stachel sich befreit. Ihr selber müsst euch eifrig mühen, die Buddhas zeigen bloß den Weg. Wer diesem selbstvertieft folgt, wird aus den Banden des Leidens erlöst.“

(Buddha , nach dem Dhamapada 274-276)

In der Welt ist nichts von Dauer, alles ist Veränderungen unterworfen. Das Leben wandelt sich jeden Tag, manchmal kaum merklich, manchmal mit einem Schlag.
Buddha wollte, dass die Menschen das erkennen. Sie sollten sich von ihrer Ichbezogenheit trennen und selbstlos werden. Denn Buddha glaubte, in der Selbstlosigkeit liege der Schlüssel zum Mitgefühl und Mitleid für alle Wesen dieser Erde. Der „Edle Achtfache Pfad“ ist eine praktische Anleitung auf dem Weg dahin. Zusammen mit den „Vier Edlen Wahrheiten“ ist er der Kern der Lehre Buddhas:

Rechte Erkenntnis
Das Wissen um die „Vier Edlen Wahrheiten“ über das Leiden, die Ursachen für das Leiden, das Überwinden der Leiden und den Weg dahin.

Rechte Gesinnung
Der Begierde entsagen, keinen Groll, keine Wut und keine Rache hegen.

Rechte Rede
Nicht lügen, einen anderen verleumden, barsche und grobe Worte vermeiden, nicht schwätzen und plappern.

Rechte Tat
Kein Leben nehmen, nicht stehlen und sich keine Ausschweifungen hingeben.

Rechter Lebenserwerb
Nichts tun, was einem anderen schaden könnte, falschen Lebenswandel unterlassen.

Rechte Anstrengung
Mit dem eigenen festen Willen alle aufkommenden üblen und unheilsamen Dinge unterdrücken, vertreiben oder abschaffen.

Rechte Achtsamkeit
Auf den eignen Körper mit allen Sinnen und Gefühlen achten, damit alles Begehren mit klarem Geist überwunden werden kann.

Rechte Sammlung
Der Weg über die innere Versenkung (Meditation) zu Gleichmut, Heiterkeit, Klarheit und Begierdelosigkeit.

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