Weng Cheng soll als Erste die Lehren des Buddhismus in Tibet verbreitet haben. Die Tibeter errichteten ein Denkmal für ihre Königin im Potala-Palast auf dem Roten Berg in Lhasa.
Prinzessin Theophanu war eine byzantinische Prinzessin, die um 959 lebte. Sie war sehr gebildet. Das war für einen Menschen des Mittelalters (und erst recht für eine Frau!) sehr außergewöhnlich. Im Alter von zwölf Jahren wurde sie mit Otto II. verheiratet, der etwa ein Jahr später zum oströmischen Kaiser gekrönt wurde. Damit wurde aus der Prinzessin eine Kaiserin, die das mächtige Reich ihres Mannes tatkräftig mitregierte in einer Zeit, wo Frauen gar nichts zu bestimmen hatten. |
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Pocahontas war eine berühmte „Indianerprinzessin“, die von 1595 bis 1617 lebte. Sie wurde in Virginia als Tochter des Häuptlings Powhatan geboren und starb unter dem Namen Rebecca Rolfe in der Nähe von London. Als 18-jährige wurde sie von englischen Soldaten verschleppt und als Geisel genommen. Während ihrer Gefangenschaft verliebte sie sich in den Pflanzer John Rolfe. Doch zu dieser Zeit war eine Hochzeit zwischen einer Indianerin und einem „Weißen“ fast unmöglich. Vor allem weil ihr Stamm in einem erbitterten Krieg mit den englischen Siedlern lag, die immer mehr Land vom Volk der Powhatan forderten. Pocahontas trat jedoch zum christlichen Glauben über, wurde 1614 auf den christlichen Namen Rebecca getauft und heiratete John Rolfes. So erklärt sich ihre Namensänderung. Die Hochzeit der beiden stiftete sogar Frieden zwischen den Powhatans und den Siedlern. Als Rebecca 1616 mit ihrem Mann nach London reiste und am englischen Hof dem König vorgestellt wurde, begrüßte man sie dort als Indianerprinzessin und Botschafterin ihres Stammes. Das hatte wohl auch etwas damit zu tun, dass sie nicht mehr wie eine Indianerin aussah, denn sie hatte die Kleidung und Sitten der Europäer voll und ganz angenommen. Eine ganz andere „Liebesgeschichte“ erzählt ein bekannter Zeichentrickfilm von der Häuptlingstochter und dem englischen Abenteurer und Kapitän John Smith. Doch diese Geschichte gehört in das Reich der Märchen und Legenden.
Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst-Dornburg wurde 1792 in Stettin geboren. Zu dieser Zeit konnte niemand ahnen, dass das kleine Mädchen eines Tages die mächtigste Frau Russlands werden würde. Mit sechzehn Jahren heiratete sie den Großfürsten Peter Fjodorowitsch, der 1761 zum Zar Peter III. gekrönt wurde. Vor ihrer Heirat wechselte die junge Prinzessin vom evangelischen zum russisch-orthodoxen Glauben über und erhielt den Namen Katharina Alexejewna. Kurz nachdem Peter den Thron bestiegen hatte, ließ Katharina ihren Ehemann, wohl wegen seiner Unfähigkeit zu regieren, entmachten und ermorden.
Sie selbst ließ sich zur Zarin ausrufen und regierte fast 40 Jahre lang ein riesiges Reich. Sie war eine der mächtigsten Frauen ihrer Zeit, daher erhielt sie den Namen Katharina die Große.
Für Schlauwebbis
Die Kinder der Zarenfamilie tragen nicht die Titel Prinzessin oder Prinz, sondern werden mit Großfürstin und Großfürst angesprochen. In den Königshäusern Spaniens und Portugals heißen die Prinzessinnen „Infantinnen“ und die Prinzen „Infanten“. |
Prinzessin Victoria von Kent wird 1837 mit achtzehn Jahren zur Königin von England gekrönt. 64 Jahre lang war sie Königin von England und Irland und Kaiserin von Indien. Während ihrer langen Regentschaft wurde Großbritannien zum wirtschaftlichen stärksten und mächtigsten Land der Erde. Die Königin selbst nannte diese Zeit das „viktorianische Zeitalter“.
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