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Märchen-Spezial
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Märchen-Spezial
Märche, wusstest du schon

Märchen – wusstest du schon, …?

… dass es Volks- und Kunstmärchen gibt?
Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm haben zu Beginn des 19. Jahrhunderts die größte Sammlung von Volksmärchen erstellt. Dazu haben sie sich von vielen Menschen ihrer Zeit Märchen und Legenden erzählen lassen und diese dann aufgeschrieben.

Denn früher wurden Märchen nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen erzählt und von Mund zu Mund weitergegeben. Daher stammt auch der Ausdruck Volksmärchen. Die Gebrüder Grimm haben auf diese Weise drei dicke Bände mit über 200 „Kinder- und Hausmärchen“ zusammengetragen. Zu ihnen zählen Märchen wie „Aschenputtel“, „Der Fischer und seine Frau“ oder „Rotkäppchen“.

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Der Däne Hans-Christian Andersen lebte Ende des 19. Jahrhunderts und schrieb selbst Märchen, darunter auch „Die kleine Meerjungfrau“ oder „Die Prinzessin auf der Erbse“. Diese Märchen nennt man Kunstmärchen, da von dem Autor selbst erfunden worden sind.

... dass alle Märchen Gemeinsamkeiten haben?
Das ist zu einem ein Anfangssatz wie „Es war einmal …“ und ein Schlusssatz wie „Wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“. Zum anderen begegnen uns in allen Märchen Gegensätze wie das Gute und das Böse, das Schwache und das Starke oder das Schöne und das Hässliche. Am Anfang eines Märchens gibt es Ungemach oder ein Unglück, dass sich im Verlauf der Erzählung in Wohlgefallen und großes Glück auflöst. In allen Märchen treffen wir auf übernatürliche Dinge, Wesen oder Tiere: Tarnkappen, Siebenmeilenstiefeln, Zauberblumen, Goldesel, Drachen, Zauberer oder Feen. Jedes Märchen enthält Aufgaben oder Rätsel, die die Heldenfiguren über abenteuerliche Umwege lösen müssen. Manchmal müssen sie sich dabei aus einer Verwandlung befreien wie im Märchen „Der Froschkönig“.  Auch Zahlen kehren im Märchen wieder: sieben Raben oder Zwerge, drei Wünsche oder zwölf Brüder. Zauberformeln und Reime wie „Zicklein, meck, Tischlein, deck“ gehören ebenso zu einem Märchen wie die Tatsache, dass man sich diese fantastischen Geschichten überall auf der Welt erzählt.

… dass es in Deutschland eine Märchenstraße gibt?
Die Märchenstraße beginnt in Hanau, der Geburtsstadt der Brüder Grimm und endet in Bremen bei den „Bremer Stadtmusikanten“. Entlang der 600 km langen Route kannst du märchenhafte Schlösser und Burgen besuchen und an jeder Menge Märchenveranstaltungen teilnehmen.

… dass es eine Ausbildung zur Märchenerzählerin/zum Märchenerzähler gibt?
Verschiedene Märchenwerkstätten und –vereine bieten eine Ausbildung zur Märchenerzählerin oder zum Märchenerzähler an. Dabei lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie man ein Märchen erzählt, wie man eine Märchenstunde gestaltet oder wie Sprache und Gesten zum Märchenerzählen eingesetzt werden.

Text: Nicole Potthoff
Hier geht es wieder ins Märchen-Spezial ein.

 
 
     
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