Das Ziel dabei ist, möglichst viele Gegner vom Feld zu schmeißen. Diese Spielzüge nennt man im Schach „schlagen“.
Folgende Regeln gelten für alle Figuren, die sich auf dem Schachbrett tummeln:
- Gleichfarbige Spielfiguren dürfen nicht geschlagen werden.
- Auf jedem Feld kann immer nur eine Spielfigur stehen.
Turm
In jeder Ecke steht ein Turm,
ruhig wartend auf den großen Sturm.
(Kidswebbi)
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Ein Turm kann nur in einer Reihe oder in einer Linie gezogen werden.
Das heißt vorwärts und rückwärts, nach links und rechts, aber niemals schräg oder über eine andere Figur springend. Gegnerische Figuren kann er schlagen, vor eigenen Figuren bleibt er stehen. Ob er ein Feld zieht oder acht, hängt von Figuren auf seinem Weg ab. |
Pferd
Die Pferdchen scharren mit den Hufen.
„Wir werden springen!“, hört man sie rufen.
(Kidswebbi)
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Nur ein Pferd kann über alle anderen Figuren hinwegspringen. Daher trägt diese Spielfigur auch den Namen Springer. Das Pferd wird immer erst ein Feld in jede Richtung gezogen und dann noch ein Feld schräg. Schau dir die Felder, auf die ein Pferd in alle Richtungen springen könnte, einmal genauer an. Fällt dir etwas auf? Die acht Felder, die das Pferd besetzen könnte, ähneln einem Rad. Es wird das Springerrad genannt. |
Steht auf einem dieser Felder eine gegnerische Figur, kann das Pferd sie schlagen. Auf Felder, die von eigenen Figuren besetzt sind, kann das Pferd nicht springen. Damit du die Spielmöglichkeit eines Pferdes gut nutzen kannst, sollte es nicht in einer Ecke oder am Rand stehen.
Läufer
Noch stehen die Läufer gerade
und nicht quer.
(Kidswebbi)
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Ein Läufer zieht immer schräg, also diagonal in alle Richtungen. Die Läufer einer Farbe können sich niemals gegenseitig im Weg stehen, denn sie werden auf einer weißen oder schwarzen Diagonale gezogen. Ob ein Läufer ein Feld schräg zieht oder acht, hängt auch bei ihm von den anderen Figuren ab. Gegnerische Figuren kann er schlagen, vor den eignen bleibt er stehen. |
Dame
Ihnen folgen die Damen,
eine jede auf ihre Farbe: „Bitte sehr!“
(Kidswebbi)
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Eine Dame kann in jede Richtung gerade oder schräg gezogen werden.
Dadurch hat sie die meisten Zugmöglichkeiten auf dem Schachbrett.
Ob sie ein Feld zieht oder acht, hängt auch bei ihr von den anderen Figuren ab. Gegnerische Figuren kann sie schlagen, vor den eigenen bleibt sie stehen. |
König
Den Königen gebührt der beste Platz:
„Hinauf aufs Feld mit einem Satz!“
(Kidswebbi)
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Ein König bleibt bis zum Schluss einer Schachpartie auf dem Spielbrett. Schließlich ist er es, denn zu verteidigen gilt. Kann er sich nicht mehr auf dem Schachbrett bewegen, dann sagt man: „Schachmatt!“ und das Spiel ist aus. Er darf in alle Richtungen jeweils nur ein Feld weitergezogen werden.Gegnerische Figuren kann er schlagen. Ist ein Feld von einer eigenen Figur besetzt, ist es für ihn tabu. Außerdem darf sich der König niemals auf ein Feld begeben, auf dem er dann von einer gegnerischen Figur bedroht wird. |
Damit würde er sich selbst ins „Schach“ setzen und könnte mit dem nächsten Zug des Gegners geschlagen werden.
Daher gilt auch: Treffen die beiden Könige aufeinander, dürfen sie nicht nebeneinanderstehen. Zwischen ist immer ein drei Felder breiter Graben.
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Könige, die sich Auge in Auge – mit nur einem Feld Abstand – gegenüberstehen, befinden sich in der Opposition. |
Nun kommen die Bauern,
vorwärts geht ihr Blick:
„Wer hat jetzt wohl
das größte Spielgeschick?“
(Kidswebbi)
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Die Bauern ziehen auf dem Schachbrett jeder nur ein Feld vorwärts. Es gibt eine Ausnahme: Beim ersten Zug darf ein Bauer zwei Felder vorgehen. |
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Die zweite Besonderheit der Bauern liegt darin, dass sie ihre Gegner nur schräg schlagen. |
Aller guten Dinge sind drei: Wenn ein Bauer es schafft, auf die gegenüberliegende gegnerische Grundlinie zu ziehen, kann er sich – außer in einen König – in jede andere Figur verwandeln und damit ihre Spielmöglichkeiten nutzen. Diese Spielart nennt man Umwandlung. So kann es vorkommen, dass dem schwarzen König plötzlich zwei weiße Damen gegenüberstehen. Upps, dann muss er aber aufpassen …
Jetzt heißt es üben, üben, üben …
Wenn du deine Schachfiguren sicher über das Schachbrett ziehst und gegnerische Figuren zu schlagen weißt, geht es hier zur Schachpartie.
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