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Kartoffel-Spezial
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Kartoffel-Spezial
Mutterknolle

Die wundersame Vermehrung der Kartoffel

Wusstest du, dass die Kartoffel „Augen“ hat? In der Kartoffelschale sind kleine Vertiefungen, aus denen die späteren Triebe sprießen. Die kleinen Keime nennt man „Augen“.

Kartoffeln, die bereits vorgekeimt sind und im Frühjahr oder Herbst in die Erde eingebracht werden, nennt man Mutterkartoffeln.

Einige ihrer Triebe verwurzeln sich im Erdreich und bilden Tochterkartoffeln, aus denen weitere 15 bis 20 Knollen entstehen können.

Die anderen Triebe suchen sich einen Weg durch das Erdreich zum Sonnenlicht.

Ein dünner Stängel mit zarten grünen Blättern wird etwa 4 Wochen nach der Aussaat sichtbar.

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Blüte der Kartoffelpflanze

Aus dem kleinen Pflänzchen wird eine buschige Kartoffelpflanze, die nach weiteren 6 Wochen kleine weiß-violette Blüten ausbildet.

Aus diesen Blüten wachsen kurze Zeit später die Kartoffeläpfel, kleine grüne Beeren, die - ebenso wie die Blüten und Blätter - giftig sind.

Kartoffeln und Tomaten gehören zu den so genannten Nachtschattengewächsen. Grüne Stellen an Kartoffeln, gekeimte Kartoffeln oder grüne Tomaten enthalten das natürliche Gift Solanin. Deshalb keine grünen oder gekeimten Kartoffeln und keine grünen Tomaten essen, sonst drohen Bauchschmerzen, Übelkeit und Fieber.

Unter der Erde können die Wurzeln in dieser Zeit bis zu 1,20 m tief ins Erdreich gewachsen sein. Etwa 80 cm breit ist das Wurzelwerk einer Kartoffelpflanze. Wenn sich die Tochterknollen gebildet haben, schrumpft die Mutterknolle in sich zusammen. Ihr Stärkedepot ist aufgebraucht.

Blätter der Kartoffelpflanze

Die Versorgung der Tochterknollen übernimmt jetzt der oberirdische Teil der Pflanze durch die Fotosynthese.

Pflanzen stellen mit Hilfe ihres grünen Pflanzenfarbstoffs (Chlorophyll) aus Licht, Wasser und Kohlendioxid Sauerstoff und Stärke her.

Nach etwa 3 Monaten beginnt das Grün der Kartoffelpflanze zu welken. Es ist das Zeichen dafür, dass die Kartoffeln reif sind. Sie haben alle Kraft aus der oberirdischen Kartoffelpflanze gezogen.

In früheren Zeiten wurden die Kartoffeln von Hand mit einer kleinen Hacke erst Loch um Loch gesät und später ebenso mühsam Busch für Busch geerntet. Kein Wunder also, dass viele Hände bei der Ernte benötigt wurden. Die Kinder bekamen daher Kartoffelferien, um bei der Ernte der Erdäpfel zu helfen. Heute werden die Kartoffeln mit großen Maschinen gepflanzt und die Ernte mit so genannten Rodern, Kartoffelerntemaschinen, eingefahren.

Den Feuerschein der Kartoffelfeuer sieht man aber auch heute noch auf den abgeerntete Kartoffelfeldern, wenn das welke Grün der Erdfrucht verbrannt wird.

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