… dass die Süßkartoffel keine Kartoffel ist? Sie gehört zu den Windengewächsen.
Dennoch sieht sie aus wie eine Kartoffel und wird auch so zubereitet wie eine Kartoffel
.… dass die ersten Kartoffeln klein, braun und runzlig wie Trüffel aussahen?
Daher stammten auch die früheren Bezeichnungen wie Tartufulo, Tartaufe oder Tartuffeln. Erst später leitete sich daraus der Name Kartoffel ab.
Allerdings trägt die Kartoffel je nach Region und dort gesprochenem Dialekt auch so schöne Namen wie Grumbeer, Tüggelken, Schocke, Erdbirn oder Abbel. |
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… dass die deutschen Kartoffelsorten Namen tragen wie Sieglinde, Laura oder Nicola? Wie bei anderen Obst- oder Gemüsesorten dienen die Namen zur Unterscheidung der Sorten durch Eigenschaften wie festkochend, vorwiegend festkochend oder mehligkochend, Aussehen, Farbe und Geschmack.
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...das es lilafarbene Kartoffeln gibt? Manche Menschen nennen diese Exemplare auch Trüffelkartoffeln. Diese Kartoffeln behalten auch nach dem Kochen ihre auffallende Färbung und schmecken fast so wie unsere gewohnten Kartoffeln. |
… dass angeblich die dümmsten Bauern immer die dicksten Kartoffeln ernten?
Ob diese Redensart wirklich stimmt, kann nur jeder für sich selbst überprüfen.
Vielleicht ernten ja auch die dicksten Bauern die dümmsten Kartoffeln.
… dass Frühkartoffeln ab Juni geerntet werden und sie mit Schale verspeist werden können? Die Schale der Frühkartoffel ist besonders zart und dünn. Daher eignet sich diese Kartoffel auch nicht so gut für die Lagerung.
… dass Spät- oder Winterkartoffeln zwischen August und Oktober geerntet werden?
Sie sind gute Lagerkartoffeln, die es dunkel und kühl mögen. |
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… dass in Deutschland nur etwa 120 von weltweit 4.000 verschiedenen Kartoffelsorten angebaut werden? Auf oder an der Verpackung der Kartoffeln kann man sehen, um welche Sorte es sich handelt und welche Kocheigenschaft diese Sorte besitzt.
… dass es für die jedes Kartoffelgericht die Kartoffel eine besondere Kocheigenschaft haben sollte? Die festkochenden Sorten wie Cilena, oder Nicola eignen sich am besten für Kartoffelsalat, Gratins und Bratkartoffeln, weil die gegarten Kartoffeln nicht zerfallen. Für Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln nimmt man die Sorten Secura oder Granola. Sie sind vorwiegend festkochend, d.h. die zubereiteten Kartoffeln sind mittelfest bis weich. Irmgard und Karlena sind die Namen für mehligkochende Sorten, die in Püree, Eintöpfen oder Klößen zum Einsatz kommen, weil sie im gegarten Zustand sehr weich sind.
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...dass in China weltweit die meisten Kartoffeln angebaut werden? |
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