kidsweb.de
Weihnachtsseiten im kidsweb.de
Sommerseiten im kidsweb.de
Osterseiten im kidsweb.de
Die Winterseiten im kidsweb.de
Basteln und Lernen im Herbst
Zur Mandalaseite
Das Quiz
Tiere im kidsweb
Spiele
Basteln
Schule
Links, Kochkiste, Spartipps
Wettbewerbe
Versuche
Bücher und Geschichten
kleinesweb
Einkaufen
Käfer-Spezial
www.kidsweb.de
Käfer-Spezial
Maikäfer

Brumm, brumm, brumm, Maikäfer fliegen herum!

Maikäfer leben bis zu vier Jahre lang als Engerlinge in der Erde, bevor sie im April oder Mai brummend durch die Frühlingsluft fliegen. Engerling ist eine althochdeutsche Bezeichnung für die Larve oder Made des Käfers, der zur großen Familie der Blatthornkäfer gehört.

Der Juni- und Julikäfer, der Nashornkäfer, der Goldkäfer und der Hirschkäfer sind nur einige der 220 Arten in Europa, mit denen der Maikäfer verwandt ist. Diese Käfer kann man gut an ihren Fühlerenden erkennen, die wie kleine Fächer oder Blätter aussehen.

Für Schlauwebbis
Insekten riechen mit ihren Fühlern. Auf den „Antennen“ der Tiere liegen winzige Riechkegel oder Riechplatten wie Zigtausende kleiner Näschen. Auf den Fühlerenden eines Maikäfermännchens sitzen bis zu 50.000 solcher Riechkegel. Zum Vergleich: Ein Mensch besitzt etwa 30 Millionen Riechzellen in seiner Nase. Bienen und Ameisen nutzen ihre „Antennennasen“ sogar, um sich mit ihren Staatsangehörigen zu unterhalten.

Von den drei in Deutschland und Europa lebenden Maikäferarten trifft man den Feldmaikäfer am häufigsten an. Der Waldmaikäfer sieht dem Feldmaikäfer sehr ähnlich, ist aber deutlich kleiner. Der dritte Maikäfer im Bunde hat nur einen zoologischen Namen Melolontha pectoralis. Er steht auf der Roten Liste, in der vor dem Aussterben bedrohte Tierarten aufgeführt sind.

Für Schlauwebbis
Biologen verwenden viele Fachausdrücke, die eine lateinische oder griechische Wortwurzel haben. Der Begriff „Herbivoren“ setzt sich zusammen aus „herb“ für Pflanze und „vor“ (sprich: wor) für „fressen“. Gemeint sind damit die Pflanzenfresser. Die Bedeutung des Wortes „Tier oder Lebewesen“ wird im Griechischen mit „zoo“ übersetzt. Zoologie ist also demnach die Lehre von den Tieren. Die Endung -logie geht auf das griechische Wort loges zurück, was man mit „Wort, Rede“ oder in unserem Zusammenhang mit „Lehre“ übersetzt. Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, dass die zoologischen oder botanischen Namen von Tieren und Pflanzen aus zwei Wörtern bestehen. Der erste Name bezeichnet die Gattung des Tieres, der zweite die Art. Der Maikäfer gehört zur Gattung der „Scarabaeus“, der Käfer. Die Art wird als „Melolontha“, Maikäfer, bezeichnet. Der wissenschaftliche Name des Feldmaikäfers lautet „Melolontha Melolontha“. Die Naturwissenschaftler nutzen die lateinischen Namen zur schnellen Ein- und Zuordnung von Tieren und Pflanzen. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn sie eine neue Gattung oder Art entdeckt haben.

Etwa alle zwei bis vier Jahre kommt es zu einem Massenanflug der Maikäfer auf das frische, grüne Laub der Frühlingsbäume. Anschließend sind die Bäume ratzekahl abgefressen. Ein solches Jahr nennt man auch Maikäferjahr.
Engerlinge haben in ihrer Entwicklung vom Ei bis zur Larve Heißhunger auf abgestorbene Pflanzenteile und die feinen Wurzeln der Wald- und Wiesenpflanzen. Die ausgewachsenen Käfer hingegen stürzen sich am liebsten auf die jungen Blätter von Ahorn, Buche, Eiche & Co. Die Schäden, die die etwa 2,5 cm großen, braunen Insekten mit den schwarz-weißen Zacken an den Körperseiten im Laufe ihres Lebens anrichten können, sind gewaltig. Sie reichen von entwurzelten Jungbäumen bis zu völlig entlaubten Parkanlagen. Maikäfer leben daher nicht ungefährlich. Was die natürlichen Feinde wie Maulwürfe, Igel, Vögel oder andere Insekten nicht schaffen, holt der Mensch mit der Chemiekeule nach, um den Schädling zu bekämpfen. In früheren Zeiten, als die Vielfraße sich auch über Getreidefelder hermachten und damit Hungersnöte auslösten, landeten sie das eine oder andere Mal sogar im Kochtopf. In Deutschland gibt es heutzutage nur noch vereinzelt richtige Maikäferplagen.

Für Schlauwebbis
Das brummende Geräusch entsteht beim „Ein- und Ausatmen“ des Maikäfers. Insekten atmen Sauerstoff nicht über eine Lunge, wie es die Säugetiere tun, sondern über ein ausgeklügeltes Röhrensystem in ihrem Körper, den sogenannten Tracheen. Durch Atemöffnungen an ihren Körperoberflächen, den Stigmen, werden die Gase Sauerstoff und Kohlendioxid ständig ausgetauscht. Bei einem erhöhten Bedarf an Sauerstoff kann ein Insekt das Gas durch die Stigmen regelrecht in das Tracheennetz „pumpen“. Und genau das macht der Maikäfer, bevor er losfliegt. Während des Fluges stößt er die Luft ruckartig ein und aus, dadurch hört er sich wie ein kleines surrendes Modellflugzeug an.Der Maikäfer nutzt seine braunen Deckflügel als Tragflächen für den Auftrieb, während er sich mit den Hinterflügeln fortbewegt. Mit seinen Fühlern checkt er vor dem Abflug die Windrichtung. Als Abflugrampe dient der obere Teil einer Pflanze und die während des Fluges nach hinten lang gestreckten Beine sorgen für eine sichere Körperlage in der Luft.

Zurück zum Käfer-Spezial?

       
 
    K I D S W E B    
Anzeigen Amicella