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Herbst-ABC

Das Herbst-ABC

Der Wind braust durch die bunten Blätter des Herbstwaldes. Der Sommer hat sich verabschiedet, aber nicht ohne uns eine reichlich gefüllte Schatztruhe zu hinterlassen. Mit diesem Herbst-ABC wollen wir die Truhe öffnen. Lest und staunt selbst, was euch in den Herbstmonaten September, Oktober und November erwartet.

Altweibersommer
Altweibersommer ist ein anderer Name für den Herbst, der in früheren Zeiten gebräuchlich war. Eigentlich heißt es richtig „Alter Weibersommer“ und gemeint waren die Spinnen, die sich im Herbst an ihren Fäden durch die Luft tragen lassen. Ein anderes Wort für Spinne ist Weber. Im Altdeutschen sagte man „weiben“ statt „weben“.  
Spinnenetze im Herbst
Apfel Apfel
Der Apfel wächst …? Am Apfelbaum und der kann 15 Meter hoch und bis zu 100 Jahre alt werden. Im Frühjahr ist der Apfelbaum besonders schön. Er ist dann über und über mit kleinen rosaweißen Blüten bedeckt, aus denen sich in den nächsten Monaten die köstlichen Äpfel entwickeln. In Deutschland findet die Apfelernte von Mitte Juli bis Oktober statt. Ein guter Apfel duftet an seinem Stiel. Wir haben für euch ein lustiges, buntes und köstliches Apfel-Spezial zusammengestellt.

Bäume
Im September färben sich die Blätter der Pflanzen und Bäume in den schönsten Farben. Goldgelb, leuchtend orange, feuerrot, schokoladenbraun, grünbraun und vielen anderen Farbzusammenstellungen leuchten die Blätter im Sonnenschein. Im Oktober werfen die Bäume dann die Blätter ab und bereiten sich auf die Winterruhe vor.

Bastelspaß
Basteln macht zur jeder Jahreszeit Spaß, aber im Herbst locken uns die viele Naturmaterialien an den Basteltisch. Mit Schere, Kleber, Schweizer Bohrer (oder einer Schraube), Streichhölzern und Pappe werden mit viel Fantasie kleine Kunstwerke gezaubert. Auf unserer Herbstseite haben wir viele Ideen für euch gesammelt, die gelingen – garantiert!

Buche
Baumstämme Blätter
Im Herbst werden die Blätter der Bäume bunt, weil die Tage kürzer werden und die Sonne nicht mehr so viel Kraft hat. Pflanzen stellen mit Hilfe ihres grünen Pflanzenfarbstoffs in ihren Zellen aus Licht, Wasser und Kohlendioxid Sauerstoff her. Diesen Vorgang nennt man Fotosynthese. Bei der Fotosynthese ist Sauerstoff ein Abfallprodukt, das entsteht, wenn die Pflanzen Traubenzucker als Nährstoff erzeugen. Da im Herbst die Sonnentage kürzer werden, können sich die Pflanzen nicht mehr so gut selbst versorgen, daher werden die Nährstoffe aus den Blättern über die Leitbahnen der Pflanzen in die Wurzeln geleitet. Das Pflanzenblatt verfärbt sich und fällt dann irgendwann ab.
Drachen Drachen
Wenn der Herbstwind über die Stoppelfelder fegt, ist Drachenzeit. Denn um einen Drachen steigen zu lassen, brauchen wir Wind. Erst wenn der Drachen in einem bestimmten Winkel zum Wind steht, können die Kräfte wie Auftrieb, Gewicht und Zugkraft - im richtigen Verhältnis zueinander - den Drachen in die Höhe bringen.
Dabei wird die anströmende Luft gegen die Drachenunterseite gepresst und nach hinten abgelenkt, so entsteht ein Auftrieb, der den Drachen steigt lässt.
Je stärker der Wind, desto höher steigt der Drachen. Der Zug auf die Drachenleine wird ebenfalls immer stärker. Die Kräfte die dabei wirken, kann man deutlich in den Armen spüren. In unserem Drachen-Spezial erfahrt ihr alles über Drachen, auch über die Fabelwesen. Ihr könnt euch einen Drachen basteln, einen Drachenführerschein ausdrucken oder erfahren, wie der „Rote Baron“ gerettet wurde.

Eichhörnchen
Das Eichhörnchen zeigt im Herbst ein ganz besonderes Verhalten: Es sammelt Nüsse, Bucheckern und Eicheln und vergräbt sie als Futtervorrat für den Winter in der Erde oder im Herbstlaub. Zu dumm nur, dass sie sich ihre Verstecke nicht merken. Deshalb müssen sie im Winter ihren Lebensraum nach den Futterverstecken absuchen. Eichhörnchen halten keinen richtigen Winterschlaf, sie schlummern eine Weile und gehen dann auf Nahrungssuche. Aus den Nüssen und Samen, die die Eichhörnchen über den Winter nicht finden, keimen im Frühjahr neue Pflänzchen. Möchtet ihr euer Wissen im Eichhörnchen-Quiz testen?

Früchte Erntedank
Mit Erntefesten danken die Menschen in vielen Kulturen und Religionen für die reichen Geschenke der Natur. Christen danken in Gottesdiensten für Gottes Schöpfung, die guten Gaben der Natur und die Ernte. Dieses Fest soll daran erinnern, dass Gott den Menschen die Erde anvertraut hat. Damit hat er den Menschen auch die Aufgabe gestellt, gut mit der Natur und allen Geschöpfen umzugehen. Im Judentum wird im Herbst das Laubhüttenfest gefeiert.

In den Vereinigten Staaten von Amerika ist das Erntedankfest Thanksgiving ein nationaler Feiertag am vierten Donnerstag im November. In unserem Erntedank-Spezial könnt ihr noch mehr über diese Zeit erfahren.

Fledermäuse
Fledermäuse futtern sich im Spätsommer Speck für den Winter an. Im Oktober suchen sie sich ein Winterquartier in Höhlen oder Bauruinen. Hauptsache es ist ruhig, trocken und gleich bleibend kalt. Der Winterschlaf der Fledermäuse dauert sechs Monate. Unsere lustigen Rotnasen-Fledermäuse und die frechen Laubfledermäuse flattern das ganze Jahr durch dein Kinderzimmer. Unsere Fledermäuse schlafen übrigens auch nicht kopfüber unter der Decke. Aber wie machen das die echten Fledermäuse eigentlich? Fledermäuse schlafen an den Füßen hängend mit dem Kopf nach unten. Das können sie nur, weil sie besondere Füße haben. Hängen die Fledermäuse an der Decke, wird durch ihr Gewicht in den Füßen eine Sperre aktiviert, die verhindert, dass die Füße aufklappen und die Fledermäuse hinunter fallen. Wahrscheinlich haben sich die Fledermäuse so entwickelt, weil sie damit sicher vor Räubern sind. Übrigens gehören Fledermäuse, zu den Säugetieren. Testet euer Wissen über Fledermäuse hier.

Fröhliche Fingerspiele und Lieder
Ob der spannenlange Hansel oder der Daumen, der die Daumen schüttelt, für den Herbst gibt es hier fröhliche Fingerspiele und Lieder.

Gemüse-ABC Gemüse-ABC
Bohnen, Weißkohl, Wirsing, Rotkohl, Kürbis, Rüben und Kartoffeln sind Gemüsesorten, die im Herbst geerntet werden. Mehr über dieses und anderes Gemüse erfahrt ihr in unserem Gemüse-ABC.

Getreide
Roggen, Weizen, Hafer, Dinkel und Gerste gehören zu den meist angebauten Getreidesorten in Deutschland. Die Ernte wird bereits im Sommer eingefahren, wenn das Korn in der Ähre groß und fest ist. Dann sieht das Weizenfeld goldgelb aus und verspricht ein leckeres Mehl für Brot und Kuchen zu werden. Der Herbst ist für den Getreidebauern die Zeit der Aussaat für das Wintergetreide. Nach der Kartoffelernte können auf dem Feld die Weizenkörner gesät werden. Auf den abgeernteten Getreidefeldern liegen die gepressten Strohhalme in großen Ballen. Die Äcker nennt man in dieser Zeit Stoppelfelder. Habt ihr Lust auf ein Getreidequiz? Wir haben außerdem aus trockenen Gräsern eine Vogelscheuche und eine Vase gebastelt.

Goldener Oktober
Die gelben und roten Blätter im Sonnenschein haben dem Goldenen Oktober seinen Namen gegeben. Mancherorts ist damit auch der Altweibersommer gemeint.

Herbstexpedition
Der Herbst lädt uns mit seinen prächtigen Farben zu einer Expedition in die Natur ein. Mit robusten Schuhen und wetterfester Kleidung machen wir uns auf den Weg in den heimischen Wald. Dort warten allerlei Naturgaben auf uns: Pilze, Kastanien, Zapfen, Eicheln, Nüsse, Samen und buntes Laub. Was man im Herbstwald so alles anstellen kann, erfahrt ihr hier.

Halloween Halloween
Am Abend des 31. Oktober ziehen Halloweengeister von Haus zu Haus. „Süßes oder Saures!“ ist der Zauberspruch, mit dem Nachbars Süßigkeitenkorb geplündert wird. Groß und klein feiern ein Halloweenfest: im Kindergarten, in der Schule, im Festsaal oder im eigenen Wohnzimmer. Da tanzen Hexen und Gespenster mit Vampiren und Frankensteins Monster. Doch woher stammt dieser Brauch, der nicht von allen Menschen gemocht wird? Hier erfahrt ihr mehr über das Halloweenfest.
Igel Igel
Igel machen einen Winterschlaf und damit sie ihn gut überstehen, müssen sie schon im August anfangen, sich ordentlich Speck anzufuttern. Schnecken, Käfer, Regenwürmer, kleine Mäuse und andere Weichtiere werden im frühen Herbst in großen Mengen verspeist. Beim ersten Kälteeinbruch sucht der Igel einen Winterschlafplatz am liebsten in einem Laubhaufen.
Dort rollt er sich ein. Sein Herzschlag und seine Atmung verlangsamen sich und seine Körpertemperatur senkt sich deutlich ab.Auf diese Weise kann er monatelang überwintern.Möchtet ihr euer Wissen im Igel-Quiz testen?
Jahreszeit Herbst
Die Äste der Obstbäume biegen sich unter der Last der reifen Äpfel, Birnen und Pflaumen. Kartoffeln, Kohl und anderes Gemüse werden geerntet. Die Felder werden abgemäht und mit den ersten Herbstwinden können wir Drachen steigen lassen. Die Herbstboten können wir fühlen, sehen, riechen und schmecken.
Auf einer Expedition durch den bunten Herbstwald können wir Pilze, Kastanien, Zapfen, Eicheln, Nüsse und Samen sammeln. Die Eichhörnchen beginnen mit der Nahrungssuche. Ende September bereitet sich das Murmeltier auf seinen Winterschlaf vor und einige Zugvögel machen sich schon auf den Weg in den Süden.Das Wetter ändert sich ständig.
Herbstfarben

Die erste Frostnacht im Jahr lässt nicht mehr lange auf sich warten. Erntefeste und Erntedankgottesdienste werden in vielen Gemeinden gefeiert. Im Kalender hat der Herbstanfang einen festen Termin. Für die Sternenforscher beginnt der Herbst am 22./23. September. Der Herbst dauert bis zum 20. Dezember, dann beginnt der Winter. Die Wetter- und Klimaforscher lassen den Herbst am 1. September beginnen und am 30. November eines jeden Jahres enden. Diese Einteilung der Jahreszeiten ist für das Führen von Wettertabellen und Klimaerhebungen einfacher. Zum Herbst-Quiz geht es hier.

Kartoffel
Ob Salzkartoffel, Pommes oder Klöße – jedes Kind kennt die Kartoffel. Doch woher stammt sie eigentlich? Was sind Kartoffeläpfel und Mutterkartoffeln? Viele Fragen zur Kartoffel werden dir in unserem Kartoffel-Spezial beantwortet. Dazu gibt es jede Menge anderer Dinge rund um die „tolle Knolle“.
Kartoffel

Kastanie
Kaum eine andere Baumfrucht eignet sich so gut für Bastelarbeiten wie die Kastanie.
Handschmeichler, Kette oder Kastanientruck - wir haben euch hier ein paar tolle Sachen zusammengestellt. In unserer Geschichte Im Kastanienbaum lernst du Julia kennen, die eine ganz besondere Gabe hat.

Kürbis Mädchen Kürbis
Unsere heutigen Kürbisarten brachte Christoph Kolumbus aus Amerika mit. Den Gartenkürbis entdeckte er 1514 auf Kuba. Heute wachsen über 850 bekannte Kürbisarten überall auf der Welt. Pflanzenforscher bezeichnen den Kürbis als „Panzerbeere“. Die Pflanze besitzt die größten Beerenfrüchte und mit den Kürbiskernen die größten Samen. Damit zählt sie zu den Fruchtgemüsen.
Gurken und Melonen sind mit dem Kürbis verwandt. Sie gehören zur Familie der Kürbisgewächse. Alles rund um den Kürbis erfahrt ihr in unserem Kürbis-Spezial.

Lambertusfest
Das Lambertusfest ist ein Laternenfest, das seit 1781 – mit einer Unterbrechung - jedes Jahr im September im westfälischen Münsterland gefeiert wird. Am Abend des Festes werden die Kinder mit dem Ruf "Kinder kommt runter, Lambertus ist munter!" eingeladen, an einem Laternenumzug teilzunehmen. Ursprünglich feierten Knechte und Mägde ausgelassen das Lambertusfest und den Wechsel der Jahreszeit. Dazu wurden Lichterkränze aufgehängt und Kerzen an die Straßen gestellt, um die mit Wein und Gesang fröhlich herumgetanzt wurde. Ein paar Jahrzehnte später wurden aus Holz Pyramiden gebaut, mit Grün geschmückt und angezündet. Dieser Brauch zum Gedenktag des Bischofs, Märtyrers und späteren Heiligen Lambert von Maastricht wird bis zum heutigen Tag von den Münsterländern gepflegt. Heute werden die Laternen nach dem Umzug in die Pyramiden gesteckt. Zum „Käskenspiel“, wie das Fest ebenfalls genannt wird, gehören viele Lieder und Kreisspiele. Das wohl bekannteste ist das Kreisspiel "O Bur, wat kost' dien Hei...", was aus dem Plattdeutschen übersetzt heißt „Oh Bauer, was kostet dein Heu?“ Den Text zum Lambertuslied findet ihr hier.

Lieder singen Laternen- und Lichterfeste
Laternen- und Lichterfeste haben eine lange Tradition. Vor allem wenn die Tage kürzer werden und sich der Sommer endgültig verabschiedet hat, stimmen uns die bunten Laternen und Lampions mit ihrem sanften Licht auf die dunkle Jahreszeit ein. Winterzeit ist Lichterzeit. Ob Kerzenschein oder ein prasselndes Kaminfeuer, das flackernde Licht erfüllt uns mit Wohlbehagen. Es lässt uns eintauchen in eine Welt der Stille, der Religiosität, aber auch in die Welt der Fantasie.

In unserem Sankt Martin-Spezial berichten wir unter anderem über Laternen- und Lichterfeste auf der ganzen Welt. Laternen-Bastelspaß findet ihr hier. Laternenlieder für Umzüge und Sankt Martin haben wir hier für euch zusammengestellt.

Sankt Martin Legenden im Herbst
Die Legende von Jack o’Lantern erzählt, wie ein alter Hufschmied die Kürbislaterne erfand. In der Legende vom jungen Martin erfährst du warum wir Sankt Martin feiern. Wie die Martinsgänse zu ihrem Namen gekommen sind, erzählt die Geschichte vom Mönch Martin und den Gänsen.

Mais
Im Oktober wird der Mais geerntet. Aus den großen, saftigen, gelben Körner der Kolben wird Maiskeimöl, Stärke und Mehl gewonnen. Zuckermais ist ein leckeres Gemüse und aus Puffmais wird das beliebte Popcorn hergestellt. In unserer Kochecke findest du viele leckere und gesunde Gerichte mit Mais.

Malvorlagen
Malvorlagen mit Herbstmotiven findest du hier.

Mandalas
Schöne herbstliche Mandalas für ruhige Stunden, wenn es draußen stürmt und regnet, findest du hier.Vielleicht hast du ja auch Lust auf Herbstscherenschnittmotive?

Michael, der Engel
Michael ist ein Engel, der gegen das Böse und dunkle Mächte kämpft. Er ist der Kämpfer mit Lanze und Schwert, der oft auf alten Bildern einen Drachen tötet. Er war auch der Engel, der Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben hat, weil sie den verbotenen Apfel vom Baum der Erkenntnis gegessen haben. Seitdem bewachte Michael den Baum, der auch „Lebensbaum“ genannt wird. Der 29. September ist in der evangelischen und katholischen Kirche der „Tag des Erzenengels Michael und aller anderen Engel“. Früher wurde an diesem Tag Erntedank gefeiert. Am Michaelistag ruhte die Arbeit. Am Martinstag ließen die Bauern für ihre Mägde und Knechte ein Festessen anrichten. Die Michaelsgans wurde zubereitet und Michaelsfeuer angezündet. Jahrmärkte und Festumzüge fanden statt. Im christlichen Glauben begleitet uns der Erzengel Michael durch die dunkle Jahreszeit und schützt uns vor dem Bösen. Mehr über Engel könnt ihr in unserem Engel-Spezial erfahren.

Nebel im Herbst Nebel
Im Herbst ist es besonders am frühen Morgen nebelig. Feinste Wassertröpfchen überziehen die bunte Herbstlandschaft mit einem grauen Schleier. Am Tag zuvor hat die Sonne noch mit ihrer ganzen Strahlkraft die Erde aufgeheizt. In der Nacht sind die Temperaturen stark abgesunken. Der Boden gibt die tagsüber gespeicherte Wärme wieder an die Luft ab. Warme und kalte feuchte Luft treffen aufeinander.
Kalte Luft kann nicht so viel Feuchtigkeit aufnehmen wie warme, daher entstehen die kleinen Wassertröpfchen, die wir als Nebel wahrnehmen. Etwas Ähnliches können wir sehen, wenn wir Wasser in einem Topf erhitzen. Je heißer das Wasser wird, desto mehr Dampf steigt auf, weil die Luft über dem Topf kühler ist. Und was passiert, wenn ihr im Winter in die kalte Luft haucht?

Nüsse und Steinfrüchte
Wusstest du schon, dass die Walnuss keine Nuss ist? Sie zählt zu den Steinfrüchten.
Die Haselnuss hingegen ist eine echte Nuss. Walnüsse und Haselnüsse werden wie Bucheckern im Herbst gesammelt. Nüsse in Maßen sind gesund. Sie enthalten viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Auf unserer Herbstseite findet ihr viele Anregungen zum Basteln mit Nüssen und Nussschalen.

Obst-ABC Obst-ABC
Der Obstkorb im Herbst ist reich gefüllt: Äpfel, Birnen, Pflaumen, Quitten, Beeren aller Art – wenn ihr mehr über die verschiedenen Obstsorten wissen möchtet, schaut doch in unserem Obst-ABC nach.
Pilze im Herbst Pilze
„Heute gehen wir in die Pilze!“ heißt es in vielen Familien an einem Herbstsonntag, damit ist das Pilze sammeln in den heimischen Wäldern gemeint. Denn im Herbst schießen die Pilze bei der feucht-warmen Witterung regelrecht aus dem Boden. Doch nicht alle Pilze sind genießbar. Manche sind sehr giftig, daher sollten Pilze nur in Begleitung eines erfahrenen Pilzsammlers gesammelt werden. In vielen Landkreisen gibt es ausgebildete Pilzberater, die entweder Exkursionen oder Pilzbestimmungen anbieten.
Telefonnummern und Adressen von Pilzsachverständigen erhält man unter anderem bei der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V.

Quitte
Ist es ein Apfel? Ist eine Birne? So mancher Spaziergänger mag schon staunend unter einem Quittenbaum gestanden und sich diese Fragen gestellt haben. Die Quitte ist eine sehr alte Nutzpflanze, die etwas in Vergessenheit geraten ist. Das mag daran liegen, dass sie gekocht am allerbesten schmeckt. Aus der quietschgelben Frucht werden dann Marmeladen und Gelees hergestellt. Die harte, herbe Frucht hat viel Gesundes auf der Pelle, vor allem Vitamin C.

Lutherrose Reformationstag
Das Reformationsfest am 31. Oktober ist das wichtigste Fest der evangelischen Christen, denn es ist der Geburtstag ihrer Kirche. In den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist er sogar ein gesetzlicher Feiertag. An diesem Tag wird nicht gearbeitet, die Schulen und Kindergärten sind geschlossen. Am 31. Oktober 1517 schrieb Martin Luther, ein Augustinermönch und Bibelprofessor, einen Brief an den Erzbischof von Mainz.
Der Inhalt dieses Briefes veränderte die Welt: Er enthielt 95 Thesen gegen den Ablasshandel, den Mönche im Namen der katholischen Kirche und des Papstes betrieben.Das waren 95 Gründe gegen den Verkauf von Briefen zur Vergebung der Sünden mit den so genannten Ablassbriefen.

Es waren aber auch 95 Gründe gegen den Glauben an einen grausamen, strafenden Gott und die Hölle. Wollt ihr mehr darüber erfahren, dann klickt hier.
Der Reformationstag und die Feiern zu Halloween sind zwei völlig unterschiedliche Feste, die nur zufällig am selben Tag gefeiert werden. Halloween ist aber weder ein christlicher noch ein gesetzlicher Feiertag.

Rübengeist Rübengeister
Rübengeister haben in vielen deutschen Regionen eine lange Tradition. Seit jeher wird im Spätherbst aus den harten Zucker-, Runkel- oder Steckrüben ein „Geistle“, „Rubebötz“ oder „Flenntippel“ geschnitzt. Die ausgehöhlten Rüben, mit ihren schaurig schönen Fratzen, werden von den Kindern beim Rübengeisterumzug im oberschwäbischen Bad Buchau auf Stecken durch die Stadt getragen.
In der Lausitz stellt man den „Flenntippel“ in den Vorgarten des Nachbarn und erheischt so Süßigkeiten.
Laterne gehen Sankt Martin-Fest
Die Laternenfeste zu Sankt Martin gehen auf die Legende des Heiligen Martin von Tours zurück, der als römischer Offizier seinen Mantel mit einem armen Mann geteilt hat und dafür bestraft wurde. So gehört das Thema Teilen ebenso zu diesem Fest wie die vielen wunderbaren Laternen und Lichter. Dennoch gibt es für die Umzüge am 11. November verschiedene Erklärungen. Eine besagt, der Laternenumzug stamme von der Suche nach dem Mönch Martin:
Der Mönch war in den Gänsestall geflüchtet, weil er nicht Bischof werden wollte.
Die Bewohner der Stadt Tours suchten ihn in dieser Nacht mit Fackeln, Laternen oder Leuchten.
Eine andere Erklärung geht davon aus, dass es am Grab des Heiligen Martin viele Lichterumzüge gegeben hat. Daraus ist im Laufe der Jahrhunderte der Brauch entstanden, an seinem Beerdigungstag, dem 11. November, an ihn und seine Taten mit einem Laternenumzug zu erinnern. Bis 1800 war es üblich, am 11.11. in den Stadtvierteln Martinsfeuer anzuzünden, wie heute das Osterfeuer. Die Leute feierten zu Hause das Martinsfest, mit Martinsgans und Martinsgebäck. In den Kirchengemeinden zogen die Kinder von Haus zu Haus und baten um Martinsgaben. Erst hundert Jahre später wurden die alten Martinsbräuche wiederentdeckt, doch anstelle der Martinsfeuer und der Heischebräuche, fanden Laternenumzüge statt. In einem Sankt Martin Spezial haben wir das Wichtigste und mehr für euch zusammengestellt.
Springspinnen Spinnen
Spinnen gehören zu den Wirbellosen und Gliederfüßern, allerdings haben sie weder Flügel noch Fühler. Ihr Körper besteht aus einem harten Außenskelett, denn sie besitzen keine Wirbelsäule. Kopf und Brust sind in einem Stück, an ihrem Hinterleib haben die meisten Spinnen einen Spinnapparat mit Spinndrüsen. Mit diesen Drüsen stellen die Spinnen einen Seidenfaden her, mit dem sie ihre Netzfallen weben.
Der Faden dient aber auch zum Einspinnen der Eier, um sie so bis zum Schlüpfen mit einem Kokon zu schützen und als Rettungsleine für die Spinne. Wir haben hier ein Spinnen-Quiz für euch und natürlich auch Spinnen-Bastelspaß.

Sturm
Überall ist Luft. Man bemerkt sie aber nur, wenn sie sich bewegt, da sie durchsichtig ist. Luft, die sich bewegt nennt man Wind. Wenn du ein Buch vor deinem Gesicht hin- und her bewegst, machst du Wind. Unsere Erdoberfläche wird unterschiedlich stark erwärmt. Weil warme Luft leichter ist als kalte, steigt die warme Luft nach oben und die kalte Luft steigt hinterher. Diese Luftbewegungen entstehen also, weil warme und kalte Luftmassen aufeinander treffen. Wenn die Luftbewegungen sehr stark sind, kann ein Sturm entstehen. Im Herbst sind die Bedingungen für Wind und Sturm besonders günstig, daher weht uns dann häufiger ein raues Lüftchen um die Nase. Wie das Wetter bestimmt wird, könnt ihr in unserem Wetter-Spezial nachlesen.

Tagundnachtgleiche
Wenn Tag und Nacht gleich lange andauern, nennt man das Tagundnachtgleiche. Dann steht die Sonne genau über dem Äquator. Auf der ganzen Erde sind Tag und Nacht gleich lang und zwar für jeweils 12 Stunden. Das bedeutet, dass die Sonne um 6:00 Uhr am Morgen aufgeht und um 18:00 Uhr am Abend untergeht. Im Herbst findet dieses Ereignis am 22./23. September statt. Am 21./22. März wiederholt sich die Tagundnachtgleiche, dann ist Frühlingsanfang.

Warum wird an der Uhr gedreht? Uhr im Herbst auf Winterzeit umstellen
Jedes Jahr, am letzten Sonntag im Oktober, wird im Herbst die Uhrzeit um eine Stunde zurückgestellt. Uns wird die, mit der Umstellung auf die Sommerzeit, "geklaute" Stunde zurückgegeben. "Zum Winter dreh die Uhr zurück, das ist des Schlafes größtes Glück." Die Langschläfer unter uns werden sich freuen, dass sie morgens eine Stunde länger im Bett bleiben dürfen. Aber dafür wird es abends früher dunkel und die Abende sind kürzer.
Im März wird die Uhr zu Beginn der Sommerzeit dann um eine Stunde vorgestellt und wir stehen wieder eine Stunde früher auf.Ausgedacht hat sich das Ganze Benjamin Franklin. Er war Gründungsvater der USA und hat vor mehr als 100 Jahren die Zeitumstellung erfunden. Seine Idee war ganz einfach: Weil es durch die Zeitumstellung im Frühling eine Stunde länger hell bleibt, schalten wir erst eine Stunde später künstliches Licht ein -  so wurde früher und wird auch heute Energie gespart. Im Sommer ist es morgens schon so hell, dass man die fehlende Stunde gar nicht bemerkt. 
Sammeln Vorrat
Das Sammeln und Lagern von Vorräten ist den Menschen und Tieren sozusagen in die Wiege gelegt worden. Schon in der Urzeit wurde gesammelt und gehamstert, um den nahenden Winter zu überleben. Die Menschen haben sich immer bessere Methoden ausgedacht, um die Nahrungsmittel haltbar zu machen. Trocknen, räuchern, einlegen und einkochen waren wichtige Konservierungsmöglichkeiten, noch lange bevor es Kühlschränke und Gefriertruhen gab. Die Indianer der Prärie waren dazu in der Lage, ein ganzes Bison vollständig zu verwerten. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, klicke hier.
Wandern
„Das Wandern ist des Müllers Lust“ erzählt ein altes Volkslied. Vielleicht musste sich der Müller nach der harten Arbeit in der Mühle auch bei einer Wanderung erholen. Wanderlieder gibt es viele, denn es gab Zeiten, in denen das Wandern die einzige Reisemöglichkeit war. Gerade im Herbst macht es an einem warmen, sonnigen Tag besonders viel Spaß, über Wald und Feld zu stromern. Die würzige Waldluft und die vielen bunten Farben regen alle Sinne an. Mit einem flotten Liedchen oder einem Spielchen geht es dann gut voran:
Ein Hut, ein Stock, ein himmelblauer Unterrock und (einen Schritt)…
Vorwärts, seitwärts, rückwärts, stopp! Und (jeweils einen Schritt machen)…
eins und zwei und drei und vier ……und zehn:
Ein Hut, ein Stock ……usw.
Hexe

X
Ein großes X wurd’ nicht gefunden, doch in der Hexe ist es eingebunden.
Drum nehmen wir das kleine x und zeigen dir hier zwei kleine Zaubertricks.

Y
Auch das Ypsilon ist verschwunden, vielleicht wird es eines Tages noch gefunden.

Zugvögel
Einige Vogelarten ziehen im Herbst in den Süden, bevor der Winter in unseren Breiten Einzug hält. Sobald sich das Wetter verändert, das Nahrungsangebot knapper, aber auch die innere Uhr der Vögel zum Abflug drängt, machen sich erst die älteren Vögel auf den Weg. Einige Vögel wie der Storch fliegen über 4000 km weit ins Winterquartier nach Südafrika. Andere wie das Rotkehlchen fliegen immerhin bis zu 2000 km in den Mittelmeerraum, um dort im Warmen zu überwintern.
Vogel
Vogelarten, die bei uns bleiben, nennt man Standvögel. Zu ihnen gehören unter anderem die Amsel, die Elster oder der Zaunkönig. Mehr über Vögel im Winter erfährst du hier.

Text: Nicole Potthoff

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