Ein Leben wie im Schlaraffenland, wo Softdrinks und Schokocreme ständig fließen und es für Zahnbürsten keinen Namen gibt, ist nicht für deine Zähne schädlich, sondern auch für deinen Körper.
Kidswebbi hat für dich aufgeschrieben, worauf es ankommt, damit Karies, Bohrer & Co. bei dir keine Chance haben.
Säurehaltige, süße oder gesüßte Getränke wie Fertigtees, Fruchtsäfte oder Limonaden greifen die Zähne an und schaden ihnen. Außerdem werden damit die feinen Geschmacksnerven auf „süß“ eingestellt und selbst eine leckere zarte Möhre schmeckt nicht mehr. |
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Deshalb sollest du lieber ungesüßten Kräutertee, Mineralwasser oder selbst gemachte Fruchtschorle als Durstlöscher trinken. Diese Getränke sind gesund und schmecken außerdem nicht nach Chemie. Also, Augen auf beim Getränkekauf!
Trinken statt Nuckeln! Nuckel sind etwas für Babys? Denkste! Heute werden viele Getränkeflaschen mit einem speziellen Trinkverschluss angeboten, der auch bei größeren Kindern eine Art Nuckelreflex auszulösen scheint. Sie trinken aus Langeweile und nicht, um ihren Durst zu stillen. So werden die Zähne ständig mit dem Chemie-Zucker-Gemisch umspült. Das Ergebnis sind Karies und unbeliebte Zahnarztbesuche.
Damit kein Heißhunger auf Süßigkeiten, Gebäck oder Kuchen entsteht, sollest du regelmäßig und möglichst zu festen Zeiten am Tag essen. Frühstück, Mittagessen und Abendbrot sind drei Mahlzeiten, an denen du dich richtig satt essen kannst. Wer nur kleinere Portionen mag, kann bis zu fünf Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen. Damit deine Verdauungsorgane gut arbeiten, solltest du ihnen zwischen den Mahlzeiten reichliche Pausen gönnen. Beachte: Vielfalt statt Einfalt bei den Hauptmahlzeiten, dann wirst du satt und zufrieden!
Obst und/oder rohes Gemüse mundgerecht geschnitten, sind für Naschkatzen und Leckermäulchen gesunde Zwischenmahlzeiten. Mit einem coolen Dip aus Naturquark oder –joghurt gönnst du dir zusätzlich eine ordentliche Kalziumportion für dein Knochenwachstum.
Früher konnten sich die Familien nicht täglich Eis, Schokolade oder Kuchen leisten. Vor allem an Geburtstagen oder Festen wie Fasching, Ostern, Sankt Martin, und Weihnachten gab es Süßigkeiten und Kuchen. Das war ein Genuss für alle Sinne, weil es etwas ganz Besonderes war. Heute ersetzen die süßen Sachen bei vielen Kindern die Hauptmahlzeiten, auch weil diese „Fressalien“ ständig verfügbar sind. Das führt nicht nur zu Problemen mit den Zähnen, sondern ist auch ein Grund dafür, dass viele Kinder zu viel Gewicht mit sich herumschleppen. Für Schokolade, Bonbons & Co. gilt: Klasse statt Masse und weniger ist mehr Genuss!
Süßes, nein, danke? Es soll ja Menschen geben, die keine süßen Sachen mögen. Wenn du zu ihnen gehörst, prima! Alle anderen sollten ihren „süßen Zahn“ ab und an mit gesüßten Mahlzeiten wie zum Beispiel einem Apfelbrotauflauf oder einer Apfelsuppe verwöhnen.
So gibt es keine Süßhungerattacken. Selbst hergestellte Desserts aus Obst oder Kuchen mit gesunden Zutaten halten nicht nur die Zähne fit.
Du kennst bereits KAI? Super, dann kannst du diesen Punkt überspringen. Falls du von „K“ wie „Kauflächen putzen“, „A“ wie „Außenflächen putzen“ und „I“ wie „Innenflächen putzen“noch nichts gehört hast, weißt du nun, in welcher Reihenfolge du deine Zähne putzen solltest. „K“ steht für eine Hin- und Herbewegung der Zahnbürste auf den einzelnen Kauflächen deiner Zähne.
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Bei „A“ beißt du die Zahnreihen locker zusammen und schreibst mit der Zahnbürste große Kreise von der unteren Zahnreihe zur oberen. Als Rechtshänder fängst in der linken Wangentasche an, drehst vor den Schneidezähnen die Bürste, um dich bis zur rechten Wangentasche vorzuarbeiten. „I“ heißt, du putzt die Zahnreihen innen mit kleinen Kreisen und die Vorderzähne mit dem nach vorne gewandten Zahnbürstenkopf.
Unser Zahnputzspruch, so putzen wir unsere Zähne! |
ACHTUNG!
Saure Nahrungsmittel, dazu gehören auch Getränke, entziehen den Zähnen notwendige Mineralien. Dadurch werden die Zähne „weicher“ und sie sind nicht mehr so widerstandsfähig.
Daher gilt: Nach sauren Lebensmitteln, den Speichelfluss z. B. mit einem Kaugummi anregen und erst 30 Minuten später die Zähne putzen. Der Speichel wirkt den Säuren entgegen. Wenn du etwas Süßes gegessen hast, solltest du gleich die Zähne putzen. |
Lang lebe dein Gebiss, aber nur kurz deine Zahnbürste! Nach zwei Monaten solltest du dich spätestens von deiner Zahnbürste trennen. Wenn sie schon zuvor aussieht, wie Struppi oder du krank warst, musst du sie schon früher gegen eine neue Zahnbürste austauschen. Zahnbürste Struppi putzt nämlich die Zahnzwischenräume nicht mehr richtig. Nach einer Erkrankung steckst du dich unter Umständen an deiner eigenen Zahnbürste erneut an.
Text: Nicole Potthoff
Hier kannst du dir allerlei Bastel-und Malspaß rund um die Zahngesundheit laden.
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