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Zwerg Badalrur

Zwerg Badalrur, was machst du nur?

Plötzlich war es Herbst geworden. Der kleine Zwerg Badalrur musste sich sputen, um Vorräte für den Winter anzulegen. Also machte er sich im Mondenschein auf den Weg zu den Gärten und Feldern der Riesen. Auf einem Acker fand er Kartoffeln, davon steckte er zwei in seinen Leinensack. Bald darauf kam er an ein Feld, dort wuchs Mais. „Ein, zwei Kölbchen für ein Süppchen oder drei für einen Brei“, dachte er bei sich und steckte die Kolben ein.Im Garten des Riesen Agalind fand er Früchte, groß und rund.

„Das müssen Äpfel sein, die sind gesund.“ Schwupp – verschwanden auch vier Äpfel im Leinensack. Am nächsten Baum hingen Pflaumen. „Das gibt ein Müschen fein, ei, ei, ei“, freute sich der Zwerg. Da fiel ihm etwas auf den Kopf. „Autsch, Krötenrülps und Spinnenpup!“, schrie Badalrur auf. Doch kaum hatte er sich vom ersten Schreck erholt, traf ihn auch schon der nächste Schlag. „Wer wagt es …?“, brüllte er.
Da hörte er aus der Ferne: „Du bist ein Dieb, ein runzliger.“ Badalrur blickte in die Richtung, aus der das Stimmchen kam. Im Birnenbaum saß ein Eichhörnchen und bewarf ihn mit Haselnüssen. Laut schimpfend flüchtete der Zwerg zu den Gemüsebeeten. „Mein Süppchen braucht Möhrchen, wo find ich sie bloß?“ Badalrurs flinke Äuglein huschten über die Beete. „Dort seh’ ich ein Kräutlein stehn, werd mal schnell da hinne gehn.“ Plötzlich hielt ihn etwas an den Füßen fest und er fiel der Länge nach hin. „Bienenpieks und Hummelstach, was ist denn das?“ Badalrur versuchte sich umzudrehen und stieß dabei mit seiner Nase an ein großes, hartes Ding. „Zum Elfenbein und Trollenzahn, jetzt hab’ ich mir schon wieder wehgetan!“ Das „Ding“ war ein riesiger Kürbis und sah im Dämmerlicht ganz und gar gruselig aus. „Oh Schreck, oh Schreck, ich muss hier weg!“ Der Zwerg strampelte wie wild mit seinen Füßen. Da hörte er eine tiefe Stimme dröhnen: „Was ist das um Mitternacht für ein Geschrei in meinem Garten? Strolche, Diebe oder gar Zwerge?“ „Nur der Wind, Herr Agalind, nur der Wind!“, piepste Badalrur mit hoher Stimme und kniff seine Äuglein fest zusammen. „Beim Hexenfurz und Donnerschlag, ich nie wieder stehlen mag“, dachte er. „Der Wind soll es gewesen sein. Nun gut, dann geh’ ich wieder rein“, reimte der Riese Agalind und verschwand. Und unser Zwerglein Badalrur? Das machte sich ohne ein einziges Früchtchen, aber vor Angst schlotternd, auf den Weg nach Hause.

 

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