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Farben unter der Lupe

Sprichwörtlich bunt

Hier bekennen wir Farbe: Kidswebbi findet Sprichwörter und Redewendungen einfach klasse! Sie beschreiben ein Ereignis mit einem Bild, das wir uns vorstellen und gut merken können. Als kleine Übersetzungshilfe haben wir hier einige Sprichwörter zum Thema „Farben“ unter die Lupe genommen. Vorher stellen wir dir eine Rätselfrage: Wie viele Redewendungen haben wir bisher in diesen Text eingebaut? Die richtige Antwort findest du am Schluss der Seite.

Schwarz und Weiß
Hier kannst du schwarz auf weiß nachlesen, dass unbunte Farben auch in der Sprache Unterschiede deutlich machen. Das „schwarze Schaf“ sticht aus der Herde der weißen Schafe heraus. Es erscheint anders als die anderen.  Schwarz steht für das Böse. Weiß ist die Farbe der Unschuld und Reinheit.
Wer eine „weiße Weste“ hat, ist frei von Schuld. Auf ein Geständnis können die anderen daher warten, „bis sie schwarz sind“. Aber es ist gemein, jemanden „den Schwarzen Peter zuzuschieben“, um von den eigenen Fehlern abzulenken.
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Ein „weißer Fleck auf der Landkarte“ ist unerforscht. Ein Aufruf zu einer Expedition dorthin wird für alle sichtbar an das „Schwarze Brett“ gehängt. „Schwarzmaler“ behaupten, der weiße Fleck bleibt unentdeckt. Sollten wir „schwarzes Gold“ entdecken, wird dieses Erdöl nicht allen Menschen Freude machen. Es ist zwar „ein Treffer ins Schwarze“, aber es gibt Menschen, die „gönnen anderen nicht einmal das Schwarze unter den Fingernägeln“. Als Zeichen des Friedens lassen wir daher eine „weiße Taube“ fliegen.

Grau
„Bei Nacht sind alle Katzen grau“, denn wir nehmen Farben mit unseren Augen wahr. Um Farben sehen zu können, brauchen wir Licht. Bei völliger Dunkelheit sind alle Dinge schwarz. Wie die Farben in einem Farbmalkasten, wenn der Deckel geschlossen ist. Erst wenn wir den Deckel heben und das Licht von den Farbtöpfchen abprallt, können wir die bunten Farben sehen. Wer „alles grau in grau malt“, ist traurig und ohne Zuversicht. Ich möchte mir darüber aber „keine grauen Haare wachsen lassen“, denn das Leben ist schön.

Rot
Rot ist eine Signalfarbe. Sie warnt mit all ihrer Leuchtkraft. Zeigt eine Ampel rotes Licht, bleiben wir stehen. Rot steht aber auch symbolisch für das Leben wie das Blut, das durch unsere Adern fließt. Da kann einem schon einmal die „Zornesröte“ ins Gesicht schießen, wenn man sauer ist. Oder man „sieht gleich Rot“! Ganz besondere Tage „streicht man sich besser rot im Kalender an“, um sie nicht zu vergessen. Welche weiteren Bedeutungen die Farbe Rot in unserem Leben hat, erfährst du hier.

Rosarot
Prinzessinnen lieben sie: die Farbe Rosa. Das mag daran liegen, dass „die Welt durch eine rosarote Brille gesehen“ all ihre Schrecken verliert. „Rosige Aussichten“ verheißen Glück und Erfolg. Und das wünscht sich jeder für seine Zukunft. Zu Rosarot gehört das Himmelblau. Diese typischen Farben für Jungen und Mädchen haben eine ganz besondere Geschichte, die du hier nachlesen kannst.

Blau
Manch ein Schüler „lügt das Blaue vom Himmel“, wenn er einen „blauen Brief“ erklären muss. Ein anderer „erlebt sein blaues Wunder“, wenn dort steht, dass die Versetzung gefährdet ist. Der blaue Brief
ist eine Mahnung: Der Schüler soll im Unterricht besser aufpassen, sonst muss er die Klasse wiederholen. „Ein blauer Brief" aus Brüssel ermahnt ein EU-Mitgliedsland daran, die vereinbarten Sparmaßnahmen einzuhalten. Dabei ist so ein Schreiben weiß statt blau und eigentlich nie blau gewesen. Blau war lediglich der Umschlag, in dem das Schreiben steckte. Das war zu einer Zeit, als preußische Beamte Amtsschreiben in blauen Briefumschlägen verschickten. Damals wurde Papier aus alten Kleidern und Stoffen gekocht. Die zerschlissenen blauen Uniformen der Soldaten gaben dabei dem Papier den Farbton. Was die Farbe „Blau“ außerdem erzählt, steht hier
.

Grün
Grün ist die Farbe der Hoffnung und des Neubeginns. Im Frühling „schießt das Grün ins Kraut“. Eine „Fahrt ins Grüne“ ist ein Ausflug in die Natur, „eine Fahrt ins Blaue“ führt dagegen ins Ungewisse. Wenn wir bei unseren Überlegungen „auf einen grünen Zweig kommen wollen“, sollten wir die Angelegenheit genau planen, denn nur so erreichen wir das Ziel. Weiteres „Grünzeug“ findest du hier.

Gelb
Anstelle eines „blauen Briefs“ kann ich jemanden auch „die Gelbe Karte zeigen“, um ihn zu ermahnen. Eidotter ist gesund, daher werden gute Gelegenheiten oder Umstände auch als „das Gelbe vom Ei bezeichnet.

Hier die Auflösung der Rätselfrage: Es sind die beiden Redewendungen „Farbe bekennen“ und „etwas unter die Lupe nehmen“.

Wem es jetzt noch nicht „zu bunt geworden ist“, der kann weiter im
Farben-Spezial stöbern.

Text: Nicole Potthoff

 
 
     
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