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Rentiere und Elche zur Weihnachtszeit?
Die Geschichte von Rudolf, dem Rentier mit der roten Nase, ist weltbekannt. Und jedes Kind weiß doch, dass der Weihnachtsmann die Geschenke mit einem Schlitten bringt, der von neun Rentieren gezogen wird. |
Erfunden wurde diese Weihnachtslegende in Amerika und Robert L. May schrieb dazu passend 1839 das Gedicht über das traurige Rentier Rudolf. Es wird wegen seiner leuchtend roten Nase von den anderen Rentieren ständig ausgelacht.
Doch in einer nebligen Nacht rettet ausgerechnet Rudolf das Weihnachtsfest.
Mit seiner „Glühnase“ leuchtet er Santa Claus den Weg zur Erde und wird zum Helden.
Dieses Gedicht hat die Menschen so begeistert, dass es bald darauf ein passendes Lied und mittlerweile Zeichentrickfilme in allen möglichen Sprachen gibt. |
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Doch wie passen Elche in die Weihnachtszeit? Ehrlich gesagt, haben sie mit Weihnachten nichts zu tun. Manch einer behauptet sogar, die Elche sind nur ins Weihnachtsgetümmel geraten, weil jemand die beiden Hirscharten nicht voneinander unterscheiden konnte.
In Skandinavien sind Elche und Rentiere an Weihnachten jedenfalls nicht wichtiger als sonst. Stattdessen sind dort in der Weihnachtszeit die Wichtel oder Julnisser Tomtebisse, Tomte und Nisse verstärkt am Werk. Allerdings sollen auch sie mit Rentierschlitten unterwegs sein. Bekannter als Elch und Rentier ist dagegen der Ziegenbock, der so genannte Julbock. Er wird aus Stroh gebastelt und trägt auf seinem Rücken Körbe für die Geschenke.
Das Elche zurzeit sehr beliebt sind, mag vielleicht auch daran liegen, dass der Elch 2007 das Tier des Jahres war. . Aber wer weiß, vielleicht wird Mr. Moose eines Tages so berühmt wie sein Kollege Rudolf? Kidswebbi ist jedenfalls von diesen urigen Tieren begeistert und hat dazu wieder einmal gebastelt … |
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