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Dinosaurier-Spezial
Warum die Dinosaurier ausgestorben sind

Warum die Dinos ausgestorben sind, …

… wissen selbst die Urzeitforscher noch nicht genau. Aber es gibt verschiedene Überlegungen, was dazu geführt haben könnte, dass die Urzeitriesen von der Erde verschwunden sind. Zunächst muss man wissen, dass die Dinos nicht von heute auf morgen ausgestorben sind. Sie waren auch nicht die einzigen Tiere, die nicht weiter auf der Erde leben konnten. Vielmehr sterben auch heute jeden Tag an die 130 Tier- und Pflanzenarten auf unserem Planeten aus.

Der größte Verursacher für dieses Artensterben ist der Mensch, der immer weiter in die Lebensräume der Arten durch Abholzung, Rodung, Entwässerung, Ackerbau, Viehzucht und Städtebau eingreift.
Doch als die Dinos lebten, gab es noch keine Menschen. Es müssen also ganz andere Dinge dazugeführt haben, dass sie ausgestorben sind.

Im Laufe der 180 Millionen Jahre Dinoherrschaft, lebten auch nicht alle 700 Dinosaurierarten gleichzeitig. Immer wieder kam es zum Aussterben einer Art und der Weiterentwicklung von Urzeittieren durch Anpassung an neue Lebensbedingungen. Erst am Ende der Kreidezeit starben auch die letzten Dinosaurier, während die Vorfahren der Krokodile, Haie oder Vögel überlebten.

Ein Grund für das Aussterben der Dinos könnte eine dramatische Klimaveränderung gewesen sein. Saurier lebten in einem gleichmäßig warmen, tropischen Klima, wie es im Regenwald vorherrscht. Üppige Pflanzen und Bäume versorgten die Pflanzenfresser ausreichend mit Nahrung. Und auch für die Raubsaurier war der Tisch reichlich gedeckt. Heute weiß man, dass sich die Temperatur auf der Erde gegen Ende der Kreidezeit deutlich abkühlte. Aus warmen Dschungeln wurden kühle, schattige Wälder. Für Reptilien, die zwar Wärme speichern, aber nicht selbst erzeugen können, ein echtes Problem. Mit dem Rückgang der Ozeane und dem Absinken des Meeresspiegels wurden die Winter immer kälter und die Sommer immer heißer. Das bedeutete nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Pflanzen neue Bedingungen. Nicht jeder Art gelang die Anpassung daran. Das Nahrungsangebot und die Nahrungsketten auf der Erde veränderten sich so sehr, dass manche Pflanzen- und Tierfamilien vermutlich schlichtweg verkümmert oder verhungert sind. So könnte es auch einem Teil unseren Dinos ergangen sein. Schließlich kann man sich vorstellen, dass ein 6 Tonnen schwerer Triceratops Unmengen an Pflanzen an einem Tag fressen musste.

Die Gefräßigkeit mancher Dinos führt uns zu zwei weiteren Meinungen über das große Dinosterben: Wie gesagt, einigen Pflanzen und Tieren konnten sich den neuen Lebensbedingungen anpassen und es entwickelten sich neue Lebewesen. Für manchen Dinoforscher liegt der Grund für das Aussterben der Urzeitriesen darin, dass sie sich mit dem Verzehr von neuen Pflanzenarten selbst vergiftet haben. Ob du dir das auch vorstellen kannst?
Andere „Dinoexperten“ glauben daran, dass es plötzlich Tiere gab, die den Dinos die Eier aus ihren Nestern geraubt und verspeist haben, weshalb es irgendwann kein einziges Dinobaby mehr gegeben haben soll. Aber welches Tier legt sich schon freiwillig mit einem Tyrannosaurus an?

Viel wahrscheinlicher scheint die Theorie über einen gewaltigen Vulkanausbruch oder einen Asteroideneinschlag aus dem All, der sich vor 65 Millionen Jahren ereignet haben soll. Per Satellit hat man sogar im Golf von Mexiko einen Krater mit einem Durchmesser von 250 km gefunden, der durch einen solchen Einschlag entstanden sein könnte. Mittlerweile vermuten die Urzeitforscher und Geologen, dass vielleicht beide Ereignisse stattgefunden und damit das Ende des Erdmittelalters herbeigeführt haben.
Die Tier- und Pflanzenarten, die nicht beim direkten Ausbruch oder Einschlag vernichtet wurden, kämpften vergeblich mit den jahrelangen Auswirkungen dieser Katastrophen: angefangen mit etlichen Erdbeben, riesigen Flutwellen, Waldbränden und Jahre später mit saurem Regen. Durch riesige Staubwolken könnte sich der Himmel verdunkelt haben. Es wäre dann zum Dauerwinter auf der Erde gekommen und am Ende muss die Erde eine riesige Wüste gewesen sein. Mehr als 60 % aller Arten von Lebewesen an Land, im Wasser und in der Luft sollen diesen Naturtragödien zum Opfer gefallen sein. Im Laufe der Erdgeschichte muss es viele kleine und große Katastrophen gegeben haben, zumindest erzählen uns dies die Erdschichten, Fossilien und Steine in denen Geologen, Paläontologen, Archäologen und andere Wissenschaftler heute lesen wie in einem Buch.

Doch jedes Ende bedeutete auch immer einen Neuanfang. Zwar brauchte die Erde ein paar Millionen Jahre um sich von der letzten großen Katastrophe wieder zu erholen, aber dann begann mit der Erdneuzeit das Zeitalter der Säugtiere und schließlich auch das der Menschen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wenn du wissen möchtest, wie die Erde entstanden ist, dann klicke hier.

 

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