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Dinosaurier-Spezial
Dino-ABC

Das Dino-ABC

Allesfresser

oder Omnivoren sind Tiere, die sich sowohl vom Fleisch anderer Tiere als auch von Pflanzen ernähren. Im Gegensatz dazu gibt es reine Fleischfresser und reine Pflanzenfresser im Tierreich. Bei den Dinos gab es Theropoden, die Fleisch fraßen Sauropoden, die von Pflanzen lebten und Allesfresser.

Ammoniten
Ammoniten waren Schalentiere, die ebenfalls vor 65 Millionen Jahren ausgestorben sind. Noch heute findet man ihre Versteinerungen, von denen die Menschen im Mittelalter glaubten, sie seien Schlangen, die von Gott zur Strafe versteinert worden waren.

Amphibie
Ein Tier, das sowohl an Land als auch im Wasser leben kann, nennt man Amphibie.
Frösche, Kröten und Lurche gehören zu den Amphibien.

Archaeopteryx
Der Urvogel hatte Federn und Flügel. Weil er aber auch wie ein Reptil Zähne und einen Knochenschwanz hatte, gilt er als das „Brückentier“ zwischen Reptilien und Vögeln.

Art
Zu einer Art gehören alle Lebewesen, die ein gleiches Aussehen haben, sich untereinander fortpflanzen können und denselben Lebensraum bevölkern.
An die 700 verschiedene Dinosaurierarten lebten in den drei Epochen Trias, Jura und Kreidezeit im Erdmittelalter.

Aussterben
In der Natur verschwinden jeden Tag an die 130 Tier- und Pflanzenarten von unserem Planeten. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich. Um das Aussterben einer Art zu verhindern gibt es Gesetze und den Artenschutz, zu dem sich weltweit fast alle Länder verpflichtetet haben.
Warum die Dinos ausgestorben sind, erfährst du hier.

Brachiosaurus
Der Brachiosaurus war das Schwergewicht unter den Dinos. Der Pflanzenfresser brachte bis zu 80 Tonnen Gewicht auf die Waage und wog damit mehr als 20 Elefanten.

Compsognatus
Der Compsognatus war mit einer Größe von 60 Zentimetern der kleinste Dino. Der Fleischfresser ging im Unterholz der Wälder auf Jagd.

Dinosaurier
siehe Sachtext „Dinosaurier“ hier

Diplodocus
Ein Diplodocus konnte bis zu 30 Meter lang und 15 Tonnen schwer werden. Damit war er der längste Dino. Ein heute lebender Afrikanischer Elefant ist zehnmal kleiner als dieser Riesendino.

Echsenbeckensaurier
oder auch Saurischier genannt, waren Dinos deren Beckenknochen wie die eines Reptils aussahen. Näheres dazu erfährst du hier.

Entenschnabelsaurier
siehe Hadrosaurier

Evolution
oder langsame Entwicklung bzw. Veränderung der Lebewesen im Laufe mehrere Generationen. Durch diese Veränderungen passen sie sich ihrer Umgebung an. Verändern sich Umweltbedingungen, stirbt die Art nicht aus, sondern sichert durch die Anpassung das Überleben. Gelingt die Anpassung nicht oder erfolgt die Veränderung der Umwelt zu schnell, stirbt die Art aus.

Fleischfresser
Ein Lebewesen, das sich vom Fleisch anderer Tiere ernährt, bezeichnet man als Fleischfresser oder Carnivor. Zu den Fleischfressern zählen nicht nur Raubtiere, sondern auch bestimmte Pflanzen und Pilze. Im Gegensatz dazu gibt es Pflanzenfresser und Allesfresser.

Fossil
Ein Fossil ist ein Abdruck oder die Versteinerung eines Lebewesens aus der weit zurückliegenden Vergangenheit unsere Erde. Es kommt aber auch heute noch unter bestimmten Bedingungen zu Versteinerungen, die unseren Nachfahren in ein paar tausend Jahren etwas über unser Leben auf der Erde erzählen werden.
Wie ein Fossil entsteht, kannst du hier erfahren.

Gastrolith
Ein Gastrolith ist ein Stein, den manche Pflanzen fressenden Dinos verschlucken mussten, um die Nahrung im Magen zu zerkleinern. Dazu verschluckten sie nicht nur einen Gastrolith, sondern gleich einige. Das Gebiss dieser Dinos war kaum ausgeprägt. Um die Pflanzenteile klein zu kriegen, schluckten sie die Steine, die sie später wieder ausspuckten.

Gigantosaurus
Der Gigantosaurus war der größte fleischfressende Dino. Er war im Gegensatz zum Tyrannosaurus rex länger und größer.

Hadrosaurier
Hadrosaurier hatten eine lange, breite Schnauze wie ein Entenschnabel. Daher auch der Name Entenschnabelsaurier. Sie besaßen 1.000 kleine Zähne in ihren Kiefern, die wie eine Raspel alles zerkleinerten, was ihnen dazwischen kam und die immer wieder nachwuchsen.

Ichtyosaurus
Ein Ichtyosaurus war ein Fischsaurier oder Wasserechse. Sein Lebensraum waren die unendlichen Meere der Dinozeit. Die Meeresschildkröte hat die Dinos und die Wasserechsen überlebt, doch heute gehört auch sie zu den vom Aussterben bedrohten Tieren.

Jura
Das Jura ist die Epoche des Erdmittelalters zwischen dem Trias und der Kreidezeit.
Sie begann vor 200 Millionen Jahren und endete vor etwa 140 Millionen Jahren.

Kaltblüter
Alle Tiere, deren Körpertemperatur mit der Temperatur ihrer Umgebung steigt und fällt, nennt man Kaltblüter oder wechselwarme Tiere. Reptilien, Fische, Amphibien, Insekten oder andere Tiere ohne Wirbelsäule sind Kaltblüter. Im Gegensatz dazu gibt es auch die Warmblüter. Alle Säugetiere und Vögel sind Warmblüter. Bei den Pferden gibt es eine Rasse, die als Kaltblut bezeichnet wird. Doch Pferde sind Warmblüter. Die Bezeichnung „Kaltblut“ bezieht sich bei dieser Pferderasse auf ihr ruhiges Wesen und ihre überaus große Kraft.

Kreidezeit
In der Kreidezeit vor 65 Millionen Jahren sind die Dinos ausgestorben. Sie begann vor 140 Millionen Jahren nach dem Jura und ist die letzte Epoche des Erdmittelalters. Nach der Kreidezeit begann die Erdneuzeit.

Lesothosaurus
Der etwa 90 Zentimeter große Lesothosaurus war zwar 30 Zentimeter größer als der Compsognathus, gilt aber als einer der ältesten Dinos.

Paläontologie
Die Paläontologie ist die Wissenschaft, die erforscht, wie sich Lebewesen im Laufe der Erdgeschichte entwickelt haben. Sie untersuchen Fossilien und vergleichen ihren Körperbau mit heutigen Lebewesen. Daraus können sie Rückschlüsse auf das Leben dieser Geschöpfe ziehen. Außerdem gehören auch die Untersuchung und der Vergleich der Fundstellen und der Gesteinsschichten zur Arbeit eines Paläontologen.

Pterosaurier
Die Pterosaurier waren Reptilien, die fliegen oder gleiten konnten. Statt Federn hatten sie Schuppen und ihre Flügel waren mit einer Art Lederhaut überzogen.
Ihre Köpfe waren groß und ihre Mäuler waren wie Schnäbel. Doch im Gegensatz zu einem Vogelschnabel hatten die Pterosaurier Zähne. Außerdem waren sie Warmblüter.

Reptil
Ein Reptil ist wechselwarm und legt zur Fortpflanzung Eier. Es besitzt eine Wirbelsäule und eine Schuppenhaut. Die Beine liegen seitlich und leicht eingeknickt am Körper, also anders als bei den Dinos, deren Beine gerade und direkt unter dem Bauch angelegt waren.

Säugetier
Ein Säugetier ist ein Warmblüter mit einer Wirbelsäule, der Luft atmet und seine Jungen lebend zur Welt bringt. Die Jungen werden vom Weibchen mit Milch gesäugt. Als die Dinos lebten, gab es nur wenige kleine Säugetiere. Erst in der Erdneuzeit begann das Zeitalter der Säugetiere und des Menschen.

Saurischier
siehe Echsenbeckensaurier oder hier.

Sauropode
Als Sauropoden werden alle Dinos bezeichnet, die von Pflanzen lebten. Außerdem waren sie Echsenbeckensaurier. Sie waren gut an ihren langen Hälsen und Schwänzen zu erkennen.

Theropode
Als Theropoden werden alle Dinos bezeichnet, die Fleischfresser waren wie der Tyrannosaurus rex.

Tyrannosaurus
Der Tyrannosaurus gilt als der berühmte König der Tyrannenechsen. Das verschaffte ihm den Namen Tyrannosaurus rex. „Rex“ ist das lateinische Wort für „König“. Der Tyrannosaurus zählt zu den größeren, Fleisch fressenden Theropoden. Seine gefährlichsten Waffen waren sein Maul und seine Zähne, mit denen er bis 70 kg Fleisch auf einmal fressen konnte. Seine Kiefer waren bis 1,20 Meter lang und er konnte sie weit auseinander klappen.

Trias
Die Trias ist die erste Epoche des Erdmittelalters und der Dinozeit. Sie begann vor 245 Millionen Jahren und endete vor 200 Millionen Jahren.

Vogel
Ein Vogel ist ein Eier legender Warmblüter und ein Wirbeltier, dass Flügel besitzt und meistens auch damit fliegen kann. Der Urvogel aus der Saurierzeit ist der Archaeopteryx. Also stammen die Vögel von den Dinosauriern ab.

Vogelbeckensaurier
oder Ornithischier waren Dinos, deren Beckenknochen wie die eines Vogels aussahen. Näheres dazu erfährst du hier.

Warmblüter
Als Warmblüter werden alle Tiere bezeichnet, die eine gleich bleibende Körpertemperatur haben, die unabhängig ist von der Temperatur der Umgebung.

Wirbellose
Alle Tiere, die keine Wirbelsäule besitzen, nennt man Wirbellose. Dazu gehören Quallen, Würmer oder Weichtiere wie Schnecken, Muscheln oder Tintenfische.

Wirbeltiere
Zu den Wirbeltieren gehören alle Tiere, die eine Wirbelsäule haben.

 

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