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Obst-ABC

Süß und saftig – das Obst-ABC

Wenn wir heute auf dem Markt Tomaten und Kartoffeln kaufen können, haben wir das den Indianern zu verdanken, die diese Feldfrüchte schon vor Jahrtausenden angebaut haben. Bohnen, Mais und Kürbis oder Weintrauben, Äpfel und Erdbeeren – sie alle stammen aus der Landwirtschaft der Indianer. Keine anderen Völker haben mehr Nutzpflanzen angebaut.

Natürlich sind die Obst- und Gemüsesorten im Laufe der Jahrhunderte durch Züchtungen verändert worden. Inzwischen wird sogar mit den Genen von Pflanzen zur besseren Nutzung experimentiert.

Heutzutage haben viele Obst- und Gemüsesorten eine Reise um die halbe Welt hinter sich, bis sie auf unseren Tellern landen. Kein Wunder also, dass sie oft noch unreif auf den Weg geschickt werden. Andere Obst- und Gemüsesorten, die noch vor Jahrhunderten als exotisch galten, wachsen heute durch gezielte Züchtungen wie selbstverständlich in unseren Gärten. Trotzdem kommen Erdbeeren im Winter aus Gewächshäusern in Südspanien, Frühkartoffeln im Januar aus Ägypten, Marokko oder Israel. Das ganze Jahr werden wir mit Tomaten aus Holland, Belgien, Spanien, Italien, Griechenland und in den Sommermonaten aus Deutschland versorgt. Ananas, Mango, Papaya und Co. gehören nach wie vor zu den exotischen Früchten, während Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen im Sommer und Herbst auch in Nachbars Garten wachsen. Wir leben in einem Schlaraffenland.

Die weiten Transportwege haben jedoch nicht nur an der Kasse einen höheren Preis: Die Flugzeuge und Schiffe verbrauchen Treibstoff und schaden mit dem ausgepusteten Kohlendioxid unserem Klima. Achte doch einmal bei deinem nächsten Einkauf darauf, woher das Obst oder Gemüse kommt. Oft steht es auf den Verkaufsschildern, auf einem Etikett am Obst oder auf der Obst- bzw. Gemüsekiste.

Pflanzen bilden sekundäre Pflanzenstoffe. Die sekundären Pflanzenstoffe schützen die Pflanzen gegen Schädlinge, dienen als Lockstoffe und geben den Pflanzen ihre Farben.

Pflanzenfarbstoffe sind: Anthocyane, Carotinoide, Chlorophylle und Flavonoide.
Anthocyane geben den Früchten und Gemüsesorten blaue Farbtöne.

Carotinoide geben den Früchten und Gemüsesorten orangefarbene und gelbe Farbtöne.

Chlorophylle geben den Früchten und Gemüsesorten grüne Farbtöne

Flavonoide geben den Früchten und Gemüsesorten rote Farbtöne.

Ananas

Ananas
Kolumbus hat die Ananas auf Guadeloupe entdeckt und von dort mit nach Europa gebracht.
Das ist über 500 Jahre her. Heute kommt die bis zu 4 kg schwere, süße Frucht aus Mittel- oder Südamerika und einigen afrikanischen Ländern. Die dicke, schuppige Schale und der
Blattschopf aus dicken grünen Blättern machen die Frucht unverkennbar. Ist die Ananas reif, strömt sie einen feinen Duft aus. Ihre Schale gibt auf Fingerdruck nach und die Blätter lassen sich leicht herausziehen.

Um an das süße Fruchtfleisch heranzukommen, muss man den Blattschopf und den Fruchtboden abschneiden. .Anschließend wird die Ananas geviertelt, der strohige Strunk in der Mitte herausgeschnitten und die Schale großzügig abgeschnitten
Apfel

Apfel
Auf der ganzen Welt soll es mehr als 30.000 verschiedene Sorten Äpfel geben. In Deutschland gab und gibt es etwa 2.000 Sorten, von denen aber nur noch 25 so angebaut werden, dass wir sie kaufen können. Äpfel wachsen in Europa, Afrika, Amerika, Australien und Neuseeland. Deshalb können wir sie hier auch das ganze Jahr essen. In Deutschland findet die Apfelernte von Mitte Juli bis Oktober statt. Ein guter Apfel duftet an seinem Stiel.

Die Farbe eines Apfels sagt nichts über seinen Geschmack aus, denn die Farben sind angezüchtet. Dennoch gibt es fein-säuerliche Äpfel wie die Alkmene, den fruchtig-würzigen Elstar oder den süßen Jonagold. Äpfel sind eben Geschmackssache. Eines haben aber alle Äpfel gemeinsam: sie sind wegen ihres hohen Nährwerts sehr gesund. In unserem Apfel-Spezial findet ihr einiges in Sachen Apfel.

Apfelsine Siehe Orange

Aprikose Aprikose
Eigentlich stammt die gelbe Steinfrucht mit der leicht pelzigen Haut aus China. Heute wird sie vor allem am Mittelmeer und in Kalifornien angebaut. Um herauszufinden, ob das süße Früchtchen reif ist, bleibt einem leider nur der Biss hinein. Die besten Aprikosen kauft man im Juli und August.
Avocado

Avocado
Die Azteken nannten die grüne, birnenförmige Steinfrucht „Butter des Urwaldes“. Avocados lieben es sonnig und sehr warm, daher werden sie heute überwiegend in Israel angebaut.Ob eine Frucht reif ist, erkennt man daran, dass die Schale auf Fingerdruck nachgibt und der Stein im Inneren beim Schütteln zu hören ist. Dann kann man die Avocado der Länge nach aufschneiden, den dicken Stein entfernen und das weiche Fruchtfleisch auslöffeln. Damit es sich nicht verfärbt, wird etwas Zitronensaft auf die Schnittfläche geträufelt.

Bananen

Banane
Warum ist die Banane krumm? Weil sie an der Staude zunächst nach unten wächst, sich dann nach außen und zum Schluss nach oben dreht – immer dem Licht entgegen.
Bananen lieben die Sonne bestimmter Erdregionen. Daher wachsen sie in Afrika, Teilen Amerikas und in Asien. Sie werden noch grün geerntet und reifen auf dem Weg zu uns nach.

Nachdem sie nicht mehr durch den Bananenbaum mit Nährstoffen versorgt wird, wandelt sie die Stärke in ihrem Fruchtfleisch in Zucker um, erst dann wird es gelb und süß. Diese Süße können gerade Sportler zur schnellen Energiezufuhr nutzen. Gleichzeitig ist die Banane reich an Mineralstoffen, die bei körperlicher Anstrengung schneller verbraucht werden. Um einen Mangel auszugleichen, reicht dann schon eine Banane.
Birnen

Birne
Äpfel kann man nicht mit Birnen vergleichen und dennoch haben die beiden ihre Sortenvielfalt gemeinsam. Ursprünglich stammt die Birne aus Anatolien und dem Kaukasus und war schon vor 5.600 Jahren bekannt. Wie viele Birnensorten es heute gibt, ist nicht geklärt. Es sind wohl unzählige und sie wachsen in Europa, Südamerika, Australien und Südafrika. Ihre Geschmacksrichtungen reichen von zart-würzig bis zuckersüß. Birnenzeit in Deutschland ist von August bis Oktober.

Brombeere

Brombeere

Zwischen August und Oktober können wir die Früchte, die aus vielen kleinen zusammenhängenden Steinfrüchtchen bestehen, am Wegesrand und im heimischen Garten sammeln. Sie sind bis zu 3 cm groß und dunkelrot bis schwarzviolett gefärbt.

Brombeeren sind sehr saftig und die kleinen Beeren zerplatzen schnell. Ihr Geschmack ist süß-säuerlich.
Beerenmix ACHTUNG!
Beeren am Wegesrand nie in Kniehöhe pflücken und verzehren. Auf den niedrig wachsenden Brombeeren könnten die Eier des Fuchsbandwurms abgelegt sein, die entweder eingeatmet oder verschluckt werden. Sie können eine schwere Lebererkrankung auslösen. Verbreitet werden die Bandwurmeier über den Kot von Füchsen, die sich in der Nähe der Brombeersträucher aufhalten.
Nur die oberen Beeren pflücken und Zuhause gut waschen oder die Beeren erhitzen. Dies gilt auch für Himbeeren und andere Sträucher.
Clementine

Clementine

Vor etwa 100 Jahren wurden in einem Garten in Algerien diese Früchte entdeckt, die gerne mit Mandarinen verwechselt werden. Vermutlich ist die Clementine auch eine Zufallszüchtung aus Mandarine und Tangerine. Aus dem Mittelmeerraum gelangt die Clementine auf unsere Verkaufstheken von Oktober bis Februar.
Oft wird sie noch mit Blatt und Stiel verkauft. Es gibt sie als „Clementinen ohne Kerne“ und als „Clementinen“ zu kaufen, wobei sie bei letzterer Bezeichnung nur 1 bis 10 Kerne enthalten dürfen. Siehe auch Zitrone - behandelte Zitrusfrüchte
Ich wachse noch

Cranberry

Cranberries sind eng mit den Preiselbeeren verwandt. Sie stammen ursprünglich aus Amerika und werden seit einigen Jahren auch in Mitteleuropa angebaut. Die kleinen roten bis schwarzroten Kügelchen haben einen herb-säuerlichen Geschmack und einen hohen Gehalt an Vitamin C.
Datteln getrocknet

Datteln
Die Dattel, auch „König der Oase“ genannt, stammt aus Mesopotamien, dem Zweistromland zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris, das heute größtenteils zum Irak gehört. Datteln wachsen an Palmen und werden heute hauptsächlich aus Israel zu uns gebracht. Frische Datteln haben eine 5-10 cm länglich runde Form und eine braune, glänzende weiche Schale.

Ihr Fruchtfleisch ist klebrig und schmeckt süßlich mit einem Hauch Honig. Oft werden sie als Trockenost angeboten und sind dann sehr süß. Datteln enthalten viel Vitamin D und Eisen.Auf der Abbildung seht ihr getrocknete Datteln, lecker!
Erdbeeren

Erdbeere

Das süße, rote Früchtchen mit den kleinen Kernen ist eine Kreuzung aus vielen verschiedenen amerikanischen Wilderdbeeren. Bei uns ist von Juni bis Juli Erdbeerzeit, da kommen die Früchte frisch von den Erdbeerplantagen. Vielerorts gibt es dann das Angebot, die Früchte selbst zu pflücken.
Auch wenn die Erdbeere ein sehr gesundes Obst ist, gibt es Menschen, die nach dem Essen von Erdbeeren einen Hautausschlag bekommen.
Feige

Feige
Feigen stammen aus dem Orient und sind die Früchte des Feigenbaums. Frische Feigen sehen wie gelbgrüne oder dunkelviolette Birnen aus. Ihr Fruchtfleisch wird aus der Schale gelöffelt und schmeckt leicht nach Honig. Wir bekommen die Früchte das ganze Jahr über meistens aus Italien.

Grapefruit

Grapefruit

Die Grapefruit ist eine Züchtung aus Apfelsine und Pampelmuse. Sie wird heute überwiegend in den USA und in den Ländern am Mittelmeer angebaut. Ihr Fruchtfleisch hat keine Kerne und schmeckt fein-herb bis bitter.
Granatapfel

Granatapfel

Der Granatapfel wird von September bis Dezember geerntet. Er wir im mittleren und westlichen Asien angebaut und gelangt von dort zu uns. Aus der Schale und dem Saft des Granatapfels werden Farbstoffe z.B. für Orientteppiche gewonnen. In unseren Breiten werden Granatäpfel als Saft und zur Verfeinerung von Wild-und Geflügelgerichten verwand.

Heidelbeere

Heidelbeere
Die Heidelbeere wird auch Blaubeere oder Schwarzbeere genannt. Sie ist in den Wäldern und Heidelandschaften Nordamerikas, Nordwestasiens und in Mittel- und Nordeuropa zu finden. Bei uns hat sie von Juli bis August Hauptsaison. Mit Milch oder Sahne zubereitet, hat sie einen besonders aromatischen Geschmack. Getrocknete Heidelbeeren haben sich bei Magen- und Darmerkrankungen bewährt.

Dazu werden einfach ein paar Beeren im Laufe des Tages gekaut. Siehe auch Brombeere – Achtung!
Himbeere

Himbeere
Ein weiteres Sammelfrüchtchen, das von manchen Menschen mit der Brombeere verwechselt wird. Dabei haben sie nur die Form gemeinsam. Himbeeren sind rot und enthalten neben anderen wichtigen Vitaminen viel Vitamin E. Im Sommer können wir sie von Juni bis September in Wald und Gärten finden. Siehe auch Brombeere – Achtung!

 
Johannesbrotfrucht

Johannesbrotfrucht

Johannesbrotfrüchte wachsen am Johannesbrotbaum. Johannisbrotbäume sind immergrüne Bäume, die im Mittelmeerraum wachsen und mehr als 10 Meter hoch werden können. Die bräunlichen Früchte, die auch Carbonen genannt werden, sind bis zu 20 Zentimeter lang. Das Fruchtfleisch schmeckt süßlich, ein bisschen wie Honig. Allerdings riecht die Frucht recht unangenehm.

Aus den Früchten kann Johannisbrotmehl hergestellt werden, welches zu Kuchen, Brotaufstrichen und Kakauersatz verarbeitet wird.
Johannisbeere

Johannisbeeren
Von Mitte Juni bis August hängen die Johannisbeersträucher in den Gärten voll mit Trauben von roten oder schwarzen Johannisbeeren. Sie schmecken säuerlich und nicht jeder mag diesen Geschmack. Als Johannisbeersaft oder als Gelee aufs Brot schmecken die roten oder schwarzen Kugeln umso besser.

Kaki

Kaki

Die süße orangefarbene Kaki oder auch Sharonfrucht, kommt ursprünglich aus Asien, dort nennt man sie umgangssprachlich chinesische Pfaume.Da sie einen sehr hohen Anteil an Beta Carotine hat, ist sie für unsere Ernährung besonders wertvoll. Sie schmeckt ein bisschen wie eine Mischung aus Birne und Aprikose.

Kapstachelbeere

Kapstachelbeere

Die Kapstachelbeere ist keine Beere, sondern ein Nachtschattengewächs wie Paprika oder Tomaten. Sie wird auch Goldbeere oder Physalis genannt und wächst vor allem in Südafrika, obwohl sie aus Südamerika stammt. Inzwischen gedeiht sie wie Tomaten auch in unserem Klima. Die Kapstachelbeere erinnert mit ihren papierartigen Blütenkelchen an die Lampionpflanze.
In ihrem Inneren schützen die Blüten eine kleine, orangefarbene, kugelige Frucht. Sie schmeckt süß-säuerlich und enthält viel Vitamin C.
Karambole

Die Karambole

Die Karambole sieht zwar nicht so aus, sie ist aber eine Beere. Sie wächst am Karambolenbaum. Zu uns kommt sie aus Malaysia, Brasilien oder Israel. Ihre sternförmige Form sieht aufgeschnitten sehr dekorativ aus. Vom Geschmack her erinnert sie eher an Melone. Die Schale der Sternfrucht und die kleinen braunen Samen kann man mitessen.

Die Frucht enthält sehr viel Vitamin A und C.
Kirschen

Kirsche

Wir verdanken den Römern diese gesunden Früchtchen, von denen es süße und saure Sorten gibt. Von Mai bis Juni ist Kirschenzeit, dann hängen die Zweige der Kirschbäume voll und warten darauf gepflückt zu werden. Süßkirschen sind vor allem wegen ihres Gehalts an Kalzium, Eisen, Kalium und Magnesium gesund.
Kiwi

Kiwi
Die Kiwi stammt aus Neuseeland – so denken viele Menschen. Nennt sich der Neuseeländer doch selbst gern Kiwi. Eigentlich hat die Frucht ihren Ursprung aber in China und Taiwan. Sie wird erst seit rund 100 Jahren in Neuseeland angebaut. Mittlerweile wächst die haarige braune Frucht mit dem saftig-grünen Fruchtfleisch aber auch in Italien und anderen Teilen Europas.

Die meisten Kiwis werden aus Neuseeland für unseren Markt eingeflogen, daher wohl das Missverständnis es handelt sich um eine typisch neuseeländische Obstart. Reife Kiwi erkennt man daran, dass die Schale auf Druck nachgibt. Dann kann man sie halbieren und auslöffeln. Sie schmecken süß-säuerlich. Überreife Früchte erkennt man am unangenehmen Geruch und ihrer runzeligen Schale. Der Vitamin-C-Gehalt einer Kiwi ist doppelt so hoch wie der einer Zitrone, allerdings vertragen sich Milchprodukte und Kiwi nicht. Denn das Fruchtfleisch enthält ein Enzym, das die Milchprodukte bitter schmecken lässt.

Litchi

Lychee, Litchi oder Litschi

Der Name lässt die Heimat der kleinen mirabellenförmigen Frucht schon erahnen – es ist China. Wobei die Liebesfrucht, wie sie von den Chinesen genannt wird, jetzt auch in Afrika und Asien für die Märkte in Europa angebaut werden. Litschis haben eine feste Schale, die sich aber leicht knacken lässt. Das weiße, süß schmeckende Fruchtfleisch klebt fest am dunklen, glatten Kern
 
Manna

Manna oder Kassies

Die Früchte wachsen an Kassiesbaum und können bis zu 60 Zentimeter lang werden. In den dunkelbraunen hölzernen Röhren findet sich süßliches Fruchtmark und Samenkörner. Aus dem Fruchmark wird mildes Abführmittel hergestellt, also ist Vorsicht beim Verzehr des Fruchmarks geboten!

Kassiesbäume wachsen in Südostasien,Indien, Afrika und im tropischen Amerika.
Mandarine

Mandarine
Im 19. Jahrhundert fand das kräftig-orangefarbene Zitrusfrüchtchen ihren Weg aus China und Indien zu uns. Mittlerweile wächst es überall dort, wo es sehr sonnig und warm ist.
Mandarinen schmecken besonders süß, haben aber leider viele Kerne. Als Entschädigung beim Genuss versorgt sie uns mit vielen Vitaminen aus der Gruppe B, mit dem Vitamin A und natürlich C. Siehe auch Zitrone - behandelte Zitrusfrüchte

Mango

Mango
Buddha saß oft im Schatten eines Mangobaumes und dachte über das Leben nach. Die Mango und ihr Anbauland Indien sind eng miteinander verbunden. Etwa 1.000 verschiedene Sorten wachsen dort. Sie werden je nach Sorte von 200 g bis zu 2 kg schwer. Wir können hier oft nur die 200g schwere Frucht kaufen. Das Fruchtfleisch der Mango ist goldgelb und erinnert an das Fruchtfleisch des Pfirsichs.

Leider trennt sich der Kern im Inneren der Mango nicht so leicht vom Fruchtfleisch und Versuche es abzulösen, werden dann auch noch mit hartnäckigen Flecken in der Kleidung belohnt. Wer es trotzdem geschafft hat, an das saftige Innenleben zu kommen, ist vom süßen und fruchtigen Geschmack begeistert. Der sehr hohe Anteil an Vitamin A macht sie fast unwiderstehlich.
Honigmelone

Melone
Es gibt Wasser- und Zuckermelonen und davon wiederum jede Menge unterschiedlich aussehender Sorten. Die grüne Wassermelone mit ihrem roten Fruchtfleisch und den braunen Kernen ist bei uns vor allem an heißen Sommertagen beliebt.Aber auch viele andere Sorten wie die Honigmelone oder die Netzmelone finden immer mehr Fans.

Ursprünglich aus Afrika stammend, werden Melonen heute in fast allen warmen Ländern wie Italien, Spanien, der Türkei und Israel angebaut. Melonen liefern uns sehr viel Vitamin A, B und C. Honigmelonen haben zusätzlich einen hohen Anteil an Kalium.Auf dem Foto seht ihr eine Honigmelone.
Ich wachse noch

Nashi

Die Apfelbirne stammt ursprünglich aus dem asiatischen Raum und wird heute auch in Australien, den USA und Neuseeland angebaut. Von September bis März wird in Japan und Neuseeland geerntet, dann finden wir die apfelähnliche Frucht auch an unseren Obstständen. Das Fruchtfleisch der gelben Nashi ist weiß und sehr fest. Es schmeckt nach Apfel mit Birne - oder umgekehrt.
Nektarine

Nektarine
Die Nektarine könnte man als gelungene Kreuzung zwischen dem Pfirsich und der Pflaume bezeichnen. So genau weiß jedoch niemand, wie diese beliebte Frucht entstanden ist.
Wenn von Juni bis September die Haupterntezeit in Italien, Spanien, Südafrika, Chile und USA beginnt, haben wir Nektarinenzeit.

Die glatte gelbe Haut mit kleinen roten Bäckchen und das süße, saftige, gelbe Fruchtfleisch sind zum Anbeißen schön.
Nektarinen enthalten vor allem die Mineralstoffe Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor. Siehe auch Zitrone - behandelte Zitrusfrüchte

Apfelsine

Orange
Die Orange oder auch Apfelsine wurde vermutlich bereits vor 3.500 Jahren in China angebaut. Heute wachsen sie in allen warmen und sonnigen Ländern diese Erde, nur unser Klima vertragen sie nicht. Mit über 400 verschiedenen Sorten ist die Apfelsine sehr vielfältig vertreten. Meistens finden wir auf unseren Märkten die leicht schälbare Navelorange und die herbe Blutorange.

Mit über 13 verschiedene Mineralstoffen und 14 unterschiedlichen Vitaminen ist die Orange in den Wintermonaten für uns ein wahrer Gesundbrunnen. Siehe auch Zitrone - behandelte Zitrusfrüchte.
Ich wachse noch

Pampelmuse
Die Pampelmuse wird häufig mit der Grapefruit verwechselt, dabei ist es die größte Zitrusfrucht und verdient ihre eigene Bewunderung. Sie kann ein Gewicht von bis zu 6 kg auf die Waage bringen und hat manchmal die Form einer Birne. In den USA, in Südafrika und in Israel wird sie das ganze Jahr für den europäischen Markt angebaut. Das Fruchtfleisch leicht bitter und eher süß-sauer.

Papaya

Papaya
Die Papaya stammt aus Mittelamerika. Die Hauptanbaugebiete befinden sich heute in Amerika, Afrika und Indien. Sie können ein Gewicht von bis zu 8 kg erreichen, werden in unseren Geschäften aber oft nur mit einem Gewicht von 400 g angeboten. Die gelbgrüne bis gelbe Schale verbirgt ein süßes, butterweiches Fruchtfleisch und einen Hohlraum, in dem sich schwarze, kleine Kugelsamen befinden.

Die kann man ebenfalls essen kann, wenn man gerne Kresse isst, denn sie sind scharf. Reife Papaya haben braune Flecken auf der gelben Schale. Papayas werden halbreif geerntet. Grüne Früchte wurden zu früh gepflückt und reifen auch nicht mehr nach. Deshalb lassen wir sie am besten im Laden liegen.
Pfirsich

Pfirsich

Der Pfirsich stammt aus China und wird heute überwiegend in Italien und Griechenland angebaut. Von dort wird er uns von Juni bis September angeboten und schmeckt dann richtig gut. Seine Schale ist leicht samtig, gelb oder rot. Das Fruchtfleisch ist süß, saftig und gelb. Pfirsiche sind echte Vitamin- und Mineralstoffbomben.
Pflaume

Pflaume

Woher die Pflaume stammt, ist nicht eindeutig geklärt. Das macht aber auch nichts, denn sie wächst und gedeiht mittlerweile fast überall auf der Welt.Die rundlichen oder ovalen Früchtchen schmecken saftig und süß-würzig.
Von Juli bis Oktober hängen die heimischen Pflaumenbäume voll und am Sonntag kommt frischer Pflaumenkuchen auf den Kaffeetisch. Zu den bekannten Pflaumensorten gehören auch Zwetschgen und die kleinen, gelben Mirabellen. Pflaumen versorgen unseren Körper mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen.
Pomelo

Pomelo

Die Pomelo ist eine Mischung zwischen Grapefruit und Pampelmuse. Sie hat, wie alle Zitrusfrüchte, einen hohen Vitamin-C-Gehalt.Sie ist eher länglich wie eine Birne.

Ich wachse noch

Preiselbeere
Preiselbeeren finden sich von August bis Oktober in den Heidelandschaften, Mooren und Wäldern Eurasiens, dabei handelt es sich um so genannte Wildpreiselbeeren. In Deutschland und Skandinavien ist die Beere für unsere Märkte extra gezüchtet worden. Die kleinen, roten Kugeln schmecken herb-säuerlich bis bitter, stecken aber voller Vitamine.

Besonders lecker ist Preiselbeerkompott auf gebackenem Camembert.
Stachelbeere

Stachelbeere

Zwischen Mitte Juni und August reift die Stachelbeere am Stachelbeerstrauch heran. Das Früchtchen an sich ist nicht stachelig, nur der Strauch kann beim Ernten den einen oder anderen Kratzer auf der Haut hinterlassen. Stachelbeeren sind je nach Sorte kirschgroß, kugelig oder eiförmig, rot oder grün.
Die feste Schale umhüllt das fast durchsichtige Fruchtfleisch und die vielen kleinen Kerne in ihrem Inneren. Der Geschmack der einzelnen Sorten ist ebenfalls unterschiedlich: rote Stachelbeeren können süß sein, während die grünen eher sauer sind.
Weintraube

Weintraube

Die meisten Weintrauben werden für Wein angebaut. Von 100 kg werden nur 10 kg vernascht. 5 kg werden zu Trockenfrüchten, den Rosinen, verarbeitet. Im September und Oktober werden Tafeltrauben aus Italien, Griechenland, Spanien und Frankreich besonders günstig in unseren Märkten angeboten.
Ob rote, blaue oder grüne Trauben - vor dem Kauf sollte man die Trauben probieren, denn nicht alle munden wirklich gut. Vor allem weil sie nicht nachreifen, für den Transport aber zeitig gepflückt werden müssen, werden auch saure Trauben angeboten. Weintrauben liefern unserem Körper schnell den energiereichen Traubenzucker. Sie sind aber auch ansonsten reich an Vitaminen und Mineralstoffen.
Zitronen

Zitrone
Skorbut war seit der frühen Seefahrtsgeschichte eine gefürchtete Krankheit unter den Seeleuten. Die einseitige Ernährung auf den Schiffen über Monate hinweg, verursachte einen Vitamin-C-Mangel, von dem auch Piraten nicht verschont blieben. Die Seefahrer wurden schwach, bekamen Zahnfleischbluten, Hautentzündungen und hohes Fieber.

Erst als 1754 entdeckt wurde, dass Zitrusfrüchte Skorbut vorbeugen, bekam man die Krankheit in den Griff. Die englischen Kriegs- und Handelsschiffe hatten seit dem immer eine große Ladung Zitronen an Bord. Doch wer isst schon gerne Zitronen pur? Mit Rum oder Gin vermischt, war das schon etwas anderes.
Die Zitrone als Mutter aller Zitrusfrüchte stammt ursprünglich aus Südostasien, von wo sie bald über den gesamten Mittelmeerraum und in den warmen Regionen Amerikas verbreitet wurde. In den Obstkisten im Supermarkt liegen mit Wachsen und Konservierungsmitteln behandelte oder ganz unbehandelte Zitronen. Das muss in jedem Fall an der Verpackung stehen.
Die Schale von behandelten Zitronen – überhaupt von behandelten Zitrusfrüchten – sollte man nicht essen oder als Dekoration ans Glas stecken, denn warum sollte man seinen Körper unnötig mit Schadstoffen belasten? Vor dem Verwenden des Fruchtfleischs müssen die behandelten Zitrusfrüchte gründlich mit heißem Wasser abgespült und mit einem Küchenpapier getrocknet werden. Anschließend die Hände waschen, damit die Schadstoffe nicht von dort an andere Lebensmittel gelangen.
Um auch den letzten Tropfen Saft aus einer Zitrone zu pressen, wird die Frucht vor dem Auspressen auf einer Arbeitsfläche kräftig mit der Hand gerollt.

Benötigt man nur einige Tropfen Zitronensaft, wird die Zitrone mit einem Zahnstocher angestochen und der Saft herausgedrückt.

Zitronen strotzen vor Vitamin C, wird der Saft jedoch erhitzt – in Tee oder als Zitronenwasser – verringert sich der Gehalt.

Obstlegespiel

Hast du nun Lust ein Obst-Legespiel zu basteln und dann zu spielen. Dann drucke das Obstlegespiel aus und scheide die Karten sorgfältig aus.

Wollt ihr nun ein Obst-Mandala ausmalen?

In die Kochecke abdüsen?

Oder hast du nun Lust auf ein Obst-Quiz?

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